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Alfa – geniales Fahrrad aus Pappe

Umweltfreundlich, diebstahlsicher, gebrauchstüchtig und supergünstig – so könnte man die Erfindung des israelischen Designer Izhar Gafni bezeichnen. Es handelt sich dabei – so unglaublich es auch klingt – um ein Fahrrad aus Pappe.

Der israelische Designer Izhar Gafni wurde zu seiner Idee, ein Fahrrad aus Pappe zu bauen, durch ein Kanu inspiriert, das auf ähnliche Weise gebaut wurde. Heraus kam Alfa – ein optisch und in seiner Materialbeschaffenheit cooles und außergewöhnliches Fahrrad. Hergestellt wird es aus Pappe, die mit einem speziellen Harz beschichtet wird. So ist das Alfa nicht nur umweltfreundlich, sondern wird auch extrem stabil und ist sogar wasserdicht. Gafni experimentierte solange an seiner Idee herum, bis ein absolut gebrauchstüchtiges Fahrrad entstand. Das Rad wiegt nur 8 kg, kann aber das 24-fache seines eigenen Gewichtes tragen. Optisch sieht es zwar wie ein teures Designer-Rad aus, die Materialkosten belaufen sich pro Rad jedoch auf nur 7 Euro. Damit könnte das Alfa zu einem extrem günstigen und damit schon fast diebstahlsicheren Fahrrad werden.

Der bereits mehrfach ausgezeichnete Erfinder hat für sein Fahrrad das Patent angemeldet und ist derzeit dabei, ein Kinderrad aus Pappe zu entwickeln. Das Alfa Fahrrad könnte laut Gafni sogar mit einem Elektromotor ausgestattet werden und so zum vereinfachten Radeln genutzt werden. Mit ihrem preisgünstigen und umweltfreundlichen Materialeigenschaften und ihrem schicken Design verspricht die Erfindung des israelischen Designers zu einem echten Verkaufsrenner zu werden, sobald sie irgendwann einmal in Serie geht.

Ein Gerät für Musik, Film und Fernsehen

Für Musik, Film und Fernsehen werden traditionell verschiedene Geräte benötigt. Ein Schüler aus Glückstadt hat nun ein völlig neuartiges Gerät entwickelt, mit dem es möglich ist, ganz nach Wunsch Musik zu hören, Filme anzuschauen oder fernzusehen. Die Entwicklung ist so vielversprechend, dass sich schon vier Investoren für das Projekt begeistert haben und dem Erfinder ein großes Startkapital zur Verfügung stellen, sodass das neue Gerät schon bald produziert werden kann.

Finn Plotz aus Glückstadt ist erst 19 Jahre alt und macht gerade sein Abitur. Doch schon im nächsten Jahr wird er ein völlig neuartiges Gerät auf den Markt bringen, das sich an den Fernseher oder Musikanlage anschließen lässt und ganz nach Wunsch Musik oder Filme abspielt oder aber das aktuelle Fernsehprogramm überträgt.

Wie genau das neue Gerät funktioniert, verrät der findige Schüler noch nicht. Bereits im März will der junge Erfinder einen Prototyp herstellen lassen. Im Mai sollen dann 50 Geräte in die Testphase gehen und im Juli ist die Produktion vorgesehen. Mithilfe des Unternehmers und Professor für Wirtschaftsinformatik Gerrit Tamm erstellte der Jungunternehmer ein Geschäftsmodell für seine Erfindung. Inzwischen haben verschiedene Technologie-Unternehmen insgesamt 600.000 Euro als Startkapital bereitgestellt, sodass das neue Universalgerät gute Chancen hat, erfolgreich auf dem Markt zu bestehen, welches sich durch die Philosophie des Erfinders „Mehrwert durch Einfachheit“ auszeichnen soll. Wir dürfen also gespannt sein, wie einfach und unkompliziert es in Zukunft sein wird, zwischen der Lieblingsmusik, spannenden Filmen und dem aktuellen Fernsehprogramm mit nur einem Gerät hin und her zu switchen.

Pulverschnee aus einer Kunstwolke statt aus Schneekanonen

In den Alpen sorgen rund 19.000 Schneekanonen dafür, dass die Wintersportler nach Herzens Lust die Skipisten hinunterfahren können. Bei genauem Hinsehen handelt es sich bei dem so erzeugten Kunstschnee jedoch nicht um wirklichen Schnee, sondern eher um kleine Eiskügelchen. Das könnte sich in Zukunft durch ein neues Verfahren des Innsbrucker Forschers Michale Bacher ändern. Seine künstliche Schneewolke produziert echten Pulverschnee und ist dabei auch weitaus energiesparender als Schneekanonen.

