Revolutionäre Erfindung: Pädophilen-Detektor von Forscher entwickelt

Schweizer Forscher arbeiten an der Universität Basel an einer revolutionären Erfindung. Ein wissenschaftlicher Test soll Pädophile erkennen. Während der Tests werden Straftätern Nacktbilder von Kindern gezeigt, dabei die Hirnströme gemessen. Doch die Idee stößt nicht nur auf Zuspruch.

Der Versuchsperson wird eine 3-D Brille aufgesetzt (Foto:  Markus Weber  / pixelio.de)

Der Versuchsperson wird eine 3-D Brille aufgesetzt (Foto: Markus Weber / pixelio.de)

Mit ihren Test der Forscher von der Universität Basel soll objektiv herausgefunden werden, ob ein Mensch pädophile Neigungen hat. Die Schweizer „Sonntagszeitung“ berichtet, dass mithilfe eines Detektors bei pädophilen Straftätern die sexuellen Triebe gemessen werden sollen. Die ersten wissenschaftlichen Ergebnisse seien derart positiv gewesen, dass man schon Ende 2015 mit einem verwertbaren Resultat rechnet.

Laut der Boulevardzeitung „Blick“ wird der Versuchsperson eine 3-D Brille aufgesetzt, an Kopf und Fingern werden zusätzlich Sensoren angebracht. Die Probanden müssen dann mehrere Aufgaben abarbeiten und sich Bilder von Kindern, Männern und Frauen ansehen. Zwischendurch erscheine dann immer wieder das Nacktbild eines Kindes, dabei wird von den Forschern gemessen, inwiefern sich die Versuchsperson davon ablenken lässt.

Bislang verlassen sich die Gutachter zum größten Teil auf die Aussagen der Täter, die vom Befragten unkompliziert verfälscht werden können. Die Entwicklung eines Pädophilen-Detektors wäre in der Tatbeurteilung tatsächlich revolutionär. So könnte das Instrument zum Beispiel im Strafvollzug zum Einsatz kommen, um eine Entscheidung darüber zu treffen, ob ein Straftäter Hafterleichterungen bekommt oder eben nicht.

In der Schweiz ist nach Veröffentlichung der Nachricht über den Detektor eine hitzige Diskussion entbrannt. Im „Blick“ erklärte ein Schweizer Bundesrichter, dass jeder Beschuldigte ein Aussageverweigerungsrecht habe, dass mit diesen Tests verletzt werde. Es könne für einige Gefangene aber auch eine Option sein, wieder auf freien Fuß zu gelangen, erwidert eine Regionalbeamtin.

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