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Diese Erfindung soll die Welt retten

Erneuerbare Energien können dem Klimawandel nur mit innovativen Superbatterien Einhalt gebieten. Diese wurden vielleicht gerade erfunden.

Braunkohlekraftwerke sind schlecht fürs Klima! (Foto: FotoHiero  / pixelio.de)

Braunkohlekraftwerke sind schlecht fürs Klima! (Foto: FotoHiero / pixelio.de)

Die meisten wissen, dass der technische Fortschritt das Leben der Menschen und die Welt auf den Kopf stellt. Doch nur ganz wenige von den zehntausenden Innovationen und Erfindungen, die jedes Jahr das Licht der Welt erblicken, bringen wirkliche Weichenstellungen mit sich. Außenstehenden wird dies oft erst nach Jahren bewusst.

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Karl Weber – Erfinden ist Fleißarbeit

Karl Weber ist 69 Jahre alt und betätigt sich seit 40 Jahren als Industriedesigner und Erfinder. Er hat zwölf Patente und trotzdem gehört Karl Weber nicht zu den Erfindern, die allerorts bekannt und für ihre Erfindungen gerühmt werden. Er erklärt, was einen Erfinder tatsächlich zu seinen Tüfteleien antreibt.

Zu Beginn einer jeder Erfindung steht ein Problem, welches der Tüftler und Erfinder unter allen Umständen lösen möchte. Bis zu einem gewissen Grad sind Erfinder tatsächlich besessen von ihren Ideen und von ihrer Arbeit. Das kann auch der Erfinder Karl Weber nur bestätigen. Der 69-Jährige besitzt zwölf Patente und ist mit seinen Erfindungen zwar nicht weltberühmt, aber durchaus erfolgreich. So hat Weber Patente in Medizinaltechnik, für Verpackungen und Transporthilfen oder auch für eine Caravan-Antenne. Seine erfolgreichste Erfindung ist der Veloständer Pedalparc. Er steht mittlerweile an immerhin 150 Schweizer S-Bahnhöfen.

Trotzdem kennt auch Karl Weber das Scheitern nur zu gut. Für ihn ist das jedoch kein Makel, sondern nur der Anlass den nächsten Schritt in Richtung Ziel zu wagen. In den siebziger Jahren hat Weber eine Blindenuhr erfunden. Durch eine Armbewegung wissen Blinde sofort, wie spät es ist. Dazu sendet die Blindenuhr Impulse an das Handgelenk. Das alles hört sich genial an und ist es auch. Trotzdem wollte sich bislang niemand dafür wirklich interessieren. Für Blindenverbände und Uhrenhersteller war die Webersche Blindenuhr schlicht zu teuer in ihrer Herstellung. Jetzt, rund 40 Jahre später, nimmt Weber seine Idee wieder auf und hofft endlich damit Erfolg zu haben, denn heutzutage kosten die Bauteile der ehemals zu teuren Uhr nur noch einen Bruchteil der ursprünglichen Kosten. Für Weber steht fest: Wer als Erfinder Erfolg haben möchte, muss dafür in erster Linie viel Fleißarbeit leisten.

Die Patent-Spitzenreiter von 2014

Seit Jahren wetteifern die großen Konzerne darin sich gegenseitig mit neuen Patenten zu übertreffen und reichen ihre Patentanträge beim US-Patentamt fast am Fließband ein. Doch die Reihenfolge der Spitzenreiter mit den meisten Patenanmeldungen ist anders, als vielleicht erwartet.

Wer glaubt die Elektronik- und Internet-Riesen wie Apple, Microsoft, Google und Co seien die absoluten Spitzenreiter unter den Patentanmeldern, hat sich gründlich geirrt. Zugegeben, auch diese Unternehmen mischen kräftig bei den Patentanmeldungen mit, doch Spitzenreiter war, seit nunmehr 22 Jahren in Folge, auch im Jahr 2014 IBM. Die Statistiken von IFI Claim Patent Services belegen dies und haben für das Jahr 2014 die unglaubliche Anzahl von 7.534 Patente für IBM ermittelt. Umgerechnet sind das 20 Patente pro Tag, wenn man die Wochenenden und Feiertage mit einrechnet. Auf Platz 2 und 3 der Patent-Spitzenreiter liegen Samsung mit 4.952 Patenten und Canon mit 4.055 Schutzrechten.

Die Patentschmiede Apple, landete übrigens mit 2.003 Patenten „nur“ auf dem 11. Platz. Microsoft erreichte immerhin mit 2.829 Patenten den 5. Platz. Der Suchmaschinenbetreiber Google ist auf dem 8. Platz und war damit erstmals in den Top 10 der Patentanmelder. Unter den Top 50 des US-Patentamtes sind auch zwei deutsche Firmen zu finden. Robert Bosch steht mit 1.097 Patenten auf Rang 34 und konnte damit Siemens (1.058 Patente) knapp überholen. Insgesamt hat sich in 2014 der Trend zu immer mehr Patentanmeldungen beim US-amerikanischen Patentamt fortgesetzt und lässt für 2015 auf noch mehr Patente hoffen.