Kategorie-Archiv: Haushalt

„Genie“ – eine komplette Mahlzeit in 30 Sekunden

Es erinnert ein wenig an Science Fiction, doch schon bald soll das völlig neuartige Gerät namens „Genie“ auf den Markt kommen. Das futuristisch anmutende Gerät soll laut der Erfinderfirma in nur 30 Sekunden jede gewünschte Mahlzeit zubereiten können.

Eine israelische Firma hat ein neues Gerät entwickelt, das laut Aussagen des Entwicklers Ayelet Carasso „eine reale Version des Star-Trek-Replikators“ sein soll. Äußerlich soll das futuristische Gerät einer Kaffeemaschine ähneln, doch wenn das Gerät das hält, was der Entwickler verspricht, sind seine Fähigkeiten bislang wirklich einzigartig auf dem Mark. Die neue Küchenmaschine namens Genie soll in der Lage sein, jede gewünschte Mahlzeit – vom deftigen oder exotischen Hauptmenü bis hin zur Süßspeise – innerhalb von nur 30 Sekunden zuzubereiten.

Die notwendigen Zutaten für die Wunschgerichte sind gefriergetrocknet und für bis zu 2 Jahre haltbar. Verwendet werden laut Erfinder nur natürliche Zutaten. Diese werden während der Zubereitung mit der benötigten Flüssigkeit durch Schütteln vermischt. Die Flüssigkeit befindet sich in Tuben auf der Rückseite des Gerätes. „Genie“ kann über eine Handy-App oder per Knopfdruck bedient werden und scheint eine ideale Küchenmaschine für alle zu sein, die so gar keine Arbeit mit der Zubereitung ihrer Mahlzeiten haben möchten. Ob sich das Gerät a là Star-Trek jedoch tatsächlich in den Küchen durchsetzen wird oder eine komplette Kücheneinrichtung in Zukunft womöglich sogar überflüssig macht, ist fraglich. Nichtsdestotrotz soll „Genie“ noch in diesem Jahr zum Preis von circa 1000 Euro auf den Markt kommen.

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Das beheizte Buttermesser

Wer kennt das nicht… Die Butter ist alle und es muss ein neues Stück aus dem Kühlschrank direkt auf den Tisch. Jeder der schonmal versucht hat solche Butter auf ein Stück Toast oder Weißbrot zu bringen kann von diesem Ärger ein Lied singen. Aber was kann man tun?

Es gibt 3 Möglichkeiten es besser zu machen:

1)Das mit Körperwärme beheizte Buttermesser:

Dieses spezielle Buttermesser erwärmt sich rein durch die Körperwärme und erleichtert somit das Streichen der Butter. Kein Strom und keine Batterie ist nötig und es ist zudem spülmaschinenfest.

Oder:


2)Das mit Batterie beheizte Buttermesser:

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Auch dieses Buttermesser bringt die Vorteile einer beheizten Klinge mit sich. Durch 2 AA-Batterien kann Wärme jederzeit zu- und abgeschaltet werden.

3)Der Kartoffelschäler als Allrounder:

Einfach von oben über die Butter ziehen und bedarfsgerechte Streifen „schälen“. Funktioniert :-)

 

Wie gefallen euch diese 3 Vorschläge? Habt ihr vielleicht noch weitere interessante Ansätze zu diesem Thema? Gern erweitern wir diesen Beitrag mit den besten Ideen.

 

Leitende Heizpaste

Das niedersächsische Unternehmen ContiTech hat auf der Hannover Messe eine neue Heizpaste vorgestellt, mit der in Zukunft Autositze und vieles mehr auf einfache Weise beheizt werden können.

Autositze, Lenkräder und vieles mehr wurden bislang über dünne Kupferdrähte elektrisch beheizt. Das könnte sich in Zukunft ändern, denn das niedersächsische Unternehmen ContiTech hat eine Heizpaste erfunden, die viel flexibler als Kupferdrähte ist und zudem auch weniger Energie benötigt. Die Paste lässt sich problemlos auf jede Oberfläche aufbringen. Das bedeutet, sie kann jede gewünschte Form annehmen. So könnten in Zukunft mit der elektrischen Heizpaste nicht nur Autositze, sondern auch Lenkräder oder der Schaltknauf beheizt werden. Die Paste wird dazu auf die jeweilige Oberfläche aufgedruckt und ist wesentlich haltbarer als die dünnen Kupferdrähte, die bislang zum Beispiel als Sitzheizung dienen.

