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„Genie“ – eine komplette Mahlzeit in 30 Sekunden

Es erinnert ein wenig an Science Fiction, doch schon bald soll das völlig neuartige Gerät namens „Genie“ auf den Markt kommen. Das futuristisch anmutende Gerät soll laut der Erfinderfirma in nur 30 Sekunden jede gewünschte Mahlzeit zubereiten können.

Eine israelische Firma hat ein neues Gerät entwickelt, das laut Aussagen des Entwicklers Ayelet Carasso „eine reale Version des Star-Trek-Replikators“ sein soll. Äußerlich soll das futuristische Gerät einer Kaffeemaschine ähneln, doch wenn das Gerät das hält, was der Entwickler verspricht, sind seine Fähigkeiten bislang wirklich einzigartig auf dem Mark. Die neue Küchenmaschine namens Genie soll in der Lage sein, jede gewünschte Mahlzeit – vom deftigen oder exotischen Hauptmenü bis hin zur Süßspeise – innerhalb von nur 30 Sekunden zuzubereiten.

Die notwendigen Zutaten für die Wunschgerichte sind gefriergetrocknet und für bis zu 2 Jahre haltbar. Verwendet werden laut Erfinder nur natürliche Zutaten. Diese werden während der Zubereitung mit der benötigten Flüssigkeit durch Schütteln vermischt. Die Flüssigkeit befindet sich in Tuben auf der Rückseite des Gerätes. „Genie“ kann über eine Handy-App oder per Knopfdruck bedient werden und scheint eine ideale Küchenmaschine für alle zu sein, die so gar keine Arbeit mit der Zubereitung ihrer Mahlzeiten haben möchten. Ob sich das Gerät a là Star-Trek jedoch tatsächlich in den Küchen durchsetzen wird oder eine komplette Kücheneinrichtung in Zukunft womöglich sogar überflüssig macht, ist fraglich. Nichtsdestotrotz soll „Genie“ noch in diesem Jahr zum Preis von circa 1000 Euro auf den Markt kommen.

Barrierefreies Kochsystem – ideal für behinderte Menschen

Manfred Philipp hat schon mehrfach durch geniale und behindertengerechte Ideen auf sich aufmerksam gemacht. Die neueste Erfindung des Tüftlers ist ein „barrierefreies Kochsystem“, das er zusammen mit seinem Sohn Roman ersann. Das neue System erleichtert behinderten Menschen das Kochen erheblich und verhilft ihnen damit zu neuer Selbstständigkeit.

Vor allem für Rollstuhlfahrer und Kleinwüchsige ist das Kochen in der heimischen Küche oftmals ein riesiges Problem. Meist können sie nur die vorderen Kochfelder problemlos erreichen. Müssen dennoch auch die hinteren Kochfelder genutzt werden, ist dies für behinderte Menschen ohne fremde Hilfe fast unmöglich und führt nicht selten zu Verbrennungen oder Verbrühungen an den Händen und Armen. Manfred Philipp hat sich dieses Problems angenommen und zusammen mit seinem Sohn Roman ein „barrierefreies Kochsystem“ entwickelt, mit dem das Kochen für Behinderte erheblich erleichtert wird.

Dabei handelt es sich um ein Kochfeld, welches sich aus der Küchenzeile herausfahren und in seiner Höhe verstellen lässt. Damit entstand ein eigentlich einfaches System mit großer Wirkung. Ist das Kochfeld aus der Küchenzeile herausgefahren, können Rollstuhlfahrer um das Kochfeld herumfahren und haben damit von drei Seiten einen Zugang zu den Herdplatten. Die verstellbare Höhe verschafft zusätzliche Erleichterung, denn so lässt sich der Herd genau auf die individuell benötigte Höhe einstellen.

Die Erfinder haben bereits für ihr „barrierefreies Kochfeld“ das Patent erhalten und wurden dafür mit dem Bayerischen Staatspreis ausgezeichnet. Auch die Serienhersteller von Einbauküchen und Küchenzeilen interessieren sich inzwischen für die Idee, denn das „barrierefreie Kochsystem“ kann in Privathaushalten genau wie in Pflege- und Seniorenheimen zum Einsatz kommen.

