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Gleich zwei Patente für Google Glass

Innerhalb nur weniger Tage sind gleich zwei neue Google Patente aufgetaucht, die sich beide mit einem völlig neuen Design von Google Glass befassen. Daraus lässt sich zwar vermuten, dass Google Glass in Zukunft ein völlig neues Design erhält, doch wie das genau aussehen wird, kann derzeit noch niemand genau vorhersagen.

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Nicht nur die Software, sondern auch das Design wird bei der neuen Google Glass Version wohl völlig überarbeitet und neu gestaltet sein. Innerhalb von wenigen Tagen sind nun gleich zwei Google Patente aufgetaucht, die sich mit einem neuen Design befassen, doch dabei völlig unterschiedliche Versionen zeigen. Das erste Patent bezieht sich hauptsächlich auf das Eye Tracking.

Beim zweiten Paten fehlt das Eye Tracking hingegen völlig. Stattdessen ist das Glass-Modul dort auf beiden Brillenseiten positioniert. Das Prisma zur Informationsanzeige befindet sich dabei auf der linken Brillenseite reicht fast über das komplette linke Glas. Damit erscheint es eher wie ein Bildschirm als wie ein Projektor. Das lässt darauf schließen, dass Google in Zukunft eher auf ein Display vor dem Auge als auf die Einblendung von Informationen auf dem Auge denkt.

Wie das Design des neuen Google Glass nun wirklich aussehen wird, kann derzeit niemand sagen, doch Insider behaupten, zu Beginn des Jahres sei ein Google Glass Modell getestet worden, das genau dem zweiten Google Patent entspricht. Alle, die ungeduldig auf die neue Version von Google Glass warten, müssen wohl trotzdem abwarten, bis es tatsächlich erscheint, denn möglicherweise tauchen ja noch mehr Patente auf.

Microsoft meldet Patent zur Erstellung von Nutzerprofilen an

Auch Microsoft hat erneut ein Patent angemeldet. Dabei geht es um eine neue Technologie zur Erstellung von Nutzerprofilen. In Kombination mit Geräten wie der HoloLense könnten sich daraus viele neue Möglichkeiten ergeben.

Die Reality-Brille HoloLens ist keine Zukunftsvision mehr. Die kabellose Microsoft-Brille scannt die reale Umgebung und fügt virtuelle Objekte hinein. Damit ermöglicht sie dem Träger völlig neue Interaktionen. Nun hat der Konzern ein weiteres Patent angemeldet, das in Verbindung mit der HoloLense oder ähnlichen Geräten völlig neue Möglichkeiten zur Erstellung von Nutzerprofilen eröffnet.

Heutzutage werden täglich Benutzerprofile durch das Surfverhalten angelegt. Die Informationen werden aus dem Geschriebenen und dem Klickverhalten gewonnen und gesammelt. Die neue Microsoft-Technologie soll derartige Informationen in Zukunft über das, was wir sehen sammeln.

Sieht der Nutzer beispielsweise im Zoo einen Jaguar und schaut anschließend auf die Aufschrift am Käfig führen diese Daten zu einem Profileintrag. Gibt er später auf seinem Tablet den Suchbegriff „Jaguar“ ein, weiß das System sofort, dass nicht die Automarke, sondern das Raubtier gesucht wird und gibt entsprechende Suchergebnisse heraus. Die neue Microsoft Technologie soll nicht nur bei physischen Objekten funktionieren. Auch wenn der User Bilder auf dem Bildschirm anschaut, sollen diese in das Nutzerprofil einfließen können.

Microsoft betont bereits in der Patentanmeldung, dass der User die volle Kontrolle über die so gesammelten Daten behält, denn er kann bestimmen, welche Daten zur Speicherung in seinem Profil freigegeben werden. Ob die Technologie zum Einsatz kommt, ist wie bei allen Patentanmeldungen nicht bekannt. Das Prinzip über Augenmessungen Informationen zu sammeln ist jedoch schon lange in der Werbung zur Realität geworden. Es ist also anzunehmen, dass Microsoft die neue Technologie weiterverfolgt.