Die neue Heizpaste soll jedoch nicht ausschließlich in Autos Verwendung finden. So ist auch die Beheizung von Fahrrad- oder Motorradsitzen denkbar und das Unternehmen forscht sogar daran, die Paste in Funktionsunterwäsche zu verwenden. ContiTech hat die neue Technologie nun erstmals auf der weltgrößten Industriemesse in Hannover einem breiten Publikum vorgestellt und ist überzeugt davon, mit der neuen Heizpaste die Beheizung vor allem in Fahrzeugen zu revolutionieren. Die Paste benötigt weitaus weniger Energie als die bisher bekannten Heizsysteme in Fahrzeugen. Das war bislang in Elektroautos ein Problem, denn die Heizung in Elektrofahrzeugen benötigt zurzeit noch einen großen Teil der Energie. Mit der neuen Heizpaste dürfte dieses Problem in Zukunft wohl gelöst sein.

http://www.contitech.de/pages/presse/messen-veranstaltungen/pr-messen/2015/150413_hmi_09/presse_de.html (inkl. Kontaktdaten)

Begrünte Lamellen für grüne Städte der Zukunft

Ein Unternehmen aus Thüringen hat auf der Bau 2015 eine Weltneuheit vorgestellt, welche die Architektur in kahlen Innenstädten in Zukunft revolutionieren könnte. Die begrünten Lamellen namens CityLam machen nicht nur die Fassaden von Gebäuden zu einer grünen Oase, sondern schützen auch noch gegen Wärme und Feinstaub.

Ernst Hommen baut mit seinem Unternehmen Eurolam eigentlich Lamellenfenster. Durch die Anregung eines japanischen Kunden kam er auf die Idee seiner CityLam-Fassadenlamellen. Der Erfinder experimentierte insgesamt zwei Jahre lang, bis die geniale Fassadenverkleidung marktreif war. CityLam funktioniert genau wie ein Lamellenfenster. Per Knopfdruck lassen sich die mit Moos bepflanzten Lamellen senkrecht oder waagerecht stellen. Die Moosmatten zur Begrünung werden mit einem Spezialkleber auf die wannenartigen Fassaden-Lamellen aufgebracht. Nachts werden sie in waagerechte Stellung gebracht. So nehmen die Pflanzen jede Menge Feuchtigkeit auf, die sie zum Gedeihen benötigen, aber auch wie eine natürliche Klimaanlage tagsüber wieder abgeben. Dazu werden die Lamellen am Tag in senkrechte Position gebracht. Die Moos-Fassade arbeitet ähnlich wie eine Klimaanlage, sorgt für eine gute Wärmedämmung und bei großer Hitze für eine angenehme Innentemperatur in den Gebäuden. Zudem nehmen die Pflanzen extrem viel Feinstaub auf, sodass sie für eine bessere Luft in den Innenstädten sorgen könnten.

Auch optisch machen mit CityLam begrünte Fassaden so einiges her, sehen sie doch weitaus besser aus, als die ewigen Betonfassaden in den Innenstädten. Der Erfinder stellte sein neues Produkt nun auf der Bau 2015 vor und stieß damit auf ein reges Interesse. Das zurzeit noch im Bau befindliche Bürogebäude der Firma Eurolam wird mit den begrünten Lamellen verkleidet werden und ist damit das erste Haus mit der neuen begrünten Fassadenverkleidung.

http://www.eurolam.de (inkl. Kontaktdaten)

Barrierefreies Kochsystem – ideal für behinderte Menschen

Manfred Philipp hat schon mehrfach durch geniale und behindertengerechte Ideen auf sich aufmerksam gemacht. Die neueste Erfindung des Tüftlers ist ein „barrierefreies Kochsystem“, das er zusammen mit seinem Sohn Roman ersann. Das neue System erleichtert behinderten Menschen das Kochen erheblich und verhilft ihnen damit zu neuer Selbstständigkeit.

