Kategorie-Archiv: Diensterfindung

Daimler Lehrling präsentiert Erfindung bei „Jugend forscht“

Oliver Wodtke hat zugegeben, dass er ein Tüftlertyp sei. Als interessierter Bastler hinterfrage er viele Dinge, ergänzt Ausbilder Sebastian Langer.

Die Jugend-forscht-Jury berät sich (Foto: © Stiftung Jugend forscht e. V.)

Die Jugend-forscht-Jury berät sich (Foto: © Stiftung Jugend forscht e. V.)

Die beiden haben sich ausnahmsweise nicht in Düsseldorf bei der Daimler AG getroffen, dort absolviert der 18-jährige Oliver eine Ausbildung zum Elektroniker Automatisierungstechnik. Ausbilder und Lehrling sahen sich jetzt auch beim Bayer-Konzern in Leverkusen.

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Smell-O-Vision 2.0: Mit der Nase schaut man besser!

Unmittelbar im Stammhirn wirken Gerüche, trotzdem gibt es für Duft-Medien immer noch technische Hürden.

Das TV-Sortiment von Samsung bald mit Duftfunktion? (Foto: Samsung)

Das TV-Sortiment von Samsung bald mit Duftfunktion? (Foto: Samsung)

In die Nasenlöcher bohrt sich der beißende Geruch von verdorbenem Fleisch, der ebenso vermodert und süßlich stinkt. Tatsächlich ist die obligatorische Tatortleiche gefunden, die Kommissare gehen an ihre Arbeit. Beim Zuschauer im Wohnzimmer verpufft der Leichenduft ganz langsam. Eine ekelhafte Vorstellung?

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Revolution bei der Verbrecherjagd: Neue Auswertungstechnik für Fingerabdrücke

Mit seiner Erfindung hat ein Kripo-Chemiker aus Kiel die Kriminaltechnik revolutioniert, da Spuren, die bisher nicht verwertbar waren, nun analysiert werden können.

Revolution bei der Verbrecherjagd: Neue Auswertungstechnik für Fingerabdrücke

Revolution bei der Verbrecherjagd: Neue Auswertungstechnik für Fingerabdrücke

Eines der ältesten Mittel in der Kriminaltechnik ist im Rahmen der DNA-Analyse fast von der Bildfläche verschwunden, doch ein Wissenschaftler aus dem Kieler Landeskriminalamts (LKA) hat für die Option zur Auswertung von Fingerabdrücken eine Revolution herbeigeführt.

So sagt Attila Kuczmann, der Leiter der Abteilung für Kriminaltechnik, bei der Vorstellung der Erfindung, das für die Kriminellen jetzt harte Zeiten anbrächen. Denn man könne jetzt Spuren, die bisher nicht verwertbar waren, nun in Zukunft gerichtsfest analysieren.

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Amazon meldet Paten zur Warenproduktion auf dem Weg zum Kunden an

In den USA hat Amazon gleich mehrere Patente angemeldet, in denen beschrieben wird, wie in Zukunft Waren direkt auf dem Weg zum Kunden im Lieferwagen produziert werden könnten. Der Schlüssel zum Erfolg sollen dabei 3D-Drucker sein.

Auch der Handelsriese Amazon nimmt fleißig am Patentwettstreit der großen Unternehmen teil und hat schon diverse Patente zu besseren und schnelleren Warenauslieferung angemeldet. Nun wurde bekannt, dass Amazon in den USA ein Patent angemeldet hat, in dem es um die Produktion von Waren direkt auf dem Weg zum Kunden geht. In der Patentbeschreibung wird ein Verfahren erläutert, bei dem 3D-Drucker während der Auslieferung, direkt im Lieferwagen die vom Kunden bestellte Ware produzieren sollen. Laut Amazon hätte dies eine hohe Kostenersparnis und eine höhere Kundenzufriedenheit zur Folge.

