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Neues Patent von Apple – Rundum-Display für das iPhone

Apple hat mal wieder ein neues Patent beim US-Patentamt angemeldet. Diesmal geht es um ein iPhone mit Rundum-Display.

Vielleicht beschreibt das neue Apple-Patent das iPhone der Zukunft. Laut Patentbeschreibung soll es dann ein umlaufendes Display besitzen. Die Biegung des Displays hört laut der Patenzeichnungen nicht an den Seitenkanten des iPhones auf. Stattdessen führt es einmal rund um das Smartphone herum. Damit gibt es in Zukunft auch keine Blenden zwischen dem Smartphone-Rand und dem Display mehr. Lediglich der obere und untere Rand des iPhones bleibt bestehen. Dort verbleibt noch ein wenig Platz für die Ohrmuschel, eine Frontkamera und zwei Sensoren. Am unteren Ende besitzt das Smartphone zwei Boxen sowie einen Anschluss. Dieser sieht jedoch nicht aus wie der Lightning-Anschluss, den Apple seit der Einführung des iPhone 5 einsetzt. Einen Home-Button gibt es offenbar am iPhone der Zukunft nicht mehr.

Das neu angemeldete Apple-Patent beinhaltet auch schon eine Lösung dafür, wie der Nutzer an die Hardware und den Akku des Smartphones herankommt. Hardware und Akku können am oberen oder unteren Rand einfach herausgezogen werden.

Ob das Smartphone mit Rundum-Display tatsächlich das iPhone der Zukunft sein wird, ist zurzeit reine Spekulation. Apple meldet gleich mehrere Hundert Patente pro Jahr an. Die wenigsten Ideen schaffen es jedoch, später in einem Apple-Produkt umgesetzt zu werden. Das Rundum-Display wäre sicher eine schicke und auch nutzerfreundliche Idee, doch bleibt abzuwarten, ob es irgendwann tatsächlich einmal ein solches iPhone zu kaufen gibt.

Neues Apple-Patent zur Gebäudenavigation

Apple besitzt bereits ein Patent auf ein Verfahren, mit dem die Innennavigation verbessert werden kann. Nun erhielt der Konzern ein weiteres Patent im Bereich der Gebäudenavigation.

Das Apple Navigationssystem für Gebäude könnte schon bald durch einige neue Features ergänzt werden, denn der Konzern bekam jetzt ein Patent zugesprochen, das bereits 2013 beim US-Patentamt eingereicht wurde. Als Erfinder werden darin Ioan Vlad Uilecan und Sarin Shreyas Mehta genannt. Grundsätzlich geht es bei der Gebäudenavigation um das Problem, dass das normale GPS innerhalb von Gebäuden nicht zuverlässig funktioniert. Das neu erteilte Apple-Patent geht nun über die reine Ortbestimmung innerhalb von Gebäuden hinaus und liefert weitere Informationen zu
Geschäften und sonstigen örtlichen Gegebenheiten. Zudem sammelt es auch Bewegungsdaten von anderen Teilnehmern, sodass es beispielsweise genaue Auskünfte über die Länge von Warteschlangen am Terminal und ähnliche Details erfassen kann und somit eine genaue Terminplanung möglich machen soll. Würde der Nutzer zum Beispiel einen bestimmten Flug nehmen wollen, könnte das neue System durch eine frühzeitige Mitteilung über eine lange Warteschlange informieren und den individuellen Zeitplan somit optimieren.

Als Gerätebasis dient für das neue Patent, wie so oft bei Apple-Patenten, das iPhone. Anders als viele andere Ideen, die sich Apple patentieren lässt, könnte das neue Patent tatsächlich in die Realität umgesetzt werden, denn Apple hat bereits die klare Aussage getroffen, den Bereich der Gebäudenavigation in Zukunft konsequent auszubauen. Es hat sogar schon einige Übernahmen von Firmen mit Erfahrung auf diesem Gebiet gegeben. So zum Beispiel die Firmenübernahme von WifiSLAM, dessen früherer Chef nun bei Apple auf dem Gebiet der Gebäudenavigation tätig ist.

Das iPhone – nun auch in der faltbaren Variante?

Apple gilt als eine der größten Patentschmieden weltweit. Nun hat der kalifornische Elektronik-Konzern die Patentrechte für ein flexibles und faltbares Mobilgerät erhalten. Das iPhone KÖNNTE also in Zukunft faltbar sein.

Das jetzt erteilte Patent für ein flexibles Mobilgerät wurde von Apple bereits im Jahr 2011 bei den amerikanischen Patentbehörden eingereicht. Nun erhielt der Konzern endlich die Schutzrechte für ein tragbares Gerät, das sich knicken, falten und verbiegen lässt. Damit besitzt Apple zwar nicht das erste Patent für ein flexibles elektronisches Gerät, doch bei der Apple Erfindung gibt es im Gegensatz zu allen anderen Patenten verformbare externe Komponenten wie zum Beispiel die Glasabdeckung und das Gehäuse sowie interne Bauteile wie Akku oder Display, die ebenfalls biegsam sind.

