Archiv für den Monat: März 2015

Smell-O-Vision 2.0: Mit der Nase schaut man besser!

Unmittelbar im Stammhirn wirken Gerüche, trotzdem gibt es für Duft-Medien immer noch technische Hürden.

Das TV-Sortiment von Samsung bald mit Duftfunktion? (Foto: Samsung)

Das TV-Sortiment von Samsung bald mit Duftfunktion? (Foto: Samsung)

In die Nasenlöcher bohrt sich der beißende Geruch von verdorbenem Fleisch, der ebenso vermodert und süßlich stinkt. Tatsächlich ist die obligatorische Tatortleiche gefunden, die Kommissare gehen an ihre Arbeit. Beim Zuschauer im Wohnzimmer verpufft der Leichenduft ganz langsam. Eine ekelhafte Vorstellung?

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Für die Pulsuhr kommt die Energie demnächst aus dem Schuh

„Wearables“ liegen voll im Trend. Nun haben Forscher der Hahn-Schickard-Gesellschaft gleich zwei „Energy Harvester“ entwickelt, die in den Laufschuhen integriert die notwendige Energie für die kleinen Fitnesshelfer erzeugen.

Pulsuhren, Fitnessarmbänder und andere kleine, portable elektronische Fitnesshelfer, auch „Wearables“ genannt, liegen schon seit einiger Zeit voll im Trend. Mit der Neuentwicklung der Forscher von der Hahn-Schickard-Gesellschaft kann die notwendige Energie für die kleinen Fitnesswächter demnächst direkt beim Joggen produziert werden. Dazu haben die Forscher gleich zwei Geräte entwickelt, die nach demselben Prinzip Energie erzeugen und im Schuh integriert sind. Der „Shock Harvester“ nutzt dazu den Impuls, der beim Auftreten der Ferse auf den Boden erzeugt wird. Der „Swing Harvester“ reagiert hingegen auf die Schwungbewegungen des Beines beim Joggen oder Gehen. Beide Varianten lassen sich in den Schuhsohlen platzieren.

Das physikalische Prinzip hinter der Neuentwicklung ist das der Induktion. Dabei wird eine induzierte Spannung durch Bewegungen zwischen Spulen und Magneten erzeugt, welche Energie erzeugt, die sich für elektronische Geräte nutzen lässt. Das Projekt befindet sich noch in der Testphase und ist noch nicht marktreif. Doch die Forscher sind mit den bisherigen Forschungs- und Testergebnissen zufrieden. In Versuchen ist es gelungen, bis zu sieben Mal in einer Sekunde Daten an ein Smartphone über eine Entfernung von 10 Metern zu senden. Es ist also durchaus möglich, dass Fitness-Fans die Energie für die Pulsuhr oder das Fitnessband schon bald mithilfe der kleinen „Akkus“ in ihren Laufschuhe selbst produzieren können.

Schuhlöffel für Skifahrer

Skifahrer kennen das Problem: Das Ein- und Aussteigen in die Skischuhe gestaltet sich meist mehr als schwierig und mühselig. Das könnte der neuartige Schuhlöffel eines findigen Schlossermeisters aus Bayern vielleicht schon bald ändern.

Schlossermeister Karl-Heinz Wießner ist selbst schon seit vielen Jahren ein passionierter Skifahrer und kennt das schwierige und anstrengende Ein- und Aussteigen aus den Skischuhen aus eigener Erfahrung gut. Doch die Idee zu seinem Schuhlöffel für Skischuhe kam ihm im heimischen Wohnzimmer und nicht auf der Skipiste. Bis er endlich auf die endgültige Konstruktion kam, entwarf er etwa ein Dutzend verschiedene Versionen der Ein-und Ausstiegshilfe. Nun hat er bei der Landesgewerbeanstalt Nürnberg das Gebrauchsmuster angemeldet und seine Idee damit für die nächsten drei Jahre deutschlandweit schützen lassen.

Optisch erinnert der Schuhlöffel für Skischuhe an die allgemein bekannten Versionen. Wießners Erfindung besteht jedoch aus Blech und besitzt zwei wesentliche Modifikationen, die das Gerät perfekt zum Gebrauch für Skifahrer macht. Der Schuhlöffel besteht aus einer längeren und einer kürzeren Seite. Die längere Seite dient zum Einstieg und besitzt einen Henkel. Dieser sorgt dafür, dass das Gerät beim Einsteigen nicht zusammen mit dem Fuß nach unten rutscht und die gelockerte Zunge des Schuhs nachgibt. Beim Aussteigen aus den Skischuhen wird die kürzere Seite in den Schuh gesteckt. Sie besitzt eine Art Halterung, mit der der Fuß aus dem Schuh herausgezogen wird. Dazu wird einfach ein Holzgriff am langen Ende des Geräts aufgesteckt und nach unten gedrückt. Was sich kompliziert anhört, dauert in Wirklichkeit nur wenige Sekunden und ist laut Erfinder überaus effektiv und einfach. Ob der Schuhlöffel tatsächlich auf der Skipiste und für den Markt alltagstauglich ist, dürfen die Mitglieder aus dem Skiclub des Erfinders in der nächsten Skisaison testen.

