Expresszustellung bald nur mit Hilfe von Breiten- und Längengraden?

Der Chinese Hong Yong hat ein Patent angemeldet, das die Paketzustellung in Zukunft revolutionieren könnte. Laut Patentschrift soll die Sortierung und Zustellung von Pakten in Zukunft über die Erkennung von Breiten- und Längengraden der Empfängeranschrift möglich sein, sodass Adressen und Postleitzahlen damit überflüssig würden.

Zustelldienste sortieren Pakete heutzutage anhand von Adressen und Postleitzahlen. Dabei ist eine vollautomatische Sortierung nahezu unmöglich. Vor allem Expresszustelldienste haben damit ihre Probleme. Das Sortieren von Milliarden von Sendungen kostet Zeit und Geld. In China wurde nun ein Patent angemeldet, das ein ganz neues Verfahren zur Paketsortierung und Auslieferung beschreibt. Unter dem Titel „Verfahren und Vorrichtung zur Bestimmung des postalischen Versandwegs“ beschreibt der Erfinder Hong Yong ein System, mit dem Absender und Empfänger von Postsendungen ihre geografischen Längen-und Breitengrade per Smartphone abrufen können. Diese Daten werden zusammen mit der Telefonnummer in einem Computersystem registriert. Das System berechnet daraufhin nicht nur die exakte Auslieferungsadresse, sondern auch den kürzesten Weg zum Empfänger. Zudem ermittelt es für den Kurier die ideale Auslieferungsreihenfolge seiner Paketladung. Das hätte für die Paketzusteller den Vorteil, dass ineffiziente Wege entfallen, und der Kurier Orte und Straßen in Zukunft nicht auswendig kennen muss.

Der größte Vorteil würde das neue Zustellsystem jedoch für Expresszustelldienste bieten. Hier kommt es vor allem auf ein effizientes, schnelles und kostengünstiges Sortierverfahren vor der Auslieferung an. Mit dem neuen System könnte erstmalig eine vollautomatische Sortierung möglich werden. So wäre es vorstellbar, eine vollautomatische Sortierung durch Einscannen eines Barcodes mit den sendungsspezifischen Daten durchzuführen.

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