Archiv der Kategorie: Arbeitswelt

Super Erfindung! TU Chemnitz stellt Papier-Solarzellen vor

Auf der Hannover Messe stellt die TU Chemnitz bis Freitag ein deutsch-indisches Verfahren vor, mit dem Solarzellen schnell und günstig gedruckt werden können. In Schwellenländern können die flexiblen Papiersolarzellen namens „Flexipride“ zum Einsatz kommen, so können dann auch abgelegene Gebiete mit Strom versorgt werden.

Bystrik Trnovec vermisst die Eigenschaften der gedruckten Solarzellen an einem Tastspitzenmessplatz des Instituts für Print- und Medientechnik.  (Foto: Jürgen Lösel/TU Chemnitz)

Bystrik Trnovec vermisst die Eigenschaften der gedruckten Solarzellen an einem Tastspitzenmessplatz des Instituts für Print- und Medientechnik. (Foto: Jürgen Lösel/TU Chemnitz)

Beispielsweise geht das in Form eines Solarbaums. Der Inhaber der Professur Printmedientechnik, Professor Dr. Arved Hübler erklärt, dass mit der Energie, die von rund 500 Blättern erzeugt wird, ein ePaper-Display betrieben werden könne. Hübler ergänzt: „Am Solarbaum lassen sich auch Smartphones aufladen!“

Wild wird mit Blaulichtreflektor gewarnt

Für das Wild und für Autofahrer ist der April eine Zeit, in der es sehr viele Unfälle gibt. Kollisionen sollen jetzt mit einem neuen Reflektor vermieden werden, der an Straßenpfosten befestigt wird. Dieser wird in Feldstetten produziert.

Wild wird mit innovativem Reflektor beim Wechsel gewarnt (Foto: Denise  / pixelio.de)

Wild wird mit innovativem Reflektor beim Wechsel gewarnt (Foto: Denise / pixelio.de)

Die „Südwest Presse“ Ulm/Neu-Ulm berichtete jetzt, dass Günter Stecher oft Besuch von Erfindern bekommt, die ein Hirngespinst mitbringen. Die meisten dieser Ideen haben bislang nicht wirklich Funktionstüchtigkeit erlangt. Der Ingenieur ist also immer mit Skepsis behaftet, wenn ihm neue Erfindungen präsentiert werden. Zuletzt wollte ein Erfinder und Rentner ihn davon überzeugen, einen innovativen Wildschweinreflektor zur Marktreife zu bringen, der an einem Straßenpfosten befestigt wird und gegen Wildunfälle wappnen soll. Der Erfinder hatte sich bei anderen potentiellen Produzenten allerdings schon Absagen eingeholt.

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Revolutionäre Erfindung: Pädophilen-Detektor von Forscher entwickelt

Schweizer Forscher arbeiten an der Universität Basel an einer revolutionären Erfindung. Ein wissenschaftlicher Test soll Pädophile erkennen. Während der Tests werden Straftätern Nacktbilder von Kindern gezeigt, dabei die Hirnströme gemessen. Doch die Idee stößt nicht nur auf Zuspruch.

Der Versuchsperson wird eine 3-D Brille aufgesetzt (Foto:  Markus Weber  / pixelio.de)

Der Versuchsperson wird eine 3-D Brille aufgesetzt (Foto: Markus Weber / pixelio.de)

Mit ihren Test der Forscher von der Universität Basel soll objektiv herausgefunden werden, ob ein Mensch pädophile Neigungen hat. Die Schweizer „Sonntagszeitung“ berichtet, dass mithilfe eines Detektors bei pädophilen Straftätern die sexuellen Triebe gemessen werden sollen. Die ersten wissenschaftlichen Ergebnisse seien derart positiv gewesen, dass man schon Ende 2015 mit einem verwertbaren Resultat rechnet.

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Expresszustellung bald nur mit Hilfe von Breiten- und Längengraden?

Der Chinese Hong Yong hat ein Patent angemeldet, das die Paketzustellung in Zukunft revolutionieren könnte. Laut Patentschrift soll die Sortierung und Zustellung von Pakten in Zukunft über die Erkennung von Breiten- und Längengraden der Empfängeranschrift möglich sein, sodass Adressen und Postleitzahlen damit überflüssig würden.