Laut der Patentbeschreibung besitzt das Applegerät ein flexibles OLED-Display, welches mit Glas beschichtet ist. Dort befinden sich Berührungssensoren, über die das Gerät gesteuert werden kann. Das Gehäuse ist ebenfalls flexibel und beinhaltet alle elektronischen Bauteile. Damit die Flexibilität und Biegsamkeit gewährleistet ist, soll das Gehäuse aus Kunststoff, Glasfaser und dünnem Glas bestehen. Um Beschädigungen der elektronischen Bauteile im Inneren des Geräts zu verhindern, sollen die Hohlräume zwischen den einzelnen Komponenten mit Plastik oder Silikon ausgefüllt werden.

Insider sind sich sicher, dass das neue Patent Apple die Möglichkeit bietet, zukünftig mobile Geräte auf den Markt zu bringen, die sich in jede gewünschte Form verbiegen lassen. Ob es in Zukunft tatsächlich ein biegsames oder faltbares iPhone geben wird, bleibt dennoch abzuwarten, denn längst nicht jedes Apple-Patent wurde bislang von dem Elektronik-Konzern bis zur Marktreife gebracht.

Apple Action-Kamera

Das US-amerikanische Patentamt erteilte dem US-amerikanischen Unternehmen Apple zu Beginn des Jahres ein Patent für eine Action-Kamera. Ob Apple damit tatsächlich dem bisherigen Marktführer GoPro Konkurrenz machen will, weiß bislang noch niemand.

Apple ist dafür bekannt, immer wieder neue Patente anzumelden und bewilligen zu lassen. Nun bekam das kalifornische Unternehmen ein Patent für eine Action-Kamera bewilligt. Das Apple Kamerasystem soll unter anderem an Fahrradhelmen oder Taucherbrillen angebracht werden und so, ähnlich wie die bekannten Action-Kamerasysteme von GoPro, für interessante Action-Videos und Fotos sorgen.

Action-Kameras sind kleine portable Kamerasysteme, die überwiegend an Sport-Equipment angebracht werden und so für sensationelle Fotos und Videos sorgen. Der Hype um die Action-Kamera hat sich hauptsächlich durch einschlägige Video-Plattformen entwickelt, wo sich die hochgeladenen Videos von Action-Kameras nicht selten zum Klick-Hit entwickeln.

Wie die neue Kamera von Apple genau aussehen und funktionieren soll, ist bis dato noch nicht bekannt. Allerdings wurde im Patentantrag explizit auf die Schwächen der GoPro Kameras eingegangen, sodass Insider das Apple Patent als direkten Angriff auf GoPro werten. Das machte sich schon direkt nach Bekanntwerden der Patentvergabe an Apple auf dem Aktienmarkt bemerkbar und ließ die GoPro Aktien heftig abstürzen. Ob Apple das Action-Kamerasystem tatsächlich auf den Markt bringt, bleibt erst einmal abzuwarten und ist keinesfalls sicher. Apple ist ja eben bekannt dafür fast im Akkord neue Ideen zu entwickeln und Patente zu sammeln, wobei noch längst nicht alle Neunentwicklungen bis zur Marktreife entwickelt wurden.

Smartpen von Apple

Bislang setzte Apple immer ganz klar auf Multi-Touch als Eingabemethode für seine Touchscreens. Steve Jobs hat sich bislang sogar mehrfach öffentlich gegen die Verwendung eines Stylus ausgesprochen. Das könnte in Zukunft jedoch anders werden, denn Ende 2014 wurde dem Unternehmen ein neues Patent für einen elektronischen Stift zugesprochen.

Wer weiß – vielleicht gibt es schon bald auch für Apple-Fans einen elektronischen Stift als Ergänzung zu Apple-Geräten wie dem iPad oder iPhone. Der patentierte Smartpen soll Bewegungen erkennen sowie Daten speichern und kabellos übertragen können. Andere Hersteller, wie beispielsweise Samsung, bieten vor allem im Business-Bereich Geräte mit Styli an. Der Smartpen von Apple soll jedoch anders als die bisher existierenden Smartpens mit Accelometern, also Bewegungssensoren, arbeiten, sodass mit dem Stift selbst auf Papier geschrieben werden könnte. Damit könnte dann in Zukunft auch die Handschriftenerkennung möglich sein.

Von einer Null-Position aus könnte der Stylus Bewegungen erkennen und so feststellen, was der Benutzer gerade schreibt oder zeichnet. Das geschieht mit den sogenannten Accelometern, also Bewegungssensoren. Apple verwendet diese bereits im iPhone und im iPad. Alle bisher auf dem Markt erhältlichen Smartpens arbeiten hingegen mit optischen Sensoren.

Wie auch bei den anderen Apple-Patenten weiß derzeit noch niemand, ob die Idee vom Unternehmen irgendwann umgesetzt wird und letztendlich ein neues und fertiges Produkt daraus entsteht. Auch wenn bisher noch keine weiteren Informationen bekannt sind, können Apple-Fans jedoch hoffen, dass es in Zukunft vielleicht einen Apple-Pen gibt.