Die Lagerhaltung sei mit dem Verfahren weniger aufwendig, denn die Rohmaterialien für den 3D-Druck lassen sich viel platzsparender und leichter lagern und transportieren. Durch die Warenproduktion auf dem Weg zum Kunden könnten diese ihre bestellte Ware schneller erhalten und sicher sein, dass die Ware frisch und ganz nach Wunsch produziert wurde.

Haken an der neuen Amazon-Idee sind zurzeit die 3D-Drucker. Zumindest die heutigen Geräte könnten in einem Transportfahrzeug nicht eingesetzt werden, denn die Erschütterungen während der Fahrt machen einen präzisen Druck unmöglich. Doch auch dafür beinhaltet das Amazon-Patent eine Lösung: Sollte es auch in Zukunft nicht möglich sein 3D-Drucker im Lieferwagen einzusetzen, könnten die Waren auch vor dem Transport mit einem 3D-Drucker hergestellt werden. So wäre es laut Patentbeschreibung möglich, die Waren noch vor dem Versand zu produzieren oder dann, wenn der Lieferwagen noch steht.

Neues Patent zur Erkennung von Fingerabdrücken

Sensoren am Smartphone zur Erkennung von Fingerabdrücken sind keine Neuerung – die Erkennung von Fingerabdrücken direkt auf dem Touchscreen schon. Genau dafür bekam das südkoreanische Unternehmen CrucialTec jetzt das Patent zugesprochen und könnte das Verfahren damit in Zukunft revolutionieren.

Bisher erfolgt die Erkennung von Fingerabdrücken via Smartphone über spezielle Sensorfelder. So steckt etwa der Fingerabdrucksensor im iPhone 6 oder im Samsung Galaxy S5 im Homebutton, direkt unter dem Display. Doch wie komfortabel die Erkennung funktioniert, hängt von der Größe und Formgebung des Sensorfeldes ab. Bei anderen Geräten befindet sich der Fingerabdrucksensor in einem speziellen Feld unterhalb der Kamera auf der Rückseite. Doch das alles könnte schon bald zur Technik von gestern gehören, denn das südkoreanische Unternehmen CrucialTec hat ein Verfahren entwickelt, bei dem die Fingerabdruckerkennung direkt über den Touchscreen möglich ist. Dafür erhielt das Unternehmen nun das Patent. Mit der neuen Entwicklung könnten spezielle Felder zur Fingerabdruckerkennung in Zukunft wegfallen und damit der Platz rund um das Display noch weiter reduziert werden.

CrucialTec hat bereits Erfahrung mit der Herstellung von Fingerabdrucksensoren und stellt diese zum Beispiel für Huawei und Oppo her. Doch auch Apple hat inzwischen ein ähnliches Patent eingereicht, sodass die Technik zur Erkennung von Fingerabdrücken via Smartphone in Zukunft bei allen Herstellern dem jetzt erteilten Patent von CrucialTec ähneln wird. Ob es wegen der Patente von CrucialTec und Apple zu Problemen zwischen den beiden Unternehmen kommen wird, kann derzeit noch niemand sagen.

Neues Apple-Patent zur Gebäudenavigation

Apple besitzt bereits ein Patent auf ein Verfahren, mit dem die Innennavigation verbessert werden kann. Nun erhielt der Konzern ein weiteres Patent im Bereich der Gebäudenavigation.

Das Apple Navigationssystem für Gebäude könnte schon bald durch einige neue Features ergänzt werden, denn der Konzern bekam jetzt ein Patent zugesprochen, das bereits 2013 beim US-Patentamt eingereicht wurde. Als Erfinder werden darin Ioan Vlad Uilecan und Sarin Shreyas Mehta genannt. Grundsätzlich geht es bei der Gebäudenavigation um das Problem, dass das normale GPS innerhalb von Gebäuden nicht zuverlässig funktioniert. Das neu erteilte Apple-Patent geht nun über die reine Ortbestimmung innerhalb von Gebäuden hinaus und liefert weitere Informationen zu
Geschäften und sonstigen örtlichen Gegebenheiten. Zudem sammelt es auch Bewegungsdaten von anderen Teilnehmern, sodass es beispielsweise genaue Auskünfte über die Länge von Warteschlangen am Terminal und ähnliche Details erfassen kann und somit eine genaue Terminplanung möglich machen soll. Würde der Nutzer zum Beispiel einen bestimmten Flug nehmen wollen, könnte das neue System durch eine frühzeitige Mitteilung über eine lange Warteschlange informieren und den individuellen Zeitplan somit optimieren.