Zustelldienste sortieren Pakete heutzutage anhand von Adressen und Postleitzahlen. Dabei ist eine vollautomatische Sortierung nahezu unmöglich. Vor allem Expresszustelldienste haben damit ihre Probleme. Das Sortieren von Milliarden von Sendungen kostet Zeit und Geld. In China wurde nun ein Patent angemeldet, das ein ganz neues Verfahren zur Paketsortierung und Auslieferung beschreibt. Unter dem Titel „Verfahren und Vorrichtung zur Bestimmung des postalischen Versandwegs“ beschreibt der Erfinder Hong Yong ein System, mit dem Absender und Empfänger von Postsendungen ihre geografischen Längen-und Breitengrade per Smartphone abrufen können. Diese Daten werden zusammen mit der Telefonnummer in einem Computersystem registriert. Das System berechnet daraufhin nicht nur die exakte Auslieferungsadresse, sondern auch den kürzesten Weg zum Empfänger. Zudem ermittelt es für den Kurier die ideale Auslieferungsreihenfolge seiner Paketladung. Das hätte für die Paketzusteller den Vorteil, dass ineffiziente Wege entfallen, und der Kurier Orte und Straßen in Zukunft nicht auswendig kennen muss.

Der größte Vorteil würde das neue Zustellsystem jedoch für Expresszustelldienste bieten. Hier kommt es vor allem auf ein effizientes, schnelles und kostengünstiges Sortierverfahren vor der Auslieferung an. Mit dem neuen System könnte erstmalig eine vollautomatische Sortierung möglich werden. So wäre es vorstellbar, eine vollautomatische Sortierung durch Einscannen eines Barcodes mit den sendungsspezifischen Daten durchzuführen.

Neues Verfahren zur Sicherung von Fingerabdrücken

Einem Polizei-Chemiker aus Kiel ist es gelungen, mit einem neuen Verfahren zur Erkennung von Fingerabdrücken eine wahre kriminaltechnische Sensation zu entwickeln. Mit dem neuen Analyseverfahren wird es in Zukunft möglich sein, auch bisher nicht verwertbare Fingerabdrücke zu identifizieren und dem Täter zuzuordnen. Für Kriminelle werden damit wohl schwere Zeiten anbrechen.

Der Polizei-Chemiker Dr. Norbert Buchholz hat ein Analyseverfahren entwickelt, das schon jetzt in Polizeikreisen als Sensation gefeiert wird. Bislang ist es bei der Aufklärung von Straftaten völlig normal, dass nicht alle Fingerabdruckspuren bei den Ermittlungen verwendet werden können. Oftmals sind diese einfach nicht deutlich genug sichtbar, um sie zur Täteridentifizierung und als Beweisstück vor Gericht zu nutzen. Das wird jetzt wohl völlig anders werden, denn das neue Analyseverfahren macht es möglich, innerhalb weniger Sekunden auch aus anscheinend unbrauchbaren Spuren ein deutliches und detailliertes Schwarz-Weiß-Bild eines Fingerabdrucks zu erhalten. Dabei sind alle individuellen Muster der Fingerkuppen sowie alle weiteren Feinstrukturen des Abdrucks deutlich erkennbar. Mit dem neuen Verfahren reichen bereits Teile von Fingerabdrücken völlig aus, um diese einem Täter eindeutig zuzuordnen.

Anders als beim traditionellen Verfahren mit Rußpulver oder Ninhydrin (einem speziellen Klebstoff) wird der Fingerabdruck bei der neuen Analyse mithilfe einer speziellen Maschine mit einer winzigen Menge Gold bestäubt und anschließend in eine Entwicklerflüssigkeit gelegt. So entsteht in wenigen Sekunden ein detailgenaues Schwarz-Weiß-Bild des Abdrucks. Der Erfinder hat sein Analyseverfahren bereits zum Patent angemeldet und will sein Verfahren im Herbst 2015 den Experten vorstellen. Zwar ist die Methode zurzeit noch relativ aufwendig, doch es kann sehr gut sein, dass sie schon bald weltweit bei Polizeiermittlungen eingesetzt wird.

Neues Patent für wasserdichtes iPhone

Apple zählt zu den Unternehmen, die fast wöchentlich mit neuen Patentanmeldungen von sich reden machen und Patente wie am Fließband produzieren. Längst nicht alle davon werden jemals umgesetzt und längst nicht alle sind so vielversprechend, wie das neueste Patent von Apple verspricht. Nach der neuesten Idee des Konzerns könnte das iPhone in Zukunft wasserdicht sein und das würde die meisten Nutzer sicher mehr als freuen.

