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Datenbrille aus Zwickau

Spätestens seit Google Glass sind Datenbrillen als ein völlig neuartiges technisches „Spielzeug“ in aller Munde. Dass die Geräte auch durchaus für die Arbeitswelt interessant sein können, hat nun der Zwickauer Professor Rigo Herold mit seinen neu entwickelten Datenbrille gezeigt.

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Im Bereich der Computer- und Software-Entwicklung kommen ständig neue Entwicklungen auf den Markt. Dabei geht es zunehmend nicht mehr nur um schnellere und bessere Funktionen der Geräte und Anwendungen. Stattdessen ist der Spaßfaktor der Neuentwicklungen ein wesentliches Kriterium, das die Entwickler zu immer neuen Ideen anregt. Mit Google Glas hat der Google Konzern einen neuen Coup gelandet und Datenbrillen fest auf dem Markt etabliert. Dass diese Geräte aber durchaus auch im Arbeitsbereich einsetzbar und vor allem nützlich und arbeitserleichternd sein können, hat nun der Zwickauer Professor Rigo Herold mit seinem Team bewiesen. Er entwickelte eine Datenbrille, die Zahlen scannen, speichern und elektronisch versenden kann.

Als erstes Unternehmen interessieren sich nun die Zwickauer Stadtwerke für das Gerät. Das Energieunternehmen überlegt derzeit, seine Stromableser mit einer solchen Datenbrille auszurüsten. Bislang müssen die Zählerstände abgelesen und zum Teil sogar noch per Hand notiert werden. Die Datenbrille von Professor Herold wäre da eine enorme Arbeitserleichterung und würde zudem zuverlässig Zahlendreher und damit Ablesefehler verhindern.

Sollten sich die Stadtwerke Zwickaus tatsächlich zum Einsatz der Datenbrille entscheiden, wäre dies weltweit das erste Pilotprojekt zum professionellen Einsatz von Datenbrillen, das für alle Energieunternehmen überaus interessant sein dürfte und das Stromablesen möglicherweise vereinfachen würde.