Einfache Brustkrebsdiagnose über Urinprobe

Forscher der Klinik für Frauenheilkunde der Universität Freiburg haben ein neues Verfahren entwickelt, mit dem die Diagnose von Brustkrebs in Zukunft denkbar einfach werden könnte. Die Wissenschaftler haben ihr neues Früherkennungsverfahren bereits zum Patent angemeldet und könnten damit das Risiko an Brustkrebs zu erkranken für viele Frauen deutlich minimieren.

Jährlich erkranken viele Tausend Frauen an Brustkrebs. Regelmäßige Vorsorgeuntersuchungen sind zur Früherkennung daher eine wichtige Maßnahme. Doch bisher sind diese immer noch relativ aufwendig und bestehen im Wesentlichen aus Ultraschalluntersuchungen oder Mammografie und Gewebeproben, wenn sich der Verdacht auf Brustkrebs nach diesen Untersuchungen erhärtet. Eine Forschergruppe der Klinik für Frauenheilkunde an der Universität Freiburg hat jetzt ein neues Verfahren zur entwickelt, mit dem Brustkrebs denkbar einfach und schnell diagnostiziert werden kann. Der Früherkennungstest funktioniert über einen Urintest. In der Probe können bestimmte Moleküle (Mikro-RNA) nachgewiesen werden, die den Zellstoffwechsel bestimmen. Anhand der Zusammensetzung dieser Moleküle können brustkrebstypische Fehlsteuerungen im Zellstoffwechsel nach Angaben der Wissenschaftler mit einer 91-prozentigen Sicherheit nachgewiesen werden.

Das neue Verfahren wurde bisher in einer Studie an 24 Patientinnen erprobt und verspricht mit seiner Trefferquote eine weitaus höhere Früherkennungsrate als alle anderen bisher bekannten Methoden. Die Wissenschaftler sind sich daher sicher, dass die Veränderungen des Mikro-RNA im Urin von Patientinnen mit Brustkrebs ein zuverlässiges Früherkennungsmerkmal ist. Die neue Methode muss sich jedoch noch in weiteren Studien mit weitaus mehr Probandinnen bewähren, bevor sie offiziell zugelassen werden kann. Das Patent haben die Forscher bereits beantragt.

WLAN-Schlüsselanhänger – ein neues Apple Patent

Wie erst jetzt bekannt wurde, hat Apple bereits im Jahr 2013 einen kleinen WLAN-Hotspot entwickelt, der praktischerweise in Form eines Schlüsselanhängers überall mit hingenommen werden kann.

Schon im November 2013 stellte Apple beim US-amerikanischen Patentamt den Antrag auf ein Patent für einen WLAN-Schlüsselanhänger, mit dem der Nutzer auch unterwegs mobile Endgeräte problemlos mit dem Internet verbinden kann. Als Erfinder der neuen Idee werden in der Patentschrift die beiden Apple-Mitarbeiter Anthony S. Montevirgen und David G. Havskjold genannt.

Der WLAN-Hotspot besteht aus zwei Teilen, von denen die eine Hälfte einen SIM-Kartenslot und die Funkelektronik enthält. Im anderen Teil befindet sich ein Akku mit einer Ladung von 250 mAh bis zu 1000 mAh. Aktivieren lässt sich das kleine Gerät durch eine Drehbewegung.

Die neue Technologie wäre immer dann interessant, wenn der Nutzer kein Smartphone zur Hand hat. So wäre der WLAN-Hotspot, der bequem Platz an jedem Schlüsselanhänger findet, beispielsweise beim Sport oder anderen Outdoor-Aktivitäten, bei denen die Mitnahme des Smartphones unpraktisch und lästig ist, überaus praktisch und nützlich. Eine Verbindung mit öffentlichen Hotspots könnte mit der neuen Technologie umgangen werden und somit das dabei bestehende Sicherheitsrisiko vermieden werden. Zwar gibt es auch heute schon mobile Hotspots, doch das Apple-Konzept ist wesentlich kleiner und leichter und könnte vor allem in Verbindung mit der Apple Watch durchaus praktisch sein. Ob Apple das Konzept jedoch jemals auf den Markt bringen wird, ist wie bei allen Patenten des Konzerns noch nicht sicher.