„Wasser8“ – Wasserwirbler gegen Kalk

Zu hartes Wasser und die damit verbundenen Kalkablagerungen an Haushaltsgeräten und Wasserhähnen sind vielerorts ein tägliches Ärgernis. Die findige Hausfrau Ursula Maria Gruchot hatte die zündende Idee zur neuen Dichtung für Wasserhähne, die in Form einer Acht für Verwirbelungen sorgt, die den Kalk in Kalkstaub verwandelt, sodass er sich nicht ablagert und stattdessen einfach weggespült werden kann.

Kalkablagerungen im Wasser konnten bislang nur mit Enthärtungsanlagen bekämpft werden. Das neue Dichtungssystem „Wasser8“ kann hingegen einfach an alle Wasserhähne und sonstige Wasseranschlüsse angebracht werden. Auf die Idee kam eine Hausfrau aus Travemünde. Sie experimentierte mit verschiedenen Dichtungen im Perlator, um so die ständigen Kalkablagerungen endlich unter Kontrolle zu bekommen. Heraus kam ein Dichtungssystem in Form einer Acht. Dieses orientiert sich an den natürlichen Verwirbelungen und Strudeln in Flüssen und anderen Gewässern. In der Natur ist Kalk lediglich als Kalkstaub im Wasser vorhanden und lagert sich aufgrund dessen nicht ab. Das „Wasser8“-Dichtungssystem verwirbelt das Wasser so, dass der im Wasser vorhandene Kalk genau wie in der Natur zu Kalkstaub wird. Der Kalkstaub kann so vollständig weggeschwemmt werden.

Die gebogene Form des Wasserwirblers ist inzwischen patentiert und wird unter dem Namen „Wasser8“ vertrieben. Er bietet neben kalkfreien Wasserhähnen weitere Vorteile, denn auch die Wasserqualität wird durch die Installation von „Wasser8“ deutlich verbessert. Das Wasser schmeckt nicht nur besser, „Wasser8“ reduziert auch die benötigte Menge an Waschpulver, Spülmittel oder Kaffeepulver und ist damit auch kostensparend.

Von der Erfindung der Gulaschkanone bis zum bekannten Kochtopf-Hersteller

Heute ist die Firma Fissler als Markenhersteller hochwertiger Töpfe und Pfannen überall ein Begriff. Der Erfolg des Unternehmens begann aber erst nach dem Tod des Firmengründers und Erfinders der ersten Gulaschkanone Carl Rudolf Fissler.

Carl Rudolf Fissler erlernte das Klempner- und Metalldrückerhandwerk und entwickelte nach dem frühen Tod seines Vaters das mütterliche Geschäft in Idar-Oberstein vom Handwerksbetrieb zu einer Metallwarenfabrik weiter. 1885 war Fisslers Fabrik im Idarbachtal das erste Unternehmen mit einer Dampfmaschine. So wurde das Metalldrücken wesentlich vereinfacht und es eröffneten sich neue Fabrikationsmöglichkeiten. Der findige Carl Rudolf Fissler meldete 1890 Patente für einen Bierabfüllautomaten, eine Backhaube und einen Schnellbräter an, denen nur zwei Jahre später die Patente für Isolierlampenschirme, Isoliertrageeimer und eine Feldküche – der ersten Gulaschkanone – folgten.

Bis Ende des 19. Jahrhunderts mussten Soldaten sich selbst um ihr Essen im Feld kümmern. Im Deutsch-Französischen Krieg im Jahr 1870/71 war die Soldatenverpflegung noch ein echtes Problem. Da kam das 1892 von Sartorius Rheinhold und Carl Rudolf Fissler eingereichte Patent einer fahrbaren Feldküche genau zum richtigen Zeitpunkt und das als Gulaschkanone bekannte Gerät verschaffte seitdem eine große Vereinfachung.

