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„Digital Camera with Light Splitter“ – Paten für neue Apple-Kameratechnologie

Apple hat erneut ein neues Patent namens „Digital Camera with Light Splitter“ zugesprochen bekommen. Diesmal handelt es sich um eine neuartige Kameratechnologie, die eine exakte Farbdarstellung und eine bessere Bildqualität bei schlechten Lichtbedingungen gewährleisten soll.

Das neue Apple Patent „Digital Camera with Light Splitter“ befasst sich mit einer neuartigen Kameratechnologie, die zu einer exakten Farbdarstellung verhelfen und die Bildqualität bei schlechten Lichtverhältnissen erheblich verbessern soll. Das in der Patenschrift beschriebene Kamerasystem nutzt einen Kubus, um so das Licht in insgesamt drei Farbbestandteile zu brechen. Dazu wird jeder einzelne Lichtstrahl mit einem speziellen Sensor erfasst und anschließend bearbeitet. Diese neue Lichtverarbeitungsmethode würde es möglich machen ohne eine digitale Verarbeitung von Farbkanälen und die Rekonstruktion eines Vollfarbenbildes mittels Bildwandlers auszukommen. Die Patentskizze dazu zeigt einen aus Polyedern bestehenden Kubus mit drei Farbsensoren zur Lichtbrechung.

Das Apple Patent wurde bereits im September 2011 beim US-Patentamt eingereicht. Als Erfinder werden Steven Webster und Ning Y. Chan genannt. Mit dem Patentzuspruch reiht sich Apple nun die Reihe einiger Konkurrenten mit ähnlichen Technologien ein. Dazu gehört beispielsweise Canon oder Panasonic. Die Apple Patentschrift bezieht sich nicht ausschließlich auf ein Kamerasystem für das iPhone, sondern könnte theoretisch auch in jedem anderen Apple Serienprodukt der Zukunft eingesetzt werden. Ob dies jedoch tatsächlich der Fall sein sollte und beispielsweise das iPhone zukünftig mit dieser oder einer ähnlichen Kameratechnologie ausgerüstet sein wird, weiß derzeit natürlich noch niemand.

Wayne Fromm – Erfinder des Selfie-Sticks

Wayne Fromm ist ein kanadischer Erfinder und Tüftler aus Leidenschaft. Nach langen Jahren der Tüftelei für den Disney Konzern hat er mit dem QuikPod voll ins Schwarze getroffen und vertreibt mit den Selfie-Stick über das eigene Unternehmen.

Der Kanadier Wayne Fromm hat lange Jahre für den Disney Konzern als Tüftler und Erfinder gearbeitet. Der magische sprechende Spiegel aus dem Film „Die Schöne und das Biest“ wurde als Merchandise-Artikel zum Verkaufsschlager und stammt aus Fromms Werkstatt. Eine Italien-Reise inspirierte den Tüftler zu seiner spektakulärsten Erfindung – dem QuikPod, auch als Selfie-Stick bekannt. Mit dem Selfie-Stick erhält der Selfie-Hype noch mehr Auftrieb, denn mit der Teleskopstange, an deren oberem Ende das Smartphone befestigt werden kann, ist es ein Kinderspiel an jedem Ort ein Selfie zu schießen und dabei den optimalen Winkel zu finden.

So richtig bekannt wurde der geniale Stab durch die amerikanische Talkshow-Moderatorin Oprah Winfrey, die Wayne Fromms Erfindung als Erste in ihrem Online-Shop verkaufte. Auch an einer kanadischen Unternehmer-Castingshow nahm der Erfinder teil, lehnte jedoch das Angebot einer Unternehmensbeteiligung zur Vermarktung des QuikPod ab und versuchte es lieber als Einzelunternehmer. Dieser Versuch gelang ihm auch, denn Wayne Fromm hat schon Hunderttausende seiner Selfie-Sticks verkauft und arbeitet inzwischen auch mit dem Action-Kamera-Hersteller GoPro zusammen. Dennoch hat der Erfolg für den Erfinder auch seine Schattenseiten. Mittlerweile gibt es zahlreiche Nachahmer, die den Selfie-Stick kopieren und billig im Internet vertreiben. Doch Wayne Fromm hat den Nachahmern den Kampf angesagt und will gegen die Produktpiraten zu Felde ziehen.

