Schlagwort-Archiv: Medizin

Neue Erfindung soll Tierleben retten

Das millionenfache Töten von Tieren soll ein Forschungserfolg jetzt endlich beenden. Denn Wissenschaftlern soll es in Zukunft durch künstlich produzierte Modelle aus menschlichen Hautzellen möglich werden, ein Teil ihrer Forschungsarbeit in Zukunft ohne Tierversuche zu erledigen.

Philologische Bibliothek der FU Berlin (Bildquelle: David Ausserhofer)

Philologische Bibliothek der FU Berlin (Bildquelle: David Ausserhofer)

In der Europäischen Union sind rasierte Kaninchen für Kosmetiktests schon jetzt nicht mehr erlaubt. Der „Focus“ berichtet nun darüber, dass Berliner Wissenschaftler dabei behilflich sein wollen, dass auch in der Medizin auf lange Sicht Tierversuche überflüssig werden sollen.

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Orthopädisches Pferd

Pferde werden bei diversen Therapien mit Erfolg eingesetzt. Dazu zählt auch die Hippotherapie zur Behandlung schwerer Rückenprobleme. Dietmar Graupner hat nun ein künstliches orthopädisches Pferd erfunden, das die lebenden Therapiepferde bei der Therapie ersetzen könnte.

Schwere Rückenleiden können mit der sogenannten Hippotherapie behandelt werden. Dabei reiten die Patienten auf speziell ausgebildeten Therapiepferden ohne Sattel. So werden bestimmte Muskelgruppen des Rückens gestärkt und stabilisiert, sodass der Schmerz gelindert wird. Auch Dietmar Graupner leidet infolge eines schlimmen Unfalls unter schweren Rückenproblemen. Der ehemalige Rennfahrer bekam aufgrund dessen vom Arzt die Hippotherapie verschrieben und diese erbrachte ihm die erhoffte Linderung. Nach Beendigung der Reittherapie stellten sich bei Dietmar Graupner die Rückenschmerzen wieder ein. Da die Krankenkasse keine weitere Hippotherapie bezahlen wollte, kam der Tüftler auf die Idee seines orthopädischen Pferds.

Zusammen mit einem Mechaniker begann Dietmar Graupner in seiner Garage ein Gerät zu konstruieren, das die Bewegungen des Pferdes in den verschiedenen Gangarten imitiert, die bei der Hippotherapie zum Einsatz kommen. Der Patient macht mit seinem Körper daher auf dem orthopädischen Pferd die gleichen Bewegungen wie auf einem lebenden Therapiepferd. Das Gerät wurde inzwischen mit Unterstützung eines Sportwissenschaftlers aus Zwickau optimiert. Der Erfinder und ehemalige Rennfahrer nutzt das Gerät nun schon seit einiger Zeit und stellt seitdem eine Schmerzlinderung wie zuvor bei der regulären Hippotherapie fest. Auch einige weitere Testpersonen bestätigen die Wirksamkeit des Geräts. Ob es in Zukunft tatsächlich zur Behandlung von Rückenleiden therapeutisch eingesetzt wird, bleibt jedoch noch abzuwarten.

Erfindung gegen Arthrose hilft ganz Deutschland

Die „Neue Osnabrücker Zeitung“ hat jetzt über eine Erfindung aus Sögel im Emsland berichtet, mit der die Verschleißerkrankung Rhizarthrose behandelt werden kann. Rund 500 Patienten erreichen mit der Erfindung zwar keine Heilung, aber immerhin eine Linderung, so dass zuvor notwendige Operationen hinausgezögert werden konnten.

Die Orthese hilft vielen Patienten (Foto: Dieter Schütz  / pixelio.de)

Die Orthese hilft vielen Patienten (Foto: Dieter Schütz / pixelio.de)

Für Orthopädie-Mechanikermeister Herbert Seidel ist zum Beispiel Astrid Günther keine herkömmliche Patientin. Die 61-jährige aus Lübeck ist Probandennummer 400, die sich von dem Sögeler mittels der so genannten Orthese einer Behandlung unterzieht. Die Orthese ist ein medizinisches Hilfsmittel, mit der die Rhizarthrose behandelt werden kann. Bereits seit fünf Jahren kann Günther wegen der Erkrankung am Daumensattelgelenk ihren Beruf als Kartenschwester nicht mehr nachgehen.