Wie so viele andere Fabriken der damaligen Zeit, traf der Beginn des ersten Weltkriegs auch die Firma Rudolf Fissler in Idar-Oberstein hart. Der Krieg führte zu Engpässen bei der Rohstoffversorgung und die zum Militärdienst einberufenen Arbeiter fehlten, sodass die Produktion gedrosselt werden musste. Nachdem beide Söhne eingezogen wurden, musste Carl Rudolf Fissler seinen Betrieb sogar vorübergehend schließen. Erst nach dem Tod des Vaters erlangte das Fissler-Unternehmen mit seinen Kochutensilien nach und nach seinen heutigen Bekanntheitsgrad. Die Gulaschkanone war für den Erfinder Carl Rudolf Fissler bei Weitem nicht so erfolgreich, wie die, auf seinem Patent basierenden Feldküchen anderer Produzenten.

Magnetreißverschluss

Die beiden Schüler David Specht und Jimmy Nguyen haben einen Magnetreißverschluss erfunden, der sich durch seine besonders einfache Handhabung auszeichnet. Die Nachwuchserfinder erhielten für ihre geniale Idee bereits zwei Auszeichnungen erhalten und stellten nun auch im Fernsehen ihre Idee vor.

Vom Anorak bis hin zur Bettwäsche sind heutzutage unzählige Textilien mit Reißverschlüssen ausgestattet. Reißverschlüsse sind überaus praktisch und bequem. Trotzdem kommt es immer wieder vor, dass sie haken und sich doch nicht ganz so einfach schließen lassen. Zudem werden zum Schließen eines Reißverschlusses immer zwei Hände benötigt. Die beiden Schüler David Specht und Jimmy Nguyen aus Siegen haben einen Magnetreißverschluss entwickelt, der sich ganz einfach mit nur einer Hand verschließen ist und tatsächlich auch bombenfest hält. Nach vielen Versuchen haben die beiden Schüler ein Verfahren entwickelt, das richtig funktioniert und bereits als Prototyp existiert. Für den Magnetreißverschluss werden viele kleine magnetische Kugeln in einen Kunststoffschlauch integriert. So ziehen sich die offenen Reißverschlussseiten gegenseitig an und halten das Kleidungsstück zusammen. Daher lässt sich der Magnetreißverschluss auch so einfach mit nur einer Hand verschließen.

Für ihre Erfindung erlangten die Nachwuchstüftler bereits den Regionalsieg bei Jugend forscht und erhielten beim Landeswettbewerb in Fellbach den von der Christoffel-Blindenmission Deutschland e.V. gestifteten Sonderpreis „Innovationen für Menschen mit Behinderung“ im Fachgebiet Arbeitswelt. Die Schüler haben für den Magnetreißverschluss bereits das Patent angemeldet und den Prototyp auf mehreren Messen vorgestellt. Es bleibt also abzuwarten, ob schon demnächst die ersten Kleidungsstücke mit einem Magnetreißverschluss ausgestattet sein werden.

Rollbare Getränkekiste

Der Kauf von Getränken ist für viele ein Graus. Die Getränkekisten sind sperrig und vor allem mit Glasflachen schwer. Die Erfindung einer rollbaren Getränkekiste könnte das Problem in Zukunft lösen.

Auch wenn inzwischen viele Getränkehersteller dazu übergegangen sind ihre Produkte in den leichteren PET-Flaschen anzubieten, ist der Getränkekauf für viele Menschen immer noch ein alles andere als angenehmes Erkaufserlebnis. Die Getränkekisten sind unhandlich und schwer. Wer kein Auto zur Verfügung hat, tut sich schwer damit die Kiste nach Hause zu befördern und auch schon Transport vom Laden bis zum Auto ist nur dann einfach, wenn die schwere Kiste zuvor in einen Einkaufswagen befördert wurde. Vor allem bei Glasflaschen, aber auch bei den leichteren PET-Flaschen erfordert der Getränketransport daher immer noch Anstrengung und Muskelkraft. Eine rollbare Getränkekiste könnte den Getränkekauf in Zukunft wesentlich vereinfachen und leichter machen.