Mit Honig aus dem Zapfhahn wird Bienenzucht revolutioniert

Unzählige Imker werden von dieser Erfindung begeistert sein, außerdem auch Millionen von Internetusern, durch die das Projekt Flow Hive unterstützt worden ist.

Mit Honig aus dem Zapfhahn wird Bienenzucht revolutioniert (Foto: IndieGogo)

Mit Honig aus dem Zapfhahn wird Bienenzucht revolutioniert (Foto: IndieGogo)

Zwei Australier, Vater und Sohn, haben Flow Hive konzipiert. Mit diesem innovativen System soll der Honig ohne Ausräuchern und Bienenstress aus den Bienenstock ins Glas kommen. Der Bienenkorb muss mit Flow Hive auch nicht mehr geöffnet werden, Imker werden so auch vor Bienenstichen geschützt. Jeder kann mithilfe der Erfindung von Stuart und Cedar Anderson Honig per Zapfhahn ins Glas abfüllen.

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Neues Verfahren zur Sicherung von Fingerabdrücken

Einem Polizei-Chemiker aus Kiel ist es gelungen, mit einem neuen Verfahren zur Erkennung von Fingerabdrücken eine wahre kriminaltechnische Sensation zu entwickeln. Mit dem neuen Analyseverfahren wird es in Zukunft möglich sein, auch bisher nicht verwertbare Fingerabdrücke zu identifizieren und dem Täter zuzuordnen. Für Kriminelle werden damit wohl schwere Zeiten anbrechen.

Der Polizei-Chemiker Dr. Norbert Buchholz hat ein Analyseverfahren entwickelt, das schon jetzt in Polizeikreisen als Sensation gefeiert wird. Bislang ist es bei der Aufklärung von Straftaten völlig normal, dass nicht alle Fingerabdruckspuren bei den Ermittlungen verwendet werden können. Oftmals sind diese einfach nicht deutlich genug sichtbar, um sie zur Täteridentifizierung und als Beweisstück vor Gericht zu nutzen. Das wird jetzt wohl völlig anders werden, denn das neue Analyseverfahren macht es möglich, innerhalb weniger Sekunden auch aus anscheinend unbrauchbaren Spuren ein deutliches und detailliertes Schwarz-Weiß-Bild eines Fingerabdrucks zu erhalten. Dabei sind alle individuellen Muster der Fingerkuppen sowie alle weiteren Feinstrukturen des Abdrucks deutlich erkennbar. Mit dem neuen Verfahren reichen bereits Teile von Fingerabdrücken völlig aus, um diese einem Täter eindeutig zuzuordnen.

Anders als beim traditionellen Verfahren mit Rußpulver oder Ninhydrin (einem speziellen Klebstoff) wird der Fingerabdruck bei der neuen Analyse mithilfe einer speziellen Maschine mit einer winzigen Menge Gold bestäubt und anschließend in eine Entwicklerflüssigkeit gelegt. So entsteht in wenigen Sekunden ein detailgenaues Schwarz-Weiß-Bild des Abdrucks. Der Erfinder hat sein Analyseverfahren bereits zum Patent angemeldet und will sein Verfahren im Herbst 2015 den Experten vorstellen. Zwar ist die Methode zurzeit noch relativ aufwendig, doch es kann sehr gut sein, dass sie schon bald weltweit bei Polizeiermittlungen eingesetzt wird.

Google Armband zur Bekämpfung schwerer Erkrankungen

Auch Google gehört zu den großen Konzernen, die sich einen regelrechten Patentwettkampf liefern. Dass Google auch am medizinischen Fortschritt arbeitet, zeigt ein Patent, das dem Konzern Anfang März zugesprochen wurde. Dabei handelt es sich um ein Armband, welches in Zukunft schwere Erkrankungen wie Krebs oder Parkinson bekämpfen könnte.

Das Google Armband soll schädliche Stoffe und Zellveränderungen im menschlichen Blut erkennen und bekämpfen können. Das Patent trägt den Namen „Nanoparticle Phorensis“ und beschreibt die Funktionsweise des Gesundheitsarmbandes. So soll es nach den Vorstellungen der Forscher durch Energiestöße die schädlichen Zellen und Stoffe erkennen und bekämpfen können. Dazu könnte das Armband Magnetfelder, Radiowellen oder Infrarotsignale aussenden. Zu den so erkennbaren Stoffen gehören Enzyme und Hormone, aber auch Proteine und veränderte und damit gefährliche Zellen. Durch die ausgesendeten Energiestöße könnten diese Stoffe nach der Identifizierung unschädlich gemacht werden. Damit tatsächlich auch nur krankmachende Substanzen und Zellen bekämpft werden und nicht etwa gesundes Zellmaterial durch das Armband zerstört wird, sollen spezielle Nanopartikel zuvor an die krankmachenden Proteine andocken und diese kennzeichnen.