Tasten und Touchpad in einem – neue Apple Patent für eine Hybrid-Tastatur

Viele Apple-User kennen sich schon heute mit der Nutzung der Trackpad-Tastaturen beim MacBook des Herstellers aus. Doch nun wurde bekannt, dass Apple offenbar bereits seit mehreren Jahren an einer noch komfortableren Lösung arbeitet. Dabei handelt es sich um eine Art Hybrid-Tastatur, die mit mechanischen Tasten ausgestattet ist, gleichzeitig aber auch auf Oberflächenberührungen reagieren sollen.

Wie erst jetzt bekannt wurde, hat Apple bereits im Jahr 2011 ein Patent beim US-amerikanischen Patentamt eingereicht, in dem eine sogenannte Hybrid-Tastatur beschrieben wird. Dabei soll es sich um eine Tastatur mit mechanischen Tasten handeln, die zusätzlich auch auf Oberflächenberührungen reagieren sollen. Das hätte den Vorteil, dass beispielsweise mit einer Hand getippt werden könnte, während mit der anderen Hand die Tastatur wie eine Maus benutzt werden könnte. Über die Druckstärke, die auf die Tasten ausgeübt wird, soll die gewünschte Funktion steuerbar sein. Die Tasten sollen dazu mit einer touch-sensitiven Oberfläche ausgestattet sein, die individuelle Wischbewegungen erkennt. Damit ähnelt die Technologie ein wenig der des Apple Trackpad.

Die Patenschrift lässt vermuten, dass die neue Entwicklung bei integrierten und externen Tastaturen zum Einsatz kommen könnte. Ob die Hybrid-Tastaturen jedoch tatsächlich einmal zur Marktreife weiterentwickelt werden und in Zukunft Apple Geräte noch komfortabler machen, ist wie bei allen Apple Patenten unklar. Eine relativ zeitnahe Umsetzung des Konzepts scheint jedoch in Anbetracht der neu entwickelten „Butterfly-Tastaturen“ des Apple MacBook, 23 Zoll, eher unwahrscheinlich.

Per Sprachbefehl herausfahrbarer Stylus schon beim Samsung Galaxy Note 5?

Wie bereits die Vorgänger Note 3 und Note 4 soll auch das Samsung Galaxy Note 5 bei der diesjährigen IFA in Berlin erstmalig vorgestellt werden. Nun wurde ein Patent veröffentlicht, welches darauf schließen lässt, dass das neue Galaxy Note 5 mit einem Stylus ausgestattet sein könnte, der per Sprachbefehl herausfahrbar ist.

Vor Kurzem wurde ein Samsung Patent bekannt, in dem ein automatisch herausfahrbarer Stylus beschrieben wird, der entweder auf eine Wischgeste oder auf einen Sprachbefehl reagiert und möglicherweise bereits im Galaxy Note 5 zum Einsatz kommt. Eingereicht wurde das Patent bereits im letzten Quartal des vergangenen Jahres, sodass die Vermutung nahe liegt, dass der neue automatische Stylus schon im September auf der Internationalen Funkausstellung in Berlin als Neuheit des Note 5 vorgestellt werden könnte.

Die neue Technologie beschreibt eine mechanische Verriegelung, die zusammen mit zwei Magneten und zwei Sensoren dafür sorgt, dass der Stylus automatisch aus seiner Halterung herausgefahren wird, um für die Nutzung bereit zu sein. Die mechanische Verriegelung sorgt dafür, dass der Stylus aus seinem Aufbewahrungsschacht herausrutscht. Die beiden Magnete arbeiten wechselseitig und sorgen dafür, dass der Stift bei Bedarf herausgefahren wird, verhindern aber gleichzeitig ein komplettes Herausrutschen. Gesteuert wird das ganze System mit einer Software. Dazu tragen zwei Sensoren bei, die die genaue Position des Stylus erkennen. Das System reagiert entweder auf Wischbewegungen oder auf einen Sprachbefehl und dürfte damit für die zukünftigen Nutzer um einiges komfortabler sein als das bisherige Verfahren. Die Präsentation des Galaxy Note 5 auf der IFA vom 4. bis 9. September dürfte damit spannend werden.