Die rollbare Getränkekiste besteht aus Kunststoff und ist in ihrem Grundgewicht leichter als herkömmliche Kästen. Sie besitzt Rollen und einen herausziehbaren Ziehgriff, die den Transport des Kastens einfacher machen. Das Roll- und Ziehsystem ist komplett in die Kiste integriert. Daher sind auch die rollbaren Getränkekisten stapelbar, sodass sowohl der kommerzielle Getränketransport als auch die Aufbewahrung zu Hause genau wie mit den bisherigen Systemen funktioniert. Die besondere Konstruktion sowie die Materialwahl könnten zu optimierten Herstellungskosten führen. Dabei reduziert sich das Tragegewicht der Kisten um etwa ein Fünftel gegenüber den bislang handelsüblichen Getränkekisten. Für die neuartige Rollkiste werden derzeit noch Produzenten oder Lizenznehmer gesucht.

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Erfindungen, die kaum einer kennt

Immer wieder erblicken skurrile Erfindungen, wie ein Toilettenpapierhalter, der wie ein Ritter anmutet, eine gepolsterte Klobrille oder eine Warnweste für Hühner, das Licht der Welt. Auf unserer Internetseite findet Ihr neben bahnbrechenden Innovationen eben auch diese skurrilen und lustigen Erfindungen, die manche gar nicht kennen.

Auch bei Kindern beliebt: Das 5-kg-Nutella-Glas! (Foto: Salih Ucar  / pixelio.de)

Auch bei Kindern beliebt: Das 5-kg-Nutella-Glas! (Foto: Salih Ucar / pixelio.de)

Einige der Erfindungen, die wir auf unserer Seite vorstellen, haben wir sogar schon selbst gekauft. Beispielsweise den Regenschirm, der ausschaut wie ein Samuraischwert oder das Spannbetttuch, das einer Holzpalette ähnelt. Das Samuraischwert ist momentan unser Lieblingsartikel.

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Tierhaarentfernung einfacher gemacht

Tierbesitzer kennen das Problem: Tierhaare lassen sich nur schwer von Kleidung, Teppichen und Polstermöbeln entfernen. Mit dem innovativen Tierhaarentferner soll dies nun wesentlich einfacher gehen.

Die Erfinderin des innovativen Tierhaarentferners, Frau Liesenfeld, ist selbst passionierte Tierhalterin und kennt das Problem der lästigen Tierhaare aus eigener Erfahrung gut. Egal ob Hund oder Katze – die Haare fressen sich geradezu in Kleidung, Polstermöbel und Teppiche hinein und verhaken sich dort so, dass sie sich nur äußerst schwierig wieder entfernen lassen. Die bisherigen Systeme zur Tierhaarentfernung sind zumeist sehr unhandlich und die Haarentfernung ist trotz allem sehr aufwendig. Darüber hinaus lassen sich die meisten Geräte nur schlecht reinigen. Da Frau Liesenfeld mit den bislang erhältlichen Systemen zur Tierhaarentfernung ebenso unzufrieden war wie fast alle Tierhalter, kam sie auf die Idee ein neues System zu entwickeln, mit dem nicht nur die Entfernung der Haare leichter von der Hand geht, denn der innovative Tierhaarentferner lässt sich auch leichter reinigen.

Mit dem neuen Tierhaarentferner lassen sich die Haare ohne großen Aufwand und komfortabel aus allen textilen Materialien entfernen. Das Gerät erinnert an eine Bürste. Ausgestattet ist der Tierhaarentferner mit speziellen Noppen, mit denen die Tierhaare sozusagen gesammelt werden. Sie können dann anschließend per Hand oder mit dem Staubsauger eingesammelt werden. Der Tierhaarentferner besteht aus einem nicht porösen und wasserfesten Material, sodass er sich leicht reinigen lässt und sich Pilze und Bakterien nicht auf dem Gerät festsetzen können. Der Tierhaarentferner ist im „Erfinderladen“ in zwei Varianten erhältlich. Zur Auswahl stehen Geräte in Form eines hechelnden Hundes oder in Schafform.

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Überkochschutz für die schnelle Küche

Die geniale Idee eines Berliner Tüftlers könnte schon bald das Kochen wesentlich bequemer und einfacher machen. Sein Überkochschutz passt auf nahezu jeden Topf und verhindert das Überkochen von Speisen jeder Art.