Als Gerätebasis dient für das neue Patent, wie so oft bei Apple-Patenten, das iPhone. Anders als viele andere Ideen, die sich Apple patentieren lässt, könnte das neue Patent tatsächlich in die Realität umgesetzt werden, denn Apple hat bereits die klare Aussage getroffen, den Bereich der Gebäudenavigation in Zukunft konsequent auszubauen. Es hat sogar schon einige Übernahmen von Firmen mit Erfahrung auf diesem Gebiet gegeben. So zum Beispiel die Firmenübernahme von WifiSLAM, dessen früherer Chef nun bei Apple auf dem Gebiet der Gebäudenavigation tätig ist.

China bei Patentanmeldungen auf Platz eins

Im letzten Jahr konnte China 928.000 Patentanmeldungen verzeichnen und ist so im internationalen Vergleich zum vierten Mal in Folge wieder Spitze. Dies wurde jetzt vom Staatlichen Amt für geistiges Eigentum (SAGE) mitgeteilt.

China bei Patentanmeldungen auf Platz eins (Foto: URSfoto / pixelio.de)

China bei Patentanmeldungen auf Platz eins (Foto: URSfoto / pixelio.de)

Das Amt machte die Feststellung, dass rund 663.000 der Patenterfindungen einen hohen Marktwert sowie eine hohe Qualität besitzten. Laut den SAGE-Statistiken wurden pro 10.000 Einwohner rund 4,9 Patente angemeldet. Zu wichtigen Stützen der Entwicklung und Forschung neuer Produkte und Technologien seien die Unternehmen inzwischen avanciert, so das Amt.

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Sony: Projekt Morpheus ähnlich revolutionär wie Tonfilm

Sony ist davon überzeugt, dass das Projekt Morpheus  ähnlich revolutionäre Auswirkungen haben werde, wie die Erfindung des Tonfilms.

Sonycenter am Potsdamer Platz in Berlin (Foto: meyertobi  / pixelio.de)

Sonycenter am Potsdamer Platz in Berlin (Foto: meyertobi / pixelio.de)

Viele Skeptiker zweifeln allerdings noch an der Zukunft des VR Headsets, der japanische Entertainmentriese ist jedoch ganz sicher, dass Morpheus eine Revolution auslösen würde.

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Spachtelmasse gegen Elektrosmog

Die „Parchimer Zeitung“ berichtete jetzt über die Sigro GmbH, die eine neue Spachtelmasse entwickelt hat. Mit dem feinen Graphit sollen Räume gegen elektromagnetische Wellen gewappnet werden.

Sigro-Spachtelmasse gegen Elektrosmog

Sigro-Spachtelmasse gegen Elektrosmog

Immer wieder hieß es, dass es gegen Elektrosmog keine Lösung gebe. Von magnetischen Materialien, Sendern, Haushaltsgeräten und elektrischen Leitungen gehen Strahlungen aus, die schwer zu messen sind. Es wird befürchtet, dass Organe, Gewebe und Zellen durch diese elektrischen Signale negativ beeinflusst werden können.

Der Geschäftsführer der Firma Sigru GmbH, Reinhard Mohn, erklärt: „Es gibt immer mehr Menschen, die elektrosensibel sind. Wir sind sicher, dass man dagegen etwas tun kann.“ Das klingt sensationell, da das Unternehmen, das seit 23 Jahren in Eldestadt sitzt, im Malerhandwerk angesiedelt ist und nicht in der Elektrobranche.

Der 46-jährige verrät, dass man einen innovativen Werkstoff, den expandierenden Graphit entdeckt habe, mit dem durch Hitzeeinwirkung und der parallel verlaufenden Einlagerung von Stickstoff und Schwefel ein Blähgraphitz gewonnen werde, der viele Optionen biete.

