Archiv der Kategorie: freie Erfindungen

Neue Prägetechnik und Prägeanlage zur Münzfertigung

Die Firma Schuler aus Göppingen ist Weltmarkführer im Bereich der Umformtechnik und stellt vor allen Anlagen zur Münzfertigung her. Nun hat das Traditionsunternehmen eine völlig neuartige Münzprägeanlage entwickelt, mit der zunächst einmal Sammlermünzen mit einem neuen Polymer-Ring geprägt werden sollen.

Das Göppinger Traditionsunternehmen Schuler hat schon mehrmals ganz neue Prägepressen für Münzen entwickelt und ist der Weltmarkführer in diesem Bereich. Nun entwickelte Schuler eine Prägepresse, mit der in Zusammenarbeit mit den staatlichen Prägeanstalten in Baden-Württemberg und Bayern zunächst Fünf-Euro-Sammlermünzen hergestellt werden sollen. Das Besondere an diesen Münzen ist ein zum Teil lichtdurchlässiger Polymer-Ring, der prägbar ist und in unterschiedlichen Farben gestaltet werden kann. Die Sammlermünzen tragen den Namen „Planet Erde“ und werden in den zwei Qualitäten Stempelglanz und Spiegelglanz auf den Markt kommen. Die Weltneuheit wird im kommenden Jahr herausgegeben werden und soll mit ihrem futuristischen Aussehen vor allem junge Sammler ansprechen.

Die neue Prägetechnik mit Polymer-Ring ist jedoch nicht ausschließlich zur Herstellung von Sammlermünzen interessant, sondern könnte in Zukunft auch bei Münzen zum normalen Zahlungsverkehr verwendet werden. Die besondere Herausforderung bei der Entwicklung der neuen Technik liegt darin, insgesamt drei Materialien so miteinander zu verbinden, dass sie genauso fest zusammenhalten wie Bimetall-Münzen. Bei der Entwicklung der neuen Technologie konnte das Unternehmen auf seine langjährige Erfahrung zurückblicken. Inzwischen hat Schuler für die neue Prägetechnik und die Entwicklung einer entsprechenden Prägeanlage gleich mehrere Patente beantragt.

Wild wird mit Blaulichtreflektor gewarnt

Für das Wild und für Autofahrer ist der April eine Zeit, in der es sehr viele Unfälle gibt. Kollisionen sollen jetzt mit einem neuen Reflektor vermieden werden, der an Straßenpfosten befestigt wird. Dieser wird in Feldstetten produziert.

Wild wird mit innovativem Reflektor beim Wechsel gewarnt (Foto: Denise  / pixelio.de)

Wild wird mit innovativem Reflektor beim Wechsel gewarnt (Foto: Denise / pixelio.de)

Die „Südwest Presse“ Ulm/Neu-Ulm berichtete jetzt, dass Günter Stecher oft Besuch von Erfindern bekommt, die ein Hirngespinst mitbringen. Die meisten dieser Ideen haben bislang nicht wirklich Funktionstüchtigkeit erlangt. Der Ingenieur ist also immer mit Skepsis behaftet, wenn ihm neue Erfindungen präsentiert werden. Zuletzt wollte ein Erfinder und Rentner ihn davon überzeugen, einen innovativen Wildschweinreflektor zur Marktreife zu bringen, der an einem Straßenpfosten befestigt wird und gegen Wildunfälle wappnen soll. Der Erfinder hatte sich bei anderen potentiellen Produzenten allerdings schon Absagen eingeholt.

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Erfindung für richtige Kerle: Stammtisch zum Mitnehmen!

Ab jetzt ist es kein Problem mehr, nach getaner Arbeit gemütlich mit Freunden ein Bierchen zu zischen, da man Dank einer neuen Erfindung aus den USA seinen Stammtisch immer dabei hat.