Druckmessstrumpf für Diabetiker

Diabetiker leiden oft an Druckwunden und Geschwüren an den Beinen und Füßen. Das Fraunhofer-Institut hat nun einen neuen Druckmessstrumpf entwickelt, der die Patienten in Zukunft vor derartigen Beschwerden schützen könnte.

Nerven- und Durchblutungsstörungen an Füßen und Beinen sind eine häufige Folgeerscheinung der Diabetes. Dadurch wird das Schmerzempfinden der Patienten herabgesetzt, sodass sie eine falsche oder zu starke Belastung an den Füßen zu spät bemerken. Infolgedessen entstehen Druckgeschwüre und unangenehme Wunden, die aufgrund des Diabetes nur schlecht verheilen. Um zu starke Druckbelastungen zu verhindern, gibt es bislang nur Messsysteme in Form von Einlegesohlen, die lediglich die Druckbelastung an den Fußsohlen messen können. Das Fraunhofer Institut hat jetzt einen Druckmessstrumpf entwickelt, der mit Sensoren ausgestattet ist, die aus einer weichen und dehnbaren Elastomerfolie aus Silikon bestehen. Die neuartigen Sensoren können daher gut in textilen Geweben verarbeitet werden. Mit den Druckmessstrümpfen kann die Druckbelastung dreidimensional gemessen werden, sodass sie sich weitaus besser zur Prävention von Druckgeschwüren und Wunden eignen als die bisher genutzten Einlegesohlen.

Die gemessenen Daten können per Funkt an das Smartphone oder auf das Tablet gesendet werden, sodass sie jederzeit einfach und bequem abrufbar sind. Die neuen Druckmessstrümpfe wurden bereits als Prototyp hergestellt und werden aktuell auf der Messe Sensor & Test vorgestellt. Eine zukünftige Serienproduktion wäre für Diabetiker ein wirklicher Fortschritt und eine große Hilfe. Zudem wären die Strümpfe mit geschätzten Herstellungskosten von rund 250 Euro durchaus erschwingbar, sodass Experten sicher sind, dass die Neuentwicklung des Fraunhofer Instituts für Diabetiker in Zukunft tatsächlich erhältlich sein wird.

Neues Samsung Patent – Smartphone und Laptop in einem

Samsung hat für eine Kombination aus Smartphone und Laptop in der vergangenen Woche ein neues Patent angemeldet. Damit könnten in Zukunft Notebooks mit unterschiedlichen Betriebssystemen via Smartphone betrieben werden. Für die User würde ein solches Konzept die Nutzungsmöglichkeiten enorm erweitern und den gleichzeitigen oder gemeinsamen Gebrauch von Laptop und Smartphone wesentlich erleichtern.

Die neue Samsung Patentanmeldung beschreibt ein Notebook-Gehäuse, welches mit einer Tastatur, einem Bildschirm, einem Trackpad und einer Halterung für das Smartphone ausgestattet ist. Damit könnten die Nutzer in Zukunft bequem zwischen dem Smartphone- und dem Notebook-Betriebssystem wechseln und das Smartphone-Display bei Bedarf als zweiten Bildschirm für das Notebook nutzen. Die Integration von zwei Betriebssystemen bietet den Nutzern nicht nur wesentlich erweiterte Nutzungsmöglichkeiten, sondern weist auch auf eine engere Partnerschaft zwischen Samsung und Microsoft hin. Grundsätzlich könnte die Vernetzung zweier Betriebssysteme zwar auch zwischen anderen Systemen funktionieren, in der Patentschrift wird jedoch ausdrücklich eine Kombination von Android- und Microsoft-Systemen hingewiesen.

Das neue Samsung Patent wird schon jetzt als die Android-Antwort auf ein ähnliches Apple Patent gewertet, welches ein ähnliches Konzept verfolgt, aber eine Vernetzung von Apple- und IBM-Systemen beinhaltet. Ob die im Samsung Patent beschriebene Technologie in Zukunft tatsächlich weiterentwickelt wird und womöglich irgendwann einmal auf den Markt kommen wird, ist selbstverständlich wie bei allen Patentanmeldungen noch nicht sicher. Sollte jedoch Apple eine solche Kombination aus Smartphone und Tablet herausbringen, wird Samsung mit seinem Konzept sicherlich folgen.