Vor 24 Monaten hat Mohn gemeinsam mit Partnern damit angefangen, eine innovative Graphitspachtelmasse zu kreieren, die bald auf dem Markt eingeführt wird. Die Spezialfirma für Bauten- und Korrosionsschutz wollte zunächst eine Masse entwickeln, die sich auf unterschiedlichen Oberflächen mit der Maschine und manuell auftragen lässt, um so auf großen Flächen eine gleichmäßige Wärmeverteilung zu schaffen. Der gelernte Bauingenieur betont, dass es ein angenehmer Nebeneffekt sei, dass Graphit zudem optimale Eigenschaften zur Abschirmung von elektromagnetischen Wellen besitzt.

Dem mittelständischen Handwerksunternehmen wurde von der Zentrale Innovationsprogramm Mittelstand (ZIM) des Bundes die nötige Förderung garantiert. Die erste öffentliche Anerkennung fand bereits vor wenigen Tagen statt, VR-Bank-Vorstand Johannes Löning, Handwerkspräsident Peter Günther und Mecklenburg-Vorpommerns Wirtschaftsminister Harry Glawe überreichten Sigru-Geschäftsführer Reinhard Mohn in Schwerin einen Innovationspreis für die Entwicklung der modernen Spachtelmasse.

„Es ist für uns nach einem Gutachten der Universität München eine erneute Bestätigung, dass wir mit unserer Neuentwicklung richtig liegen. Nun muss sich auch praktisch erweisen, dass die Kunden diesem Produkt ihr Vertrauen schenken“, so der Sigru-Chef. Das Unternehmen hegt Hoffnungen, dass es im nächsten Frühling auf der populären Innovationsmesse in München das neuartige Produkt präsentieren kann.

Noch kann man nicht exakt abschätzen, wie die neue Spachtelmasse aus Parchim das bislang unlösbare Problem der elektrischen Signale lösen kann. „Dass es schwer machbar ist, den Mobilfunkempfang in Räumen zu unterbinden, wird immer wieder diskutiert“, weiß Mohn. „Es gibt dafür in Krankenhäusern, Schulen und Haftanstalten großen Bedarf.“

Mohn ist sich sicher, dass die Graphitspachtelmasse die optimale Lösung biete. Dann könne nicht mal mehr die NSA durch die Wände spionieren. Auch in Privathäusern steige der Bedarf, sich gegen Elektrosmog zu wappnen. Experten glauben, dass die Sensibilität bezüglich der Elektrostrahlen in eine Lebensqualitätsverminderung münden kann.

Trotzdem bleibt der Bauten- und Korrosionsschutz von Bauwerken sowie die Oberflächenbeschichtung von Trinkwassertanks und Kläranlagen das Haupttätigkeitsfeld von Sigru. Öffentliche Gebäude wie die Crown Plaza Suite in Schwerin oder die Goetheschule in Parchim, Wohnbauten und Kühltürme in ganz Norddeutschland sowie Brücken in Plau am See oder Hamburg gehören zu den wichtigen Objekten des Unternehmens. „Für einen Auftrag mussten wir sogar einmal ins ferne China reisen, dort wurde von uns eine große Airbus-Produktionshalle beschichtet“, freut sich Mohn.

Sensor Erfindung für Autogas erhält Innovationspreis

Nach langjähriger Unterbrechung wurde in der Stadt Uslar jetzt wieder der Innovationspreis verliehen, dieser ging an die Firma Intec Auto Gas GmbH.

Team der INTEC-Autogas GmbH (Foto: INTEC)

Team der INTEC-Autogas GmbH (Foto: INTEC)

Die Firma Intec Auto Gas GmbH, die 1974 von Horst Müller in Uslar gegründet worden ist, hat sich im ehemaligen Autohaus Menger mit einem neuen Zweig niedergelassen. Dort rüstet das Unternehmen, in dem Sohn Markus Müller als Geschäftsführer fungiert, Fahrzeuge für den Autogasbetrieb um.

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