Der Stammtisch zum Mitnehmen stammt aus dem USA (Foto: Ruth Rudolph  / pixelio.de)

Der Stammtisch zum Mitnehmen stammt aus dem USA (Foto: Ruth Rudolph / pixelio.de)

Natürlich kann man auch an einem Plastiktischchen gesellig sein, doch der innovative Holzklapptisch hat vielmehr Stil, er zaubert überall dorthin, wo Biertrinker es haben möchten, Stammtischambiente.

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Dank schriller Mathe-Erfindung: Griechenland kann nicht Pleite gehen

Jeden Tag sind die Medien voll davon: Griechenland steht vor der Pleite, der finanzielle Abgrund rückt für die Hellenen jeden Tag ein bisschen näher. Doch man muss sich überhaupt keine Sorgen machen, da der 16-jährigen Gymnasiast Dennis P. aus Hamburg eine Möglichkeit gefunden hat, wie man den Griechen aus der Bankrottfalle helfen kann.

Dank Mathe-Erfindung: Euro-Griechenland geht nie Pleite! (Foto: griechenland-deals  / pixelio.de)

Dank Mathe-Erfindung: Euro-Griechenland geht nie Pleite! (Foto: griechenland-deals / pixelio.de)

Im Matheleistungskurs ist Dennis Jahrgangsbester, jetzt behauptet der hochbegabte Schüler, dass Griechenland noch mindestens 100 Zentilliarden Jahre auf die Staatsinsolvenz zubewegen könne, ohne dass es wirklich jemals dazu komme!

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Software-Erfinder Dr. Michael Deubzer – einer der zehn besten Innovatoren Deutschlands

Der Software-Entwickler Dr. Michael Deubzer wurde mit einem Innovationspreis ausgezeichnet, den bereits vor ihm Larry Page und Mark Zuckerberg erhielten. Seinen großen Erfolg hat Deubzer seinen Software-Entwicklungen zu verdanken, mit denen viele auf den ersten Blick vielleicht nichts anfangen können, die aber unser aller Leben nachhaltig verändern.

Dr. Michael Deubzer ist Inhaber und führender Kopf der Regensburger IT-Firma Timing-Architecs. Seine Software-Entwicklungen sorgen dafür, dass beispielsweise moderne Autos mehr und mehr über intelligente Software gesteuert werden. So funktionieret schon heute Motorsteuerung, Airbag oder auch Notbrems- und Spurhalteassistenten über integrierte Rechner mit einer von Deubzer entwickelten Software. Schon gleich nach seiner Promotion gründete der 31-jährige Erfinder zusammen mit seinem Kollegen Professor Dr. Martin Hobelsberger das Unternehmen und widmet sich seitdem mit Akribie und aller Kraft der Entwicklung neuer und lebenserleichternder Software-Programme.

Nun wurde der Erfinder für seine Entwicklungen und seinen Einsatz im Bereich der Software-Entwicklung ausgezeichnet. Die Auszeichnung erhielt er vom Massachusetts Institute of Technology (MIT) in Cambridge als einer der zehn besten deutschen Innovatoren unter 35 Jahren. Zudem bekam Deubzer den „TR35“. Das ist der Nachwuchspreis der deutschen Ausgabe des Innovationsmagazins „MIT Technology Review“. Mit dem Preis werden Entwickler, Forscher und Unternehmensgründer ausgezeichnet, „deren Ideen unser Leben verändern werden“. Mit dieser Auszeichnung befindet sich Deubzer in vielversprechender und vor allem prominenter Gesellschaft, denn zu den internationalen Preisträgern der vergangenen Jahre gehörte auch schon der Google-Gründer Larry Page oder der Facebook-Gründer Mark Zuckerberg.

China bei Patentanmeldungen auf Platz eins

Im letzten Jahr konnte China 928.000 Patentanmeldungen verzeichnen und ist so im internationalen Vergleich zum vierten Mal in Folge wieder Spitze. Dies wurde jetzt vom Staatlichen Amt für geistiges Eigentum (SAGE) mitgeteilt.