Google Teddys für Kinder – für die perfekte Spionage im Kinderzimmer

Google hat ein neues Patent erhalten, das bereits im Jahr 2012 von dem Konzern bei US-Patentamt eingereicht wurde. Dabei handelt es sich um Plüschtiere, die ausgestattet mit Mikrofonen und Kameras die perfekten Spione im Kinderzimmer sein sollen.

Wie in diesen Tagen bekannt wurde, bekam Google nun ein Patent zugesprochen, das bereits im Jahr 2012 beim US-amerikanischen Patentamt eingereicht wurde. Dabei geht es um Plüschtiere oder Puppen, die mit Mikrofonen und Kameras ausgestattet sind und dazu dienen sollen Mediengeräte zu kontrollieren. In der Patentbeschreibung werden ein Teddy und ein Plüschhase beschrieben, die menschenähnliche Fähigkeiten besitzen sollen. In den Augen der Plüschtiere sollen Kameras eingebaut sein, die registrieren, wenn ein Mensch das Spielzeug anschaut. Darüber hinaus sollen die Plüschtiere auch auf Sprachbefehle reagieren können und einzelne Menschen voneinander unterscheiden können. Damit könnten die Google Teddys wie eine Schaltzentrale im Kinderzimmer genutzt werden. So könnten mithilfe einer Fernbedienung verschiedene Geräte wie etwa eine Stereoanlage gesteuert werden. Zudem sollen die Teddys auch verschiedene Gesten und Sprache erkennen können.

Was sich zunächst einmal wie ein Allround-Talent im Kinderzimmer anhört, wird schon jetzt in den US-Medien heiß diskutiert und überaus kritisch gesehen, denn viele sehen in der Google-Idee eine weitere Möglichkeit, die Privatsphäre auszuspionieren. Ob die Google Idee und damit Teddys, Plüschhasen und Co mit derartigen Fähigkeiten jedoch jemals gebaut werden, ist wie bei allen Patenten der großen Konzerne noch keinesfalls sicher.

Demnächst 2D- und 3D-Bilder auf dem iPad?

Vor einigen Tagen hat Apple einen neuen Patentantrag für ein mehrschichtiges Display beim US-Patentamt gestellt. Mithilfe der neuen Technologie sollen die Nutzer ganz ohne Spezialbrille 2D- und 3D-Bilder wahrnehmen können.

Die gleichzeitige Darstellung von 2D-Bildern für mehrere Betrachter oder 3D-Bildern für einen Betrachter ist an sich keine Neuerung, sondern ist bereits als Dual-View-Technologie bekannt. So arbeitet beispielsweise auch LG an Geräten, die gleichzeitig 2D- und 3D-Bilder wiedergeben können. Anders als beim Apple Patentantrag benötigen die Betrachter zur Wahrnehmung der mehrdimensionalen Bilder jedoch eine spezielle Brille. Die Wahrnehmung mehrdimensionaler Bilder mithilfe des neuen mehrschichtigen Displays von Apple soll ähnlich, wie beim Nintendo 3DS erfolgen.

In der Apple Patentschrift wird ein mehrschichtiges Display beschrieben, das zusammen mit einer Eye-Tracking-Technik für einen Betrachter dreidimensionale Bilder oder für mehrere Betrachter zweidimensionale Bilder erzeugt. Dazu benötigen die Betrachter keine Brille. Das Patent nennt sich laut US-amerikanischem Patentamt „Dual-View-Display“. Beschrieben wird die neue Technologie anhand eines mobilen Endgerätes, welches sehr stark an das iPad erinnert. Das bedeutet jedoch noch nicht, dass das iPad in Zukunft tatsächlich mit einem mehrschichtigen Display ausgestattet sein wird. Apple gehört seit Jahren zu den innovativsten Unternehmen weltweit und reicht immer wieder neue Patente beim US-Patentamt ein. Doch die wenigsten Ideen werden tatsächlich bis zur Marktreife verfolgt. Es bleibt also abzuwarten, ob das iPad oder vielleicht auch das iPhone den Nutzern irgendwann einmal mehrdimensionale Bilder bietet.