Ein wasserdichtes oder zumindest spritzwassergeschützes iPhone wäre eine Zukunftsvision, die sicherlich viele Nutzer freuen würde. Auch wenn das Smartphone normalerweise diesen Schutz nicht benötigt, kennt fast jeder Situationen und Missgeschicke, in denen das Handy eben doch mit Wasser in Berührung kommt.

Der Apple Konzern hat sich mit diesem Thema offenbar schon im Jahr 2012 auseinandergesetzt und schon damals ein Patent für ein wasserdichtes iPhone beim US-amerikanischen Patent- und Markenamt eingereicht. Nun bekam Apple dieses Patent zugesprochen und könnte, zumindest theoretisch, mit der Produktion einer neuen, wasserdichten iPhone Serie beginnen.

In der Patentschrift ist nicht etwa ein neuartiges wasserdichtes iPhone-Gehäuse beschrieben, sondern ein Verfahren, mit dem die inneren iPhone-Komponenten mit einer Schutzschicht überzogen werden und so vor Wasser geschützt werden sollen. Dabei soll ein plasma-unterstütztes chemisches Verfahren zum Einsatz kommen, welches die inneren Bauteile des Gerätes mit einer dünnen Schutzschicht überzieht. Als Erfinder dieses neuen Verfahrens werden von Apple Nicholas Merz, Scott Myers, Gregory Stephens und Joseph Poole genannt. Ob das neue chemische Verfahren tatsächlich zur Anwendung kommt und ob dann ausschließlich das iPhone oder möglicherweise alle Apple Geräte mit der Schutzschicht überzogen werden, steht noch in den Sternen.

Dämmstoffplatten neu aufgearbeitet

Dämmstoffplatten aus Polystyrol werden häufig zur Dämmung von Gebäuden eingesetzt. Nach Umbauten oder Sanierungen wurden diese bisher nach dem Herausreißen entsorgt. Ein kleines Unternehmen aus dem Landkreis Gotha hat nun den Prototyp einer Anlage vorgestellt, mit der das Polystyrol wieder verwendungsfähig gemacht wird.

Polystyrol ist ein Kunststoff, der vornehmlich in Dämmplatten zur Gebäudedämmung eingesetzt wird. Bisher wurden alte Polystyrol-Platten einfach als Baumischabfall verbrannt. Die damit verbundene Materialverschwendung und die Umweltbelastung hat Metin Ludwig dazu veranlasst sich mit der Problematik näher zu befassen und eine neuartige Anlage zu erfinden, mit der das Polystyrol zur erneuten Verwendung wieder aufgearbeitet werden kann. Nun stellte das kleine Unternehmen Xingda GmbH aus dem Landkreis Gotha den Prototypen der neuen Aufbereitungsanlage erstmalig vor, für die der Erfinder bereits das Patent angemeldet hat.

In der neuen Aufbereitungsanlage wird das Polystyrol von allen Fremdstoffen befreit und gereinigt. Anschließend kann es zusammengepresst und zu Granulat, Spritzguss oder zu neuen Verpackungen verarbeitet werden. Alternativ kann der Kunststoff auch zu einem Mahlgut, bestehend aus vielen kleinen Kügelchen, verarbeitet werden, das anschließend in Putz oder Estrich zum Einsatz kommt.

Das neue Aufbereitungsverfahren für Polystyrol ist so vielversprechend, dass bereits jetzt bundesweit Partner und neue Standorte gesucht werden, um weitere Anlagen betreiben zu können. Derzeit beschäftig das kleine Unternehmen vier Mitarbeiter. Aber auch das soll sich in Zukunft ändern, sodass das neue Verfahren nicht nur materialsparend und umweltschonend ist, sondern auch für viele neue Arbeitsplätze sorgen kann.

Die „Intelligente Tastatur“ erkennt den jeweiligen Benutzer am Tippverhalten

Chinesische und US-amerikanische Forscher haben in Gemeinschaftsarbeit eine völlig neuartige Computertastatur entwickelt. Sie soll den Nutzer an seinem Tippverhalten erkennen können.