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Pups-Pille: Diese Erfindung ist einfach dufte

Ein französischer Erfinder hat jetzt ein Mittel kreiert, mit dem Hunde-Kot und -Blähungen nach Schokolade duften. Gerade zur Weihnachtszeit natürlich ein absoluter Knaller!

Mit der Pups-Pille ist riecht's auch nach dem Abseilen besser...(Foto: Thomas Max Müller  / pixelio.de)

Mit der Pups-Pille ist riecht’s auch nach dem Abseilen besser…(Foto: Thomas Max Müller / pixelio.de)

Die neue Pups-Pille soll unerwünschte miefige Magenstürme, die nach außen gedrungen sind, in Schokoladen-Aroma verwandeln. Das ist eine dufte Erfindung.

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TemelGym – portables Fitnessgerät für ein ganzheitliches Training

Fitnessgeräte gibt es in vielen Varianten und unzähligen Ausführungen. Wer jedoch ein platzsparendes oder gar portables Gerät sucht, findet dabei nur Geräte auf dem Markt, mit denen ausschließlich spezielle Körperregionen trainiert werden können. TemelGym ist hingegen ein platzsparendes und portables Gerät, mit dem ein ganzheitliches Training möglich ist.

Ein ganzheitliches Körpertraining umfasst ein Kraft- und Ausdauertraining, mit dem die Muskeln und Gelenke an Armen und Beinen, sowie die Bauch- und Rückenmuskulatur trainiert werden können. Bislang sind für ein ganzheitliches Training mehrere Geräte notwendig, da mit den herkömmlichen Fitnessgeräten nur bestimmte Übungen ausgeführt werden können und damit Muskeln und Gelenke nur partiell trainiert werden. TemelGym ist ein kompaktes Fitnessgerät, mit dem ein ganzheitliches Training möglich ist. So können an einem Gerät Kraft-, Ausdauer- und Koordinationstraining durchgeführt werden. Zudem eignet sich das TemelGym zum Präventions- und Rehabilitationstraining, da alle Übungen gelenkschonend erfolgen. Aufgrund der Beschaffenheit des Gerätes können Gelenke und Muskulatur an Armen und Beinen sowie Bauch- und Rückenmuskulatur trainiert werden.

Das stabile Gerät bietet nicht nur ein vielfältiges und vielseitiges Trainingsprogramm. Durch den intuitiven Aufbau lässt sich TemelGym zusammenklappen und je nach Übung auf unterschiedliche Art aufbauen. Das vielseitige Gerät eignet sich zum Einsatz beim Profisport genau wie zur Nutzung in der Physiotherapie. Von dem neuartigen Fitnessgerät gibt es bereits einen Prototyp. Auch das Patent für das TemelGym wurde bereits erteilt. Doch werden noch Lizenznehmer oder Produzenten für die Vermarktung gesucht. Alternativ sucht der Erfinder auch Patentkäufer.

Erfindungen, die kaum einer kennt

Immer wieder erblicken skurrile Erfindungen, wie ein Toilettenpapierhalter, der wie ein Ritter anmutet, eine gepolsterte Klobrille oder eine Warnweste für Hühner, das Licht der Welt. Auf unserer Internetseite findet Ihr neben bahnbrechenden Innovationen eben auch diese skurrilen und lustigen Erfindungen, die manche gar nicht kennen.

Auch bei Kindern beliebt: Das 5-kg-Nutella-Glas! (Foto: Salih Ucar  / pixelio.de)

Auch bei Kindern beliebt: Das 5-kg-Nutella-Glas! (Foto: Salih Ucar / pixelio.de)

Einige der Erfindungen, die wir auf unserer Seite vorstellen, haben wir sogar schon selbst gekauft. Beispielsweise den Regenschirm, der ausschaut wie ein Samuraischwert oder das Spannbetttuch, das einer Holzpalette ähnelt. Das Samuraischwert ist momentan unser Lieblingsartikel.