Vor allem für Rollstuhlfahrer und Kleinwüchsige ist das Kochen in der heimischen Küche oftmals ein riesiges Problem. Meist können sie nur die vorderen Kochfelder problemlos erreichen. Müssen dennoch auch die hinteren Kochfelder genutzt werden, ist dies für behinderte Menschen ohne fremde Hilfe fast unmöglich und führt nicht selten zu Verbrennungen oder Verbrühungen an den Händen und Armen. Manfred Philipp hat sich dieses Problems angenommen und zusammen mit seinem Sohn Roman ein „barrierefreies Kochsystem“ entwickelt, mit dem das Kochen für Behinderte erheblich erleichtert wird.

Dabei handelt es sich um ein Kochfeld, welches sich aus der Küchenzeile herausfahren und in seiner Höhe verstellen lässt. Damit entstand ein eigentlich einfaches System mit großer Wirkung. Ist das Kochfeld aus der Küchenzeile herausgefahren, können Rollstuhlfahrer um das Kochfeld herumfahren und haben damit von drei Seiten einen Zugang zu den Herdplatten. Die verstellbare Höhe verschafft zusätzliche Erleichterung, denn so lässt sich der Herd genau auf die individuell benötigte Höhe einstellen.

Die Erfinder haben bereits für ihr „barrierefreies Kochfeld“ das Patent erhalten und wurden dafür mit dem Bayerischen Staatspreis ausgezeichnet. Auch die Serienhersteller von Einbauküchen und Küchenzeilen interessieren sich inzwischen für die Idee, denn das „barrierefreie Kochsystem“ kann in Privathaushalten genau wie in Pflege- und Seniorenheimen zum Einsatz kommen.

Mit Honig aus dem Zapfhahn wird Bienenzucht revolutioniert

Unzählige Imker werden von dieser Erfindung begeistert sein, außerdem auch Millionen von Internetusern, durch die das Projekt Flow Hive unterstützt worden ist.

Mit Honig aus dem Zapfhahn wird Bienenzucht revolutioniert (Foto: IndieGogo)

Mit Honig aus dem Zapfhahn wird Bienenzucht revolutioniert (Foto: IndieGogo)

Zwei Australier, Vater und Sohn, haben Flow Hive konzipiert. Mit diesem innovativen System soll der Honig ohne Ausräuchern und Bienenstress aus den Bienenstock ins Glas kommen. Der Bienenkorb muss mit Flow Hive auch nicht mehr geöffnet werden, Imker werden so auch vor Bienenstichen geschützt. Jeder kann mithilfe der Erfindung von Stuart und Cedar Anderson Honig per Zapfhahn ins Glas abfüllen.

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Geniale Erfindung oder unnötiger Hype? Fashion-Blogger über Invisibobble-Haargummis

Viele Experten aus der Modeszene fragen sich, ob jemals ein Haargummi für so viel Aufsehen gesorgt hat?! Abgesehen mal vom Zopf-Gummidrama aus der fünften Staffel von „Sex In The City.“ In der Frauenwelt jedenfalls verursachen die Invisibobble-Haargummis einen Riesenhype bei Pferdeschwanzträgerinnen.

Fashion-Blogger feilschen um die besten Haargummis (Foto: CFalk  / pixelio.de)

Fashion-Blogger feilschen um die besten Haargummis (Foto: CFalk / pixelio.de)

Viele möchten die kleinen Kunststoffbänder nämlich nicht mehr missen. Andere Frauen hingegen finden die Invisibobble-Haargummis unnötig und wirkungslos. Fashion-Blogger haben sich in den Redaktionen von Modemagazinen ungehört und Bloggerinnen zu Invisibobble-Haargummis befragt.

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Playbrush – Zahnputz-Motivationshilfe für Kinder

Der junge Erfinder Paul Varga hat zusammen mit Kollegen in London ein Start-Up gegründet, um seine Zahnputz-Motivationshilfe für Kinder weiter voranzutreiben. Dabei handelt es sich um eine Spiele-App, bei der die Signale über die Zahnbürste erfolgen.

Ausschlaggebend für die Idee des Erfinders Paul Varga war die Beobachtung seines Patenkindes, das beim Zähneputzen gerne Videos auf dem Tablet schaut. Dabei stellte der Erfinder der neuen Zahnputz-App jedoch fest, dass die Zahnputzbewegungen des Kindes eher unkoordiniert waren. Zahnärzte bestätigten seine Beobachtung als ein häufig vorkommendes Phänomen bei Kindern. Das brachte ihn auf die Idee eine Spiele-App zu entwickeln, bei der sich auf dem Bildschirm nur dann etwas tut, wenn das Kind die richtigen Zahnputzbewegungen mit der Zahnbürste ausführt.

