Geniale Erfindung oder unnötiger Hype? Fashion-Blogger über Invisibobble-Haargummis

Viele Experten aus der Modeszene fragen sich, ob jemals ein Haargummi für so viel Aufsehen gesorgt hat?! Abgesehen mal vom Zopf-Gummidrama aus der fünften Staffel von „Sex In The City.“ In der Frauenwelt jedenfalls verursachen die Invisibobble-Haargummis einen Riesenhype bei Pferdeschwanzträgerinnen.

Fashion-Blogger feilschen um die besten Haargummis (Foto: CFalk  / pixelio.de)

Fashion-Blogger feilschen um die besten Haargummis (Foto: CFalk / pixelio.de)

Viele möchten die kleinen Kunststoffbänder nämlich nicht mehr missen. Andere Frauen hingegen finden die Invisibobble-Haargummis unnötig und wirkungslos. Fashion-Blogger haben sich in den Redaktionen von Modemagazinen ungehört und Bloggerinnen zu Invisibobble-Haargummis befragt.

Frauen, die längere Haare tragen, wechseln während des Tages gerne zwischen Dutt, zusammengebundenem Pferdeschwanz oder offenem Haar. Dass es ist hier immer wieder Schnittstellen und Dellen vor allem bei glatten Haaren gibt, ist kein schöner Nebeneffekt. Kunststoff-Haarbänder wurden erfunden, damit solche lästigen Druckstellen in den Haaren vermieden werden können.

Nach dem Öffnen des zusammengebundenen Haares soll der Knick keine Chance mehr haben. Seitdem sind die Invisibobble-Haargummis perfekte Begleiter auch für den Strand, da sie sich nicht so mit Wasser aufsaugen wie herkömmliche Haarbänder aus Gummi oder Stoff. Angeblich sollen auch Haarbruch und Spliss vermieden werden, was ein weiteres Feature ist.

Der Modeblog styleranking hat für sein Fashionbloggercafé bereits im vergangenen Jahr die Invisibobble-Haargummis in die Goodiebags aufgenommen. Immer öfter berichten jetzt Fashion- und Beauty-Blogger über die Hype-Haarbänder. Mit den Kunststoffbändern kennt sich auch die styleranking-Crew aus. So trägt Marketing- und Sales-Mitglied Sarah dünnes, glattes, mittellanges Haar und ist ein großer Fan der Mini-Haarbändiger. „Ich trage die Invisibobble-Haargummis täglich, entweder im Haar oder auch als Accessoire am Handgelenk. Ich liebe die lockeren Messy-Hairstyles, diese Haarbänder sind dafür optimal geeignet. Da sie sehr leicht sind, beschweren sie meine Haare nicht.“

Auch eine Autorin von styleranking kann den Invisibobble-Haargummis für lockere Haarstyles einiges abgewinnen und stellt weniger Haarbruch fest. Allerdings bindet sie ihre Haare gern zu einem strengen Zopf zusammen, dafür hingegen soll die Haargummi-Erfindung nicht geeignet sein. Damit die Haare halten, müsse man die Invisibobble-Haargummis unendliche Male um die Frisur binden. „Auch der herkömmliche Haarknick wird so nicht verhindert.“ Für dicke Haare sollen sich die Invisibobble-Haargummis auch bei bewegungsreichem Sport nicht eignen.

Styleranking-Autorin Alexandra wiederum schreibt auch für die Blogs „Puppenzirkus“ und „Fashionadict“, sie trägt sehr feines, blondes Haar und kommt ohne die neue Erfindung nicht mehr aus. „Für mich sind die Invisibobble-Haargummis einfach die beste Erfindung, seit es Haarbänder gibt. Ich verwende keine anderen mehr. Sie behandeln meine Haare viel schonender und sind auch super praktisch für einen Messy-Bun, da man die Haare sehr oft um das Haar legen kann. Gerade feines Haar das schnell in eine andere Struktur fällt, lässt sich mit diesem absoluten Must-Have sehr gut bändigen. Außerdem ist nach dem Tragen von Invisibobble-Haargummis der sonst störende Knick tatsächlich nicht so gut sichtbar.“

Auch Modedesignerin und Fashion-Bloggerin Jennifer Schleich ist der Hype um die Invisibobble-Haargummis nicht verborgen geblieben. Sie trägt diese jetzt seit drei Wochen, hat allerdings keinen großen Unterschied zu anderen Haargummis festgestellt. „Ich finde es sogar schwieriger, sich zwischendurch eine andere Frisur zu machen, wenn das spiralförmige Gummi schon länger in den Haaren gewesen ist. Ich musste immer zwischen 15 und 20 min warten, bis das Gummi wieder in seine Ursprungsform zurückgekehrt ist. Das ist doch ein No-Go, vor allem wenn man es eilig hat oder wenn man unterwegs ist.“

Styleranking zieht das Fazit, dass die Invisibobble-Haargummis sich für die lockeren, angesagten Messy-Hairstyles super geeignet sind. Dank der Spiralform würden dünne Haare kaum belastet, auch der ungeliebte Knick fällt weg. Ungeeignet sind die Invisibobble-Haargummis allerdings für streng zusammengebunde Frisuren und bei sehr dickem Haar. Für schweres, volles Haar ist die Erfindung auch beim Sport ungeeignet. Auch das zeitaufwändige Warten, bis die Invisibobbles wieder zurückgeschrumpft sind, wenn man sie neu zusammenbinden möchte, ist nervtötend. Ein schönes Accessoire hingegen sind sie am Handgelenk, vor allem in den neuen Farben der Wild-Whisper-Collection – egal, ob dünnes oder dickes Haar!

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