Zurzeit befinden sich die Forschungen an dem Google Armband noch in einem frühen Entwicklungsstadium. Doch der Chef von Google Life Sciences, Andrew Conrad, ist sicher, dass es sich bei dem neuen Patent nicht nur um eine vage Idee und reine Zukunftsmusik handelt. Schon jetzt werden zur Informationssammlung über die menschliche Physis rund 175 Probanden medizinisch überwacht. Google ist sich daher sicher, dass das lebensrettende Armband durchaus schon in einigen Jahren marktreif sein könnte.

Erfindung für richtige Kerle: Stammtisch zum Mitnehmen!

Ab jetzt ist es kein Problem mehr, nach getaner Arbeit gemütlich mit Freunden ein Bierchen zu zischen, da man Dank einer neuen Erfindung aus den USA seinen Stammtisch immer dabei hat.

Der Stammtisch zum Mitnehmen stammt aus dem USA (Foto: Ruth Rudolph  / pixelio.de)

Der Stammtisch zum Mitnehmen stammt aus dem USA (Foto: Ruth Rudolph / pixelio.de)

Natürlich kann man auch an einem Plastiktischchen gesellig sein, doch der innovative Holzklapptisch hat vielmehr Stil, er zaubert überall dorthin, wo Biertrinker es haben möchten, Stammtischambiente.

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Geniale Erfindung oder unnötiger Hype? Fashion-Blogger über Invisibobble-Haargummis

Viele Experten aus der Modeszene fragen sich, ob jemals ein Haargummi für so viel Aufsehen gesorgt hat?! Abgesehen mal vom Zopf-Gummidrama aus der fünften Staffel von „Sex In The City.“ In der Frauenwelt jedenfalls verursachen die Invisibobble-Haargummis einen Riesenhype bei Pferdeschwanzträgerinnen.

Fashion-Blogger feilschen um die besten Haargummis (Foto: CFalk  / pixelio.de)

Fashion-Blogger feilschen um die besten Haargummis (Foto: CFalk / pixelio.de)

Viele möchten die kleinen Kunststoffbänder nämlich nicht mehr missen. Andere Frauen hingegen finden die Invisibobble-Haargummis unnötig und wirkungslos. Fashion-Blogger haben sich in den Redaktionen von Modemagazinen ungehört und Bloggerinnen zu Invisibobble-Haargummis befragt.

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Dank schriller Mathe-Erfindung: Griechenland kann nicht Pleite gehen

Jeden Tag sind die Medien voll davon: Griechenland steht vor der Pleite, der finanzielle Abgrund rückt für die Hellenen jeden Tag ein bisschen näher. Doch man muss sich überhaupt keine Sorgen machen, da der 16-jährigen Gymnasiast Dennis P. aus Hamburg eine Möglichkeit gefunden hat, wie man den Griechen aus der Bankrottfalle helfen kann.

Dank Mathe-Erfindung: Euro-Griechenland geht nie Pleite! (Foto: griechenland-deals  / pixelio.de)

Dank Mathe-Erfindung: Euro-Griechenland geht nie Pleite! (Foto: griechenland-deals / pixelio.de)

Im Matheleistungskurs ist Dennis Jahrgangsbester, jetzt behauptet der hochbegabte Schüler, dass Griechenland noch mindestens 100 Zentilliarden Jahre auf die Staatsinsolvenz zubewegen könne, ohne dass es wirklich jemals dazu komme!

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Energie aus dem Schuh mit neuer Erfindung

Zwei Energy Harvester wurden jetzt von Forschern der Hahn-Schickhard-Gesellschaft konzipiert. Durch die Integration in Schuhen können diese Energy Harvester Energie produzieren und dabei Wearables antreiben. Der Impuls des Auftretens wird dabei ebenso genutzt wie die Schwungbewegungen der Beine.

Laufschuh mit Swing Harvester (Foto: HSG-IMIT)

Laufschuh mit Swing Harvester (Foto: HSG-IMIT)

Kleine Geräte wie Fitnessarmbänder oder Pulsuhren, genannt Wearables, boomen schon seit längerer Zeit. Deutsche Forscher haben jetzt für diese Geräte eine optionale Stromquelle anstelle von Akkus oder Batterien konzipiert. Diese kleinen Geräte können in Laufschuhe integriert werden und erzeugen durch die Laufbewegung Energie. So können Wearables am Körper mit Strom versorgt werden. Ein Laufschuh passt optimal dazu, da es sich bei den Wearables oftmals um Mini-Fitnessgeräte handelt.

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