China bei Patentanmeldungen auf Platz eins (Foto: URSfoto / pixelio.de)

China bei Patentanmeldungen auf Platz eins (Foto: URSfoto / pixelio.de)

Das Amt machte die Feststellung, dass rund 663.000 der Patenterfindungen einen hohen Marktwert sowie eine hohe Qualität besitzten. Laut den SAGE-Statistiken wurden pro 10.000 Einwohner rund 4,9 Patente angemeldet. Zu wichtigen Stützen der Entwicklung und Forschung neuer Produkte und Technologien seien die Unternehmen inzwischen avanciert, so das Amt.

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Neu entwickelte Legierung für metallisches Glas

An der Universität des Saarlandes wurde von Professor Ralf Busch in Zusammenarbeit mit Jochen Heinrich eine neue Legierung entwickelt, mit der sich metallisches Glas herstellen lässt. Die Patentverwertungsagentur der Hochschule hat die Neuentwicklung gleich in mehreren Ländern zum Patent angemeldet und der Technologiekonzern Heraeus aus Hessen hat nun die Lizenz erworben.

Glas wird normalerweise aus Quarz hergestellt. Wissenschaftler an der Saarländischen Universität haben nun ein Verfahren entwickelt, das es erlaubt glasartige Materialien auch aus Metall herzustellen. Das sogenannte metallische Glas eignet sich hervorragend als Konstruktionswerkstoff, denn es ist fest wie Stahl, gleichzeitig aber auch formbar, weil es hoch elastisch ist. Das neue Material lässt sich genauso einfach verarbeiten wie Kunststoff oder Silikatschmelzen. Ohne eine notwendige Nachbearbeitung kann es direkt in eine Endform gegossen werden, denn das neue Material ist zähflüssig und kristallisiert nur sehr langsam.

Ralf Busch, Professor für metallische Werkstoffe, fand zusammen mit seinem ehemaligen Doktoranden Jochen Heinrich heraus, dass sich Mischungen aus Metallatomen in verschiedenen Größen bestens zur Glasherstellung eignen. Und so tüftelten sie an der optimalen Zusammensetzung. Heraus kam eine Zirkon-Niob-Legierung, in der auch Kupfer und Aluminium enthalten sind. Die neue Legierung könnte vor allem in Bauteilen von Tablets oder Smartphones zum Einsatz kommen. Doch auch die Verwendung als Getriebezahnrad oder mechanische Feder wäre durchaus denkbar. Die Neuentwicklung scheint schon jetzt für die Wirtschaft interessant zu sein, denn der hessische Technologiekonzern Heraeus erwarb jetzt die Lizenz.

Wayne Fromm – Erfinder des Selfie-Sticks

Wayne Fromm ist ein kanadischer Erfinder und Tüftler aus Leidenschaft. Nach langen Jahren der Tüftelei für den Disney Konzern hat er mit dem QuikPod voll ins Schwarze getroffen und vertreibt mit den Selfie-Stick über das eigene Unternehmen.

Der Kanadier Wayne Fromm hat lange Jahre für den Disney Konzern als Tüftler und Erfinder gearbeitet. Der magische sprechende Spiegel aus dem Film „Die Schöne und das Biest“ wurde als Merchandise-Artikel zum Verkaufsschlager und stammt aus Fromms Werkstatt. Eine Italien-Reise inspirierte den Tüftler zu seiner spektakulärsten Erfindung – dem QuikPod, auch als Selfie-Stick bekannt. Mit dem Selfie-Stick erhält der Selfie-Hype noch mehr Auftrieb, denn mit der Teleskopstange, an deren oberem Ende das Smartphone befestigt werden kann, ist es ein Kinderspiel an jedem Ort ein Selfie zu schießen und dabei den optimalen Winkel zu finden.