Einklappbarer Fahrradspiegel

Franz Krampe hat bereits mehrere Erfindungen im Werkzeugbereich gemacht. Nun hat der findige Tüftler einen einklappbaren Fahrradspiegel entwickelt, der in dieser Form eine absolute Weltneuheit ist.

Franz Krampe ist ein passionierter Tüftler und Erfinder und hat schon mehrere Abisolierwerkzeuge erfunden, die inzwischen erfolgreich vom Unternehmen des Sohnes produziert und vermarktet werden. Nun hat Krampe mit seiner neuen Erfindung vermutlich wieder ins Schwarze getroffen. Der einklappbare Fahrradspiegel ist eine Weltneuheit und wird wahrscheinlich viele Fahrradfahrer begeistern.

Der Klappmechanismus steck im Fuß des Spiegels und ist so gestaltet, dass der Spiegel durch eine einfache Drehbewegung ein- und ausgeklappt werden kann. Beim Ausklappen des Spiegels bleibt die bisherige Einstellung erhalten, sodass der Spiegel nach dem Ausklappen nicht mühsam wieder nachjustiert werden muss. Der Klappspiegel ist in vielfacher Hinsicht ein praktisches Feature für Fahrradfahrer. Das Ein- und Ausklappen ist in wenigen Sekunden und ohne das die Spiegeleinstellung dadurch verstellt wird möglich. Das ist besonders beim Abstellen des Fahrrads im Fahrradständer ein großer Vorteil, denn mit eingeklapptem Spiegel passen mehrere Räder einfacher nebeneinander. Auch wenn das Rad versehentlich umkippt oder beim Transport des Rades mit dem Auto ist ein eingeklappter Spiegel praktisch und sicherer.

Der Erfinder Franz Krampe hat für seine Idee bereits das Patent erhalten und den klappbaren Spiegel auf der Fahrradmesse im letzten Jahr einem breiteren Publikum vorgestellt. Interessierte Fahrradfahrer erhalten den patentierten Spiegel bisher jedoch nur direkt bei der Firma Krampe.

Ivars Kalvins – produktivster Erfinder in der medizinischen Biochemie

Der lettische Biochemiker Ivars Kalvins ist mit mehr als 900 Patenten der produktivste Wissenschaftler im Bereich der medizinischen Biochemie. Für diese unglaubliche Leistung wurde er nun für den Erfinderpreis 2015 in der Kategorie Lebenswerk nominiert.

Es gibt nur wenige Erfinder, die mit der enormen Menge an Patenten des lettischen Wissenschaftlers Ivars Kalvins mithalten können und noch weniger Erfinder können darauf stolz sein mit ihren Erfindungen so viele schlimme Erkrankungen zu lindern. Das alles macht Ivars Kalvins zu einem Ausnahmetalent unter den Erfindern und Wissenschaftler und führte nicht zuletzt dazu, dass er nun für den Erfinderpreis 2015 in der Kategorie Lebenswerk nominiert wurde.

Kalvins kann bislang auf mehr als 900 Patente und Patentanmeldungen, sowie 256 Erfindungen zurückblicken. Die Liste der von ihm entwickelten Medikamente ist lang und umfasst wirksame Mittel gegen die schlimmsten Erkrankungen der Menschheit. Darunter sind zum Beispiel Medikamente gegen Schlaganfall, Alzheimer, Krebs uns Herzinfarkt. Das wohl bedeutendste Medikament ist das Herzmedikament Meldonium. Mit diesem Medikament werden weltweit rund zwei Millionen Menschen erfolgreich behandelt. Dieser durchschlagende Erfolg war nicht zuletzt ausschlaggebend für die Nominierung Kalvins für den Erfinderpreis.

Doch neben den erfolgreichen Forschungen und Entwicklungen des Wissenschaftlers spielten auch die besonderen Umstände seiner Arbeit eine Rolle. Viele Jahre der Forschungsarbeit hinter dem „Eisernen Vorhang“ und die Durchführung seiner Arbeit mit einfachsten Mitteln machen die Leistung des Biochemikers noch eindrucksvoller. Kalvins glaubt an die göttliche Unterstützung bei seiner Arbeit, und hat gute Chancen den Erfinderpreis 2015 in der Kategorie Lebenswerk auch tatsächlich zu erhalten.