Apple Action-Kamera

Das US-amerikanische Patentamt erteilte dem US-amerikanischen Unternehmen Apple zu Beginn des Jahres ein Patent für eine Action-Kamera. Ob Apple damit tatsächlich dem bisherigen Marktführer GoPro Konkurrenz machen will, weiß bislang noch niemand.

Apple ist dafür bekannt, immer wieder neue Patente anzumelden und bewilligen zu lassen. Nun bekam das kalifornische Unternehmen ein Patent für eine Action-Kamera bewilligt. Das Apple Kamerasystem soll unter anderem an Fahrradhelmen oder Taucherbrillen angebracht werden und so, ähnlich wie die bekannten Action-Kamerasysteme von GoPro, für interessante Action-Videos und Fotos sorgen.

Action-Kameras sind kleine portable Kamerasysteme, die überwiegend an Sport-Equipment angebracht werden und so für sensationelle Fotos und Videos sorgen. Der Hype um die Action-Kamera hat sich hauptsächlich durch einschlägige Video-Plattformen entwickelt, wo sich die hochgeladenen Videos von Action-Kameras nicht selten zum Klick-Hit entwickeln.

Wie die neue Kamera von Apple genau aussehen und funktionieren soll, ist bis dato noch nicht bekannt. Allerdings wurde im Patentantrag explizit auf die Schwächen der GoPro Kameras eingegangen, sodass Insider das Apple Patent als direkten Angriff auf GoPro werten. Das machte sich schon direkt nach Bekanntwerden der Patentvergabe an Apple auf dem Aktienmarkt bemerkbar und ließ die GoPro Aktien heftig abstürzen. Ob Apple das Action-Kamerasystem tatsächlich auf den Markt bringt, bleibt erst einmal abzuwarten und ist keinesfalls sicher. Apple ist ja eben bekannt dafür fast im Akkord neue Ideen zu entwickeln und Patente zu sammeln, wobei noch längst nicht alle Neunentwicklungen bis zur Marktreife entwickelt wurden.

Für Sehbehinderte – iPadhalter mit Kamera

Norbert Schröder ist der Erfinder eines neuen iPadhalters mit Kamera, der insbesondere für sehbehinderte Menschen in Zukunft eine große Hilfe sein kann. Er gewann mit seiner Idee einen der beiden ersten Preise des Ideenwettbewerbs Rheinland-Pfalz 2014.

 

Für Sehbehinderte steht in Zukunft ein neues Hilfsmittel zur Verfügung, mit dem sie trotz Handicap Bilder auf ihrem iPad leichter erkennen können. Norbert Schröder aus Neuwied hat seinen neuartigen iPadhalter mit Kamera iC4U, speziell für sehbehinderte Menschen, entwickelt. Die Bilder der Kamera werden mit Hilfe einer Funkverbindung auf das iPad übertragen und dort über eine spezielle App sichtbar gemacht. Die Kamera ist direkt vom iPad aus steuerbar. Damit diese Bildübertragung zuverlässig funktioniert, müssen Kamera und iPad ruhig gehalten und fixiert werden. Das ist auch schon ohne Handicap eine Herausforderung und für Sehbehinderte daher eine schier unlösbare Aufgabe. Norbert Schröder kam also auf die Idee, genau zu diesem Zwecke eine spezielle Halterung zu entwickelt, die körperbehinderten Menschen eine größtmögliche Ergonomie gewährleistet.

 

Der Erfinder hat die Urvariante des iPadhalters mit Kamera inzwischen weiterentwickelt, sodass selbst Texte fotografiert und erkannt werden können. Speziell für Sehbehinderte ist auch eine Vorlesefunktion integriert. Norbert Schröder sieht in seiner Erfindung zudem ein großes Potential zum Einsatz in Schulen und anderen Bildungseinrichtungen. Mit seiner Erfindung könnten in Zukunft Präsentationen im Unterricht wesentlich einfacher werden.

 

Mit seiner Idee konnte Norbert Schröder einen der beiden ersten Preise auf dem Ideenwettbewerb Rheinland-Pfalz 2014 gewinnen und seine Erfindung einem breiten Publikum vorstellen.