Jeder, der schon einmal gekocht hat, kennt das Problem, wenn die Milch, das Wasser, die Suppe oder andere Speisen überkochen. Der eingebrannte Schmutz lässt sich nur mühevoll und mit großem Zeitaufwand wieder beseitigen. Die Idee durch entsprechende Gerätschaften das Überkochen von Speisen wirksam zu verhindern ist nicht neu. Zu diesem Zwecke gibt es bereits verschiedene Systeme im Handel zu kaufen. Doch diese Überkoch-Systeme ersetzen alle den herkömmlichen Deckel des Topfes. Viktor Schatz aus Berlin hatte keine Lust dazu, beim Kochen die ganze Zeit am Topf zu stehen, um das Überkochen zu verhindern, wollte aber auch nicht zugunsten eines Überkochschutzes auf den Deckel beim Kochen verzichten. Das brachte ihn auf die Idee seines neuen Überkochschutzes.

Dieser besteht aus einem dehnbaren Silikonring und wird einfach über den Topf gestülpt. Der Deckel kann trotz Überkochschutz genutzt werden. So ändert sich am Kochvorgang durch das Hilfsmittel nichts. Der dehnbare Ring passt sich der Topfgröße ideal an und schließt den Topfrand luftdicht ab. Er kann auch für Pfannen genutzt werden. Dann bietet er einen idealen Spritzschutz. Inzwischen hat der Erfinder seinen Überkochschutz in drei verschiedenen Größen produzieren lassen. Damit kann fast jede Topfgröße ausgestattet werden. Der Erfinder hofft nun, mit seiner Idee möglichst viele Hausfrauen und Hobbyköche zu begeistern.

Passiver Notrufstecker für Senioren

Zwei Informatiker haben ein neues Meldesystem für Senioren entwickelt. In Zukunft müssen Senioren in betreuten Wohnanlagen nicht mehr aktiv einen Knopf drücken, um anzuzeigen, dass es ihnen gut geht.

Senioren, die in Anlagen für betreutes Wohnen leben, werden täglich betreut. Auch ihr Gesundheitszustand wird täglich überwacht. Als Zeichen, dass es ihnen gut geht, müssen sie mehrmals am Tag den Knopf eines Meldesystems drücken. Bleibt das Rückmeldesignal einmal aus, wird automatisch Alarm ausgelöst und Notarzt und Feuerwehr rücken zu einem Rettungseinsatz aus. In den meisten Fällen handelt es sich jedoch um einen Fehlalarm. Die Senioren haben einfach vergessen, den Meldeknopf zu drücken. Auch wenn es den vergesslichen Senioren zum Glück meist gut geht, kommen so Jahr für Jahr Hunderte von unnötigen Rettungseinsätzen zustande, die nicht nur eine Menge Geld kosten, sondern die Rettungskräfte unter Umständen von einem wirklich dringenden Einsatz abhalten. Ralf Eckert und Thomas Frenken haben nun ein neues Meldesystem entwickelt, bei dem die Senioren nicht mehr aktiv jeden Tag ein Meldesignal senden müssen.

Das neue Meldesystem besteht aus einer kleinen Box, die direkt an die Steckdose angeschlossen wird und mit jedem beliebigen Haushaltsgerät verbunden werden kann. Nutzen die Senioren das angeschlossene Gerät, geht damit automatisch die Rückmeldung an die Notrufzentrale raus. Sinnvoll ist es also, die Meldebox mit einem Gerät zu verbinden, das täglich genutzt wird. Die Kaffeemaschine, der Wasserkocher oder auch das Fernsehgerät kann mit der kleinen Box verbunden werden. Die passive Meldebox so zu programmieren, dass jedes beliebige Gerät daran angeschlossen werden kann, war laut Aussagen der findigen Informatiker die größte Herausforderung. Doch scheint der passive Notrufstecker zu funktionieren. Er wird bereits in der Praxis getestet und bislang gab es keinen Fehlalarm mehr, der sich auf das neue Gerät zurückführen ließe.