Das Prinzip der Erfindung ist relativ einfach. Im hinteren Teil der Zahnbürste befindet sich ein Gerät, welches mit Hilfe von Lage- und Beschleunigungssensoren via Bluetooth die entsprechenden Signale an das Smartphone oder Tablet schickt. Auf dem Bildschirm bewegt sich daher nur etwas, wenn das Kind die Zähne richtig putzt. Auf dem ersten entwickelten Spiel kann das Kind durch richtiges Zähneputzen einen Löwen über einer bunten Wüstenlandschaft bewegen.

Zur Realisation seiner Zahnputz-App hat Varga zusammen mit Freunden in London ein Start-Up gegründet. Die Gründer erhielten inzwischen für die geniale Idee den ersten Preis beim UCL Start-Up Preis. Der Preis besteht aus einem günstigen Darlehen sowie Büroräumlichkeiten in London. Paul Varga kann nun sein Ziel, Kindern auf spielerische Weise das richtige Zähneputzen beizubringen, in die Tat umsetzen.

Meerrettich zur Abwasserreinigung und als Helfer bei der Diagnostik

Meerrettich – in Österreich auch Kren genannt – ist ein fester Bestandteil der österreichischen Küche. Nun fand ein Forscherteam der TU Graz heraus, dass die im Meerrettich enthaltenen Enzyme bei der Diagnostik helfen und zur Abwasserreinigung eingesetzt werden können.

Meerrettich ist nicht nur in der österreichischen Küche ein fester und schmackhafter Bestandteil. Auch für die Industrie ist er überaus interessant, denn Meerrettich enthält neben vielen Vitaminen verschiedene ätherische Öle, die durch die enthaltenen Enzyme antibakteriell wirken. Ein Forscherteam der TU Graz hat nun herausgefunden, dass dabei den sogenannten Kren-Perioxidasen eine besondere Bedeutung zukommt. Die Forscher fanden heraus, dass sie in der Diagnostik zum Beispiel dabei helfen können nach Impfungen die gebildeten Antikörper nachzuweisen, oder festzustellen, wie lange die Impfung noch wirkt. Doch das Meerrettich Enzym kann noch mehr. So kann es auch in der Abwasserreinigung eingesetzt werden. Dort sorgt es dafür, dass Hormone und andere Verunreinigungen aus dem Wasser entfernt werden.

Problematisch ist jedoch die große Menge Meerrettich, die benötigt wird, um die hilfreichen Kren-Enzyme zu gewinnen. In einem Gemeinschaftsprojekt zwischen dem Austrian Center of Industrial Biotechnology (acib) und dem NAWI Graz Doktoratskollegium „DK Molekulare Enzymologie“ wurden inzwischen 28 verschiedene Kren-Enzyme entdeckt, die nun biotechnologisch hergestellt werden sollen. Dazu wurden zwei Patente angemeldet, bei denen Hefe als Wirt zur Enzymproduktion eingesetzt werden soll.

Um die patentierte Produktion von Kren-Enzym in Gang zu setzen, wird das Projekt nun mit 100.000 Euro vom österreichischen Bundesministerium für Wissenschaft, Forschung und Wirtschaft und der Austria Wirtschaftsservice GmbH gefördert.

Innovatives Licht zum Ausklappen!

Das Unternehmen „Lumio“ hat jetzt eine innovative Lichtquelle ins Leben gerufen, die sich wie ein Buch aus- und einklappen lässt.

Innovatives Licht zum Ausklappen (Foto: Lumio)

Innovatives Licht zum Ausklappen (Foto: Lumio)

„Lumio“ hat schon vor mehreren Monaten einen erfolgreichen Kickstart der Kampagne abgeschlossen und konnte den US-amerikanischen Investor Robert Herjavec mit ins Boot holen. Der Finanzmogul wurde während der Unternehmenspräsentation in der TV-Serie „Shark Tank“ (in Deutschland „Die Höhle des Löwen“) auf die Kickstarter aufmerksam.

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