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Mobiles WC

In Krankenhäuser, Pflegeeinrichtungen und der häuslichen Pflege kommen bislang Toilettenstühle oder manuelle Schieber zum Einsatz. Das mobile Toilettensystem könnte schon bald beide WC-Systeme für Patienten und Pflegebedürftige ersetzen.

Im Krankenhaus müssen Patienten, die ihr Bett nicht verlassen können oder dürfen, ihre Notdurft bisher auf Toilettenstühlen oder mit Hilfe von manuellen Schiebern verrichten. Ebenso kommen diese WC-Systeme in Pflegeeinrichtungen oder bei der häuslichen Pflege zum Einsatz, wenn die Pflegebedürftigen die normale Toilette nicht mehr aufsuchen können. Ein neues mobiles Toilettensystem könnte die alten Systeme in Zukunft ablösen und die Toilettengänge für Patienten und Pflegebedürftige hygienischer und komfortabler machen. Auch für das Pflegepersonal bringt das neue System wesentliche Vorteile, denn es ist weitaus leichter zu handhaben und verringert den Pflegeaufwand erheblich.

Das mobile Toilettensystem eignet sich für den Einsatz direkt am Bett des Patienten. Es kann als rollender Toilettenstuhl genau wie als positionierbares Steckbecken eingesetzt werden und kann so in Kliniken und Pflegeeinrichtungen problemlos von einer Station zur anderen gebracht werden. Ebenso eignet sich das mobile Toilettensystem für die häusliche Pflege. Zum Betrieb des Systems ist lediglich ein Stromanschluss im Zimmer des Gebrauchs notwendig. Das System verkleinert die Exkremente, sodass sie in den zentralen Ablaufleitungen entsorgt werden können. Das System spült, reinigt und desinfiziert sich nach Gebrauch selbstständig. So könnte sich der Pflegeaufwand durch das mobile WC erheblich verringern.

Udo Weber, der Erfinder des neuen WC-Systems, hat seine Idee bereits patentieren lassen und ist noch auf der Suche nach Lizenznehmern oder Vertriebspartnern, um seine Erfindung vermarkten zu können.

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PerPedes – für Patienten, die das Gehen neu erlernen müssen

Laufen ist ein hochkomplexer Bewegungsablauf. Wenn Patienten nach einem Unfall oder krankheitsbedingt das Gehen wieder neu erlernen müssen, helfen spezielle Maschinen dabei, die Bewegungsabläufe einzuüben. PerPedes ist ein neuartiges „Lauflerngerät“, das die Therapie in Zukunft merklich erleichtern soll.

Für Kinder ist das Laufen lernen ein langwieriger und schwieriger Prozess, denn die Bewegungsabläufe sind äußerst komplex und müssen kontinuierlich eingeübt werden, bis das Gehirn in der Lage ist, einen Automatismus zu entwickeln. Für Menschen, die nach einem Unfall oder nach bestimmten Erkrankungen wie etwa einem Schlaganfall das Laufen erneut lernen müssen, ist dies noch weitaus schwieriger als für Kleinkinder. Die Therapie ist langwierig und wird bislang durch äußerst teure Therapiemaschinen unterstützt. Doch bisher waren diese Maschinen nicht in der Lage die Bewegungsabläufe auf natürliche Art zu imitieren und dabei auch zu kontrollieren und zu analysieren.

