Erfindungen gegen die Multiple Sklerose

Die Frau von Horst Schneider ist seit rund 30 Jahren an Multipler Sklerose erkrankt. Seit dieser Zeit pflegt Schneider seine Frau und kümmert sich rührend um sie. Dabei verzichtet der 70-jährige aus Elisabethfehner fast komplett auf die Hilfe anderer, durch Ausflüge schaffen sich die beiden immer wieder eine Normalitätsoase.

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Die „Nordwest Zeitung“ hat das Ehepaar jetzt besucht und fand Horst Schneider lächelnd vor, als er ein altes Schwarzweißbild in der Hand hält, dass seine Frau Erika zeigt, die neben ihm auf der Couch liegt. Mittlerweile fällt Erika Ritter das Sprechen sehr schwer, an der Wand stehen eingerahmte Familienfotos im Regal. Das Ehepaar hat drei Kinder großgezogen. „In den Sommermonaten habe ich damals auf Wangerooge das Gepäck der Touristen versorgt“, so Horst Schneider.

Dort lernten sich die beiden in den 1950er Jahren auch kennen und gaben sich kurz danach vor dem Traualtar das Ja-Wort. 1985 musste Erika wegen Hüftproblemen ins Krankenhaus, ein neues Gelenk war vonnöten. Dann stellten die Ärzte bei einer Voruntersuchung die traurige Diagnose der Multiplen Sklerose, wobei es sich um eine Erkrankung des Nervensystems handelt, die chronisch-entzündlich ist.

Schneider verriet, dass er den Begriff bis dahin nicht gekannt habe. Das Ehepaar bestritt seinen Lebensunterhalt mit einem Geschäft für Heimwerker und Hobbybedarf sowie mit einem Malerbetrieb und vermietete drei Ferienwohnungen auf der Nordseeinsel. Nun mussten beide lernen, mit dieser Diagnose zu leben. „Uns haben viele Freunde unterstützt“, so der Malermeister.

„Aufgrund der Krankheit konnte meine Frau die Ferienwohnungen nicht mehr sauber halten, ich war sehr durch meinen Beruf eingespannt. Ich konnte mich irgendwann nicht mehr zerteilen, so kehrten wir 1992 nach fast 40 Jahren der Insel den Rücken und leben seitdem nach Elisabethfehn. Die Familienexistenz sicherte er mit verschiedenen Gelegenheitsjobs. Der 79-jährige erklärt heute, dass er keine Sekunde bereut habe, nach Elisabethfehn gekommen zu sein. Ein Schriftzug an der Hauswand erinnert heute noch an ihr Vorleben auf Wangerooge.

1998 musste Frau Schneider eine weitere Operation über sich ergehen lassen, bis dahin war sie wenigstens noch mit Gehhilfen einigermaßen mobil. „Seitdem ist sie auf den Rollstuhl angewiesen, sie kann weder laufen noch stehen“, so der Rentner. „Ich kann mittlerweile sogar eine Nähmaschine bedienen, ich mache alles.“ Er kümmert sich liebevoll um seine 78 Jahre alte Ehefrau. Und das vier 20 h am Tag, sieben Tage die Woche. Mittlerweile leidet Frau Schneider auch an Demenz, weshalb zweimal am Tag ein Pflegedienst vorbeikommt. „Mit dem bin ich zu 100 % zufrieden“, zuckt bei Schneider ein sanftes Lächeln durchs Gesicht. „Ansonsten nehme ich aber keine Hilfe von außen in Anspruch, ich habe mir alles selbst beigebracht.

Außerdem lassen wir uns von der Krankheit meiner Frau nicht unterkriegen, wir frühstücken jeden Morgen zusammen. Danach bringe ich meine Frau ins Wohnzimmer aufs Sofa, ich mache den Haushalt. Der Tagesablauf wird durch Besorgungen, Staub saugen, Wäsche waschen und Bügeln bestimmt. Grundsätzlich machen wir größere Einkäufe zusammen“, erklärt Schneider. Wir fahren oft gemeinsam ins Einkaufszentrum nach Leer oder Oldenburg.“ Extra dafür hat Schneider ein Drehgestell erfunden und gebaut, dass er im Auto installiert hat. Damit kann Schneider den Rollstuhl seiner Frau andocken, so dass sie auf der Fahrt ohne Probleme neben ihrem Mann in ihrem Vehikel sitzen kann.

„Mit den Jahren wird man eben erfinderisch“, konstatiert Schneider. „Ich habe zudem eine Tischplatte kreiert, an der meine Frau besser sitzen kann, ferner habe ich einen Lichtschalter installiert, den meine Frau auch im Liegen betätigen kann. Diese Erfindungen sind aus den Erfahrungen heraus entstanden.“ So kann Schneider seiner Frau so viel Normalität wie möglich bieten, wozu auch Reisen gehören. Schon 25 x reiste das Ehepaar nach Teneriffa, wo sie in einem Hotel absteigen, das einen barrierefreien Aufenthalt gewährleistet. Zum letzten Mal waren sie 2006 dort.

Für Scheider ist es selbstverständlich mit seiner Frau zusammen alt werden und sich gemeinsam jeder Krankheit zu stellen. Dabei bedauert er es, dass manche das nicht nachvollziehen können. Scheider gerührt: „Schließlich habe ich ihr das Ja-Wort gegeben!“

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