Ein chinesisch-US-amerikanisches Forscherteam stellte nun eine neuartige Computertastatur vor, die ihre Nutzer anhand des Tippverhaltens erkennen und auseinanderhalten kann. An einer funktionierenden Nutzeridentifikation über die Tastatur wird schon länger gearbeitet, denn die Forscher versprechen sich davon einige Sicherheitsvorteile. So könnte die neue Tastatur dazu eingesetzt werden Passworteingaben und zugehörige Nutzer zu verknüpfen und so dem Passwortklau vorbeugen.

Das neue System analysiert mithilfe spezieller Sensoren das spezifische Schreibmuster des Nutzers. Dabei wird zum einen die Schreibgeschwindigkeit, zum anderen der Tastendruck analysiert und spezifiziert. Die von den Wissenschaftlern „Intelligente Tastatur“ genannte Neuerung kann aber weitaus mehr, als nur die Eingabe von Passwörtern sicherer zu gestalten. So haben die Forscher zusätzlich daran gearbeitet, dass die Tastatur die zur Nutzung notwendige Energie erzeugt. Dazu befindet sich auf der Tastatur eine spezielle Nanobeschichtung, welche durch die Berührung Reibungselektrizität erzeugt. Mit der so gewonnenen Energie kann die „Intelligente Tastatur“ nicht nur ganz ohne zusätzliche Stromzufuhr betrieben werden, sondern produziert sogar so viel Energie, dass sie auch zum Aufladen kleiner Akkus genutzt werden kann. Dazu ist allerdings eine relativ hohe Tippgeschwindigkeit von mindestens 100 Zeichen pro Minuten notwendig. Doch die Nanobeschichtung kann sogar noch mehr, denn sie ist selbstreinigend.

Die „Intelligenten Tastatur“ gibt es bislang nur als Prototyp. Ob und wann sie tatsächlich serienmäßig hergestellt wird, ist noch nicht bekannt.

Das iPhone – nun auch in der faltbaren Variante?

Apple gilt als eine der größten Patentschmieden weltweit. Nun hat der kalifornische Elektronik-Konzern die Patentrechte für ein flexibles und faltbares Mobilgerät erhalten. Das iPhone KÖNNTE also in Zukunft faltbar sein.

Das jetzt erteilte Patent für ein flexibles Mobilgerät wurde von Apple bereits im Jahr 2011 bei den amerikanischen Patentbehörden eingereicht. Nun erhielt der Konzern endlich die Schutzrechte für ein tragbares Gerät, das sich knicken, falten und verbiegen lässt. Damit besitzt Apple zwar nicht das erste Patent für ein flexibles elektronisches Gerät, doch bei der Apple Erfindung gibt es im Gegensatz zu allen anderen Patenten verformbare externe Komponenten wie zum Beispiel die Glasabdeckung und das Gehäuse sowie interne Bauteile wie Akku oder Display, die ebenfalls biegsam sind.

Laut der Patentbeschreibung besitzt das Applegerät ein flexibles OLED-Display, welches mit Glas beschichtet ist. Dort befinden sich Berührungssensoren, über die das Gerät gesteuert werden kann. Das Gehäuse ist ebenfalls flexibel und beinhaltet alle elektronischen Bauteile. Damit die Flexibilität und Biegsamkeit gewährleistet ist, soll das Gehäuse aus Kunststoff, Glasfaser und dünnem Glas bestehen. Um Beschädigungen der elektronischen Bauteile im Inneren des Geräts zu verhindern, sollen die Hohlräume zwischen den einzelnen Komponenten mit Plastik oder Silikon ausgefüllt werden.

Insider sind sich sicher, dass das neue Patent Apple die Möglichkeit bietet, zukünftig mobile Geräte auf den Markt zu bringen, die sich in jede gewünschte Form verbiegen lassen. Ob es in Zukunft tatsächlich ein biegsames oder faltbares iPhone geben wird, bleibt dennoch abzuwarten, denn längst nicht jedes Apple-Patent wurde bislang von dem Elektronik-Konzern bis zur Marktreife gebracht.

Spachtelmasse gegen Elektrosmog

Die „Parchimer Zeitung“ berichtete jetzt über die Sigro GmbH, die eine neue Spachtelmasse entwickelt hat. Mit dem feinen Graphit sollen Räume gegen elektromagnetische Wellen gewappnet werden.