Der Innsbrucker Forscher Michael Bacher hat ein neues Verfahren zur Erzeugung von Kunstschnee entwickelt, mit dem echter Schnee produziert werden kann und das auch noch energiesparender funktioniert, als die bislang genutzten Schneekanonen. Dazu wird ein Wassernebel in eine Kammer gesprüht, die von einer Membran umgeben ist. Der Wassernebel bildet eine künstliche Wolke, die mit einem Ventilator innerhalb der Membran herumgewirbelt wird. In den auf unter minus fünf Grad heruntergekühlten Nebel werden kleine Eisplättchen geschossen, die dazu führen, dass die winzigen Wasserteilchen zu größeren Kristallen wachsen und so richtige Schneeflocken bilden. Diese fallen dann aus der Wolkenkammer und können mit Hilfe von Schläuchen oder unbemannten mobilen Raupen auf den Pisten verteilt werden.

Michael Bacher forscht bereits seit 2009 an seinem neuen Verfahren und hat nun das Patent angemeldet. Inzwischen hat er das Start-up „Neuschnee“ gegründet und ist zuversichtlich, dass bereits im kommenden Jahr ein Prototyp gebaut werden kann. Durch das neue Verfahren könnte der Energie- und Wasserverbrauch zur Erzeugung von Kunstschnee um rund 20 Prozent gesenkt werden. Zudem ähnelt der Schnee aus der Kunstwolke echtem Pulverschnee, sodass die Pisten nicht vor der Freigabe präpariert werden müssten.

Freizeit, Smartphone, Apps

Wie erst jetzt bekannt wurde, hat Apple bereits im Jahr 2013 ein Patent für ein Smartphone mit Joystick beantragt. Wird es also in Zukunft ein iPhone mit Joystick geben?

Bei manchen Smartphone-Spielen ist die Steuerung per Touchscreen einfach schwierig. Das wissen alle, die gerne und viel spielen. Deshalb gibt es Controller für das Smartphone in vielen Varianten. Die sind aber teuer und ziemlich groß. Apple weiß das auch und hat sich offenbar schon vor geraumer Zeit mit genau dieser Problematik auseinandergesetzt und schon im Juni 2013 ein Patent für ein iPhone mit integriertem Joystick beantragt. Doch erst jetzt wurde die Patentanmeldung publik.

Das Gerät wurde in der Patentanmeldung als „Multifunktions-Eingabegerät“ vorgestellt. Laut Patentbeschreibung soll der Home-Button neben seiner ursprünglichen Funktion auch als Joystick zu nutzen sein. Der Joystick soll durch ein festes Drücken aus dem Button herausfahren. Wird der Home-Button hingegen leicht berührt, kann er in seiner ursprünglichen Funktion genutzt werden.

Kaum wurde das Apple-Patent bekannt, wurden schon erste Stimmen laut, die in dieser Idee eine ernstzunehmende Konkurrenz für die Spielkonsolen von Nintendo und Sony sehen. Doch Apple ist bekannt dafür, zahlreiche Patente anzumelden, von denen letztendlich die wenigsten vermarktet werden. So genial das iPhone mit Joystick auch erscheinen mag, Spielbegeisterte sollten sich trotzdem noch nicht zu früh darüber freuen, denn noch ist es keinesfalls sicher, ob es das iPhone mit Joystick irgendwann einmal zu kaufen gibt.

Kommt bald die „Benimm-App“ für Kinobesucher?

In den USA wurde jetzt das Patent für eine neue Handy-App angemeldet, die dafür sorgen soll, dass in Zukunft der Kinobesuch ganz ohne störende Handygeräusche ablaufen kann und nervige Nachbarn mit Smartphone-Geräuschen der Vergangenheit angehören.

Störungen beim Filmgenuss im Kino durch die Handynutzung anderer kennt wohl jeder. Während die einen dem spannenden Filmgeschehen folgen, spielen andere Kinobesucher mit ihren Smartphones herum und das Kinovergnügen wird von störenden Geräuschen und durch Lichtreflexe von aufblitzenden Smartphone-Bildschirmen getrübt. Dieses Szenario soll in Zukunft der Vergangenheit angehören, denn eine neue App soll störenden Kinobesuchern und deren Smartphones die richtigen Benimmregeln beibringen.

Die neue App bestimmt per GPS, WLAN-MAC-Adressen oder per NFC den Aufenthaltsort des Smartphone-Nutzers. Alternativ kann sie auch entsprechende Kalendereinträge auswerten. Lokalisiert die App den Aufenthalt in einem Kino, sorgt sie selbstständig dafür, dass sich das Smartphone automatisch in den Lautlos-Modus umschaltet. Zusätzlich stellt sich der Bildschirm in den „Unauffällig-Modus“ und wird soweit gedimmt, dass lediglich die Uhrzeit angezeigt wird. So soll möglichst wenig unerwünschtes Licht im abgedunkelten Kinosaal verbreitet werden.

Berichten zufolge soll in den USA nun das Patent für eine solche „Benimm-App“ angemeldet worden sein. Ob es die App tatsächlich in Zukunft geben wird, ist bis dato noch unbekannt und auch über den möglichen Erfolg streiten sich bislang die Geister, denn es bleibt sicherlich fraglich, ob diejenigen, die ohne App wenig Rücksicht auf andere Kinobesucher nehmen, eine solche App überhaupt auf ihrem Smartphone installieren werden.