So richtig bekannt wurde der geniale Stab durch die amerikanische Talkshow-Moderatorin Oprah Winfrey, die Wayne Fromms Erfindung als Erste in ihrem Online-Shop verkaufte. Auch an einer kanadischen Unternehmer-Castingshow nahm der Erfinder teil, lehnte jedoch das Angebot einer Unternehmensbeteiligung zur Vermarktung des QuikPod ab und versuchte es lieber als Einzelunternehmer. Dieser Versuch gelang ihm auch, denn Wayne Fromm hat schon Hunderttausende seiner Selfie-Sticks verkauft und arbeitet inzwischen auch mit dem Action-Kamera-Hersteller GoPro zusammen. Dennoch hat der Erfolg für den Erfinder auch seine Schattenseiten. Mittlerweile gibt es zahlreiche Nachahmer, die den Selfie-Stick kopieren und billig im Internet vertreiben. Doch Wayne Fromm hat den Nachahmern den Kampf angesagt und will gegen die Produktpiraten zu Felde ziehen.

Messerschmitt Comeback als Pedelec

Als Elektrofahrzeug mit fünf PS hat die legendäre Messerschmitt jetzt ein Comeback gestartet. Denn ein findiger Tüftler hat die Messerschmitt zum Pedelec mutieren lassen, was bereits zum Clinch mit dem Kabinenroller-Clan geführt hat.

Messerschmidt Kabinenroller (Foto: Thomas Blenkers  / pixelio.de)

Messerschmidt Kabinenroller (Foto: Thomas Blenkers / pixelio.de

Erfinder Fred Zimmermann hat wie beim Pedelec im vorderen Teil zwei Pedale, ein Automatikgetriebe, eine Kardanwelle und einen Radnabenmotor integriert.

Die E-Maschine unterstützt je nach Führerscheinklasse und Softwaresetup den Fahrer beim Strampeln bis zu 25 km/h, kann den rund 60 kg schweren Retro-Flitzer aber auch selbstständig in Fahrt bringen, bringt dann sogar bis zu 45 km/h aufs Tacho. Eine tolle Erfindung, über die jetzt die „Welt“ berichtete.

 

 

Magnetreißverschluss

Die beiden Schüler David Specht und Jimmy Nguyen haben einen Magnetreißverschluss erfunden, der sich durch seine besonders einfache Handhabung auszeichnet. Die Nachwuchserfinder erhielten für ihre geniale Idee bereits zwei Auszeichnungen erhalten und stellten nun auch im Fernsehen ihre Idee vor.

Vom Anorak bis hin zur Bettwäsche sind heutzutage unzählige Textilien mit Reißverschlüssen ausgestattet. Reißverschlüsse sind überaus praktisch und bequem. Trotzdem kommt es immer wieder vor, dass sie haken und sich doch nicht ganz so einfach schließen lassen. Zudem werden zum Schließen eines Reißverschlusses immer zwei Hände benötigt. Die beiden Schüler David Specht und Jimmy Nguyen aus Siegen haben einen Magnetreißverschluss entwickelt, der sich ganz einfach mit nur einer Hand verschließen ist und tatsächlich auch bombenfest hält. Nach vielen Versuchen haben die beiden Schüler ein Verfahren entwickelt, das richtig funktioniert und bereits als Prototyp existiert. Für den Magnetreißverschluss werden viele kleine magnetische Kugeln in einen Kunststoffschlauch integriert. So ziehen sich die offenen Reißverschlussseiten gegenseitig an und halten das Kleidungsstück zusammen. Daher lässt sich der Magnetreißverschluss auch so einfach mit nur einer Hand verschließen.

Für ihre Erfindung erlangten die Nachwuchstüftler bereits den Regionalsieg bei Jugend forscht und erhielten beim Landeswettbewerb in Fellbach den von der Christoffel-Blindenmission Deutschland e.V. gestifteten Sonderpreis „Innovationen für Menschen mit Behinderung“ im Fachgebiet Arbeitswelt. Die Schüler haben für den Magnetreißverschluss bereits das Patent angemeldet und den Prototyp auf mehreren Messen vorgestellt. Es bleibt also abzuwarten, ob schon demnächst die ersten Kleidungsstücke mit einem Magnetreißverschluss ausgestattet sein werden.