Das Prinzip der neuen PerPedes Therapiemaschine beruht darauf, den Patienten die Bewegungsabläufe durch ständige Wiederholungen sozusagen einzuimpfen, sodass sich das Gehirn langsam wieder daran zurückerinnern kann und irgendwann wieder selbstständig die Bewegungsabläufe bei Laufen abrufen und koordinieren kann. Die Patienten werden mit einem Lift auf die PerPedes Gehmaschine gehoben. Die Maschine überwacht dann über Sensoren alle Bewegungsabläufe und erstellt eine genaue Ganganalyse. Die Patienten können also mithilfe der Maschine jede zum Laufen notwendige Bewegung neu erlernen und üben und werden dabei ständig überwacht und kontrolliert. Das neue Gerät wurde von dem österreichischen Unternehmen Schepp entwickelt und soll laut Aussage des Unternehmens nicht nur eine verbesserte Therapie bieten, sondern auch weitaus preisgünstiger sein als die bisher bei der Therapie eingesetzten Gehmaschinen.

Vakuumgreifer für flache und gewölbte Oberflächen

Die Verpackung von pharmazeutischen und medizintechnischen Produkten muss unter absolut hygienischen Bedingungen erfolgen. Ein Forscherteam von der Technischen Universität Ilmenau hat nur einen Vakuumgreifer für flache und gewölbte Oberflächen entwickelt, mit dem das Hygienerisiko bei der Verpackung medizintechnischer und pharmazeutischer Produkte minimiert werden kann.

Pharmazeutische und medizintechnische Produkte müssen unter absolut hygienischen Bedingungen verpackt werden. Um das Hygienerisiko möglichst gering zu halten, erfolgt die Verpackung derartiger Produkte in aller Regel maschinell, dennoch bleibt immer ein Restrisiko bestehen. Das Forscherteam Prof. Lena Zentner, Christian Keller und Stefan Griebel von der Technischen Universität Ilmenau hat nun einen Vakuumgreifer zur hygienischen Verpackung pharmazeutischer und medizintechnischer Produkte entwickelt. Das neue Greifobjekt der Thüringer Wissenschaftler ist gleichermaßen für flache und gewölbte Oberflächen geeignet. Der Greiferboden besteht aus Kunststoff und kann sich automatisch an unterschiedlich gewölbte Gegenstände anpassen und anschmiegen. So kann das Hygienerisiko bei der Verpackung von medizintechnischen und pharmazeutischen Produkten der verschiedensten Art um ein Vielfaches verringert werden.

Auf der internationale Fachmesse iENA („Ideen – Erfindungen – Neuheiten“) wurden unter mehr 700 Bewerbern die Wissenschaftler aller Thüringer Hochschulen insgesamt mit sieben Gold-, fünf Silber- und zwei Bronzemedaillen ausgezeichnet. Prof. Lena Zentner vom Fachbereich Mechanismentechnik der Technischen Universität Ilmenau erhielt zusammen mit ihrem Team für den Vakuumgreifer für flache und gewölbte Oberflächen eine der Goldmedaillen. Die Teamleiterin Prof. Zentner erhielt zudem den European Women Inventors Award, mit dem herausragende weibliche Wissenschaftler für ihre Erfindungen von der weltgrößten Erfindermesse iENA geehrt werden.

Dank Lausanner Erfindung: Mann kann wieder sehen!

Den Traum eines Blinden können jetzt Lausanner Mediziner wahrmachen, sie haben dem Patienten nämlich ein bionisches Auge implantiert, eine Weltsensation.

Blinden sollen wieder sehen können!

Blinden sollen wieder sehen können!

Im Oktober ging die erste kommerzielle Implantation eines bionischen Auges bei einem Blinden in der Jules-Gonin-Augenklinik der Universität Lausanne ohne Komplikationen über die Bühne. Eine Brillenkamera sendet an einen tragbaren Computer Bilder, von dort aus werden die Signale an ein Implantat im Auge weitergeleitet. Über Elektroden werden dann die verbleibende Netzhautzellen aktiviert.

In einigen Wochen kann der Patient die Prothese unabhängig verwenden und wieder lernen zu Sehen. Dies teilte die Klinik jetzt mit. Wegen einer spontanen  Netzhautdegeneration (Retinitis pigmentosa) war der Patient erblindet. Die Operation verlief nach Aussage der Ärzte ohne Probleme, der Patient zeigt gute Anzeichen der Linderung.

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