Archiv für den Monat: Mai 2015

Microsoft meldet Patent zur Erstellung von Nutzerprofilen an

Auch Microsoft hat erneut ein Patent angemeldet. Dabei geht es um eine neue Technologie zur Erstellung von Nutzerprofilen. In Kombination mit Geräten wie der HoloLense könnten sich daraus viele neue Möglichkeiten ergeben.

Die Reality-Brille HoloLens ist keine Zukunftsvision mehr. Die kabellose Microsoft-Brille scannt die reale Umgebung und fügt virtuelle Objekte hinein. Damit ermöglicht sie dem Träger völlig neue Interaktionen. Nun hat der Konzern ein weiteres Patent angemeldet, das in Verbindung mit der HoloLense oder ähnlichen Geräten völlig neue Möglichkeiten zur Erstellung von Nutzerprofilen eröffnet.

Heutzutage werden täglich Benutzerprofile durch das Surfverhalten angelegt. Die Informationen werden aus dem Geschriebenen und dem Klickverhalten gewonnen und gesammelt. Die neue Microsoft-Technologie soll derartige Informationen in Zukunft über das, was wir sehen sammeln.

Sieht der Nutzer beispielsweise im Zoo einen Jaguar und schaut anschließend auf die Aufschrift am Käfig führen diese Daten zu einem Profileintrag. Gibt er später auf seinem Tablet den Suchbegriff „Jaguar“ ein, weiß das System sofort, dass nicht die Automarke, sondern das Raubtier gesucht wird und gibt entsprechende Suchergebnisse heraus. Die neue Microsoft Technologie soll nicht nur bei physischen Objekten funktionieren. Auch wenn der User Bilder auf dem Bildschirm anschaut, sollen diese in das Nutzerprofil einfließen können.

Microsoft betont bereits in der Patentanmeldung, dass der User die volle Kontrolle über die so gesammelten Daten behält, denn er kann bestimmen, welche Daten zur Speicherung in seinem Profil freigegeben werden. Ob die Technologie zum Einsatz kommt, ist wie bei allen Patentanmeldungen nicht bekannt. Das Prinzip über Augenmessungen Informationen zu sammeln ist jedoch schon lange in der Werbung zur Realität geworden. Es ist also anzunehmen, dass Microsoft die neue Technologie weiterverfolgt.

Airbus Patent – interaktives Flugzeugfenster

Airbus hat ein neues Patent angemeldet. Dabei geht es um ein interaktives Flugzeugfenster, das ähnlich wie ein Touchscreen-Tablet funktionieren soll. Laut der Airbus Idee sollen die Passagiere damit einfach und komfortabel interessante und lehrreiche Informationen zu Flugzielen oder Sehenswürdigkeiten auf der Flugroute oder am Flugziel abrufen können.

Bislang erhalten Flugpassagiere interessante Informationen zur Flugroute oder lehrreiche Infos zu Sehenswürdigkeiten allenfalls über entsprechende Durchsagen oder die kleinen Bildschirme am Sitz des Vordermanns. Sollte das neu eingereichte Airbus Patent jemals in die Realität umgesetzt werden, könnte das in Zukunft für die Fluggäste weitaus komfortabler werden, denn das Patent beschreibt ein interaktives Flugzeugfenster, das den Passagieren vielfältige Informationen zur Verfügung stellen soll.

Das High-Tech-Fenster soll ähnlich, wie ein Touchscreen Tablet funktionieren. Mit einem Wisch macht es alle nur denkbaren Informationen sichtbar. Dazu werden die gewünschten Informationen digital auf das Panoramafenster übertragen. Die neue Airbus Idee nennt sich in der Patentschrift „Methode für interaktive Verbildlichung von Informationen in einer Flugzeugkabine“. Ob die Idee jedoch jemals Realität wird, ist fraglich.

Auch Airbus beteiligt sich am Patent-Wettstreit der großen US-Konzerne und reicht jährlich viele Patente beim US-Patentamt und den Patentämtern in Europa ein. Doch die wenigsten Ideen werden tatsächlich umgesetzt, denn es geht Airbus und allen anderen Konzernen in erster Linie darum, die eigenen Ideen zunächst einmal zu sichern. Es bleibt also abzuwarten, ob es das interaktive Flugzeugfenster tatsächlich irgendwann einmal in den Fliegern von Airbus geben wird.

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Das beheizte Buttermesser

Wer kennt das nicht… Die Butter ist alle und es muss ein neues Stück aus dem Kühlschrank direkt auf den Tisch. Jeder der schonmal versucht hat solche Butter auf ein Stück Toast oder Weißbrot zu bringen kann von diesem Ärger ein Lied singen. Aber was kann man tun?

Es gibt 3 Möglichkeiten es besser zu machen:

1)Das mit Körperwärme beheizte Buttermesser:

Dieses spezielle Buttermesser erwärmt sich rein durch die Körperwärme und erleichtert somit das Streichen der Butter. Kein Strom und keine Batterie ist nötig und es ist zudem spülmaschinenfest.

Oder:


2)Das mit Batterie beheizte Buttermesser:

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Auch dieses Buttermesser bringt die Vorteile einer beheizten Klinge mit sich. Durch 2 AA-Batterien kann Wärme jederzeit zu- und abgeschaltet werden.

3)Der Kartoffelschäler als Allrounder:

Einfach von oben über die Butter ziehen und bedarfsgerechte Streifen „schälen“. Funktioniert :-)

 

Wie gefallen euch diese 3 Vorschläge? Habt ihr vielleicht noch weitere interessante Ansätze zu diesem Thema? Gern erweitern wir diesen Beitrag mit den besten Ideen.

 

Behindertengerecht – Drehsitz für Autofahrer

Die Firma Paravan aus Baden Württemberg hat sich auf den behindertengerechten Umbau von Kraftfahrzeugen spezialisiert. Der Inhaber Roland Arnold bringt immer wieder neue Ideen und Erfindungen in die Arbeit des Unternehmens ein. Nun hat er einen völlig neuen Drehsitz für Autofahrer erfunden, der das Ein- und Aussteigen erheblich vereinfacht.

Für ältere oder behinderte Menschen bedeutet es viel, selber Autofahren zu können, denn das erweitert ihre Mobilität ganz erheblich. Doch das Ein- und Aussteigen ist meist beschwerlich und kaum alleine zu bewältigen. Drehsitze für Behinderte gab es bisher nur als Beifahrersitze, denn bei den Fahrersitzen war bislang das Lenkrad im Weg. Roland Arnold von der Firma Paravan hat nun einen drehbaren Fahrersitz erfunden, der das ändern soll.

Bei dem neuen Sitz dreht sich nur die Sitzfläche. Die Rückenlehne verbleibt also an ihrem Platz. Die drehbare Sitzfläche fährt zudem auf einem Schienensystem nach dem Drehen nach vorn und hebt sich zum besseren Hinsetzen oder Aufstehen nach oben. So ist das Lenkrad nicht mehr länger im Weg und behinderte oder ältere Menschen können ungehindert und ohne fremde Hilfe ein- und aussteigen. Der Sitz lässt sich über eine Fernbedienung drehen und in die richtige Position bringen. Sicherheitstechnisch entspricht er jedem herkömmlichen Fahrersitz. Der Drehsitz kann in fast jedes Auto problemlos eingebaut werden und behinderten Menschen zu mehr Mobilität und Selbstständigkeit verhelfen. Gebaut wird der Sitz exklusiv von der Firma des Erfinders.