Sigro-Spachtelmasse gegen Elektrosmog

Sigro-Spachtelmasse gegen Elektrosmog

Immer wieder hieß es, dass es gegen Elektrosmog keine Lösung gebe. Von magnetischen Materialien, Sendern, Haushaltsgeräten und elektrischen Leitungen gehen Strahlungen aus, die schwer zu messen sind. Es wird befürchtet, dass Organe, Gewebe und Zellen durch diese elektrischen Signale negativ beeinflusst werden können.

Der Geschäftsführer der Firma Sigru GmbH, Reinhard Mohn, erklärt: „Es gibt immer mehr Menschen, die elektrosensibel sind. Wir sind sicher, dass man dagegen etwas tun kann.“ Das klingt sensationell, da das Unternehmen, das seit 23 Jahren in Eldestadt sitzt, im Malerhandwerk angesiedelt ist und nicht in der Elektrobranche.

Der 46-jährige verrät, dass man einen innovativen Werkstoff, den expandierenden Graphit entdeckt habe, mit dem durch Hitzeeinwirkung und der parallel verlaufenden Einlagerung von Stickstoff und Schwefel ein Blähgraphitz gewonnen werde, der viele Optionen biete.

Vor 24 Monaten hat Mohn gemeinsam mit Partnern damit angefangen, eine innovative Graphitspachtelmasse zu kreieren, die bald auf dem Markt eingeführt wird. Die Spezialfirma für Bauten- und Korrosionsschutz wollte zunächst eine Masse entwickeln, die sich auf unterschiedlichen Oberflächen mit der Maschine und manuell auftragen lässt, um so auf großen Flächen eine gleichmäßige Wärmeverteilung zu schaffen. Der gelernte Bauingenieur betont, dass es ein angenehmer Nebeneffekt sei, dass Graphit zudem optimale Eigenschaften zur Abschirmung von elektromagnetischen Wellen besitzt.

Dem mittelständischen Handwerksunternehmen wurde von der Zentrale Innovationsprogramm Mittelstand (ZIM) des Bundes die nötige Förderung garantiert. Die erste öffentliche Anerkennung fand bereits vor wenigen Tagen statt, VR-Bank-Vorstand Johannes Löning, Handwerkspräsident Peter Günther und Mecklenburg-Vorpommerns Wirtschaftsminister Harry Glawe überreichten Sigru-Geschäftsführer Reinhard Mohn in Schwerin einen Innovationspreis für die Entwicklung der modernen Spachtelmasse.

„Es ist für uns nach einem Gutachten der Universität München eine erneute Bestätigung, dass wir mit unserer Neuentwicklung richtig liegen. Nun muss sich auch praktisch erweisen, dass die Kunden diesem Produkt ihr Vertrauen schenken“, so der Sigru-Chef. Das Unternehmen hegt Hoffnungen, dass es im nächsten Frühling auf der populären Innovationsmesse in München das neuartige Produkt präsentieren kann.

Noch kann man nicht exakt abschätzen, wie die neue Spachtelmasse aus Parchim das bislang unlösbare Problem der elektrischen Signale lösen kann. „Dass es schwer machbar ist, den Mobilfunkempfang in Räumen zu unterbinden, wird immer wieder diskutiert“, weiß Mohn. „Es gibt dafür in Krankenhäusern, Schulen und Haftanstalten großen Bedarf.“

Mohn ist sich sicher, dass die Graphitspachtelmasse die optimale Lösung biete. Dann könne nicht mal mehr die NSA durch die Wände spionieren. Auch in Privathäusern steige der Bedarf, sich gegen Elektrosmog zu wappnen. Experten glauben, dass die Sensibilität bezüglich der Elektrostrahlen in eine Lebensqualitätsverminderung münden kann.

Trotzdem bleibt der Bauten- und Korrosionsschutz von Bauwerken sowie die Oberflächenbeschichtung von Trinkwassertanks und Kläranlagen das Haupttätigkeitsfeld von Sigru. Öffentliche Gebäude wie die Crown Plaza Suite in Schwerin oder die Goetheschule in Parchim, Wohnbauten und Kühltürme in ganz Norddeutschland sowie Brücken in Plau am See oder Hamburg gehören zu den wichtigen Objekten des Unternehmens. „Für einen Auftrag mussten wir sogar einmal ins ferne China reisen, dort wurde von uns eine große Airbus-Produktionshalle beschichtet“, freut sich Mohn.