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Per Sprachbefehl herausfahrbarer Stylus schon beim Samsung Galaxy Note 5?

Wie bereits die Vorgänger Note 3 und Note 4 soll auch das Samsung Galaxy Note 5 bei der diesjährigen IFA in Berlin erstmalig vorgestellt werden. Nun wurde ein Patent veröffentlicht, welches darauf schließen lässt, dass das neue Galaxy Note 5 mit einem Stylus ausgestattet sein könnte, der per Sprachbefehl herausfahrbar ist.

Vor Kurzem wurde ein Samsung Patent bekannt, in dem ein automatisch herausfahrbarer Stylus beschrieben wird, der entweder auf eine Wischgeste oder auf einen Sprachbefehl reagiert und möglicherweise bereits im Galaxy Note 5 zum Einsatz kommt. Eingereicht wurde das Patent bereits im letzten Quartal des vergangenen Jahres, sodass die Vermutung nahe liegt, dass der neue automatische Stylus schon im September auf der Internationalen Funkausstellung in Berlin als Neuheit des Note 5 vorgestellt werden könnte.

Die neue Technologie beschreibt eine mechanische Verriegelung, die zusammen mit zwei Magneten und zwei Sensoren dafür sorgt, dass der Stylus automatisch aus seiner Halterung herausgefahren wird, um für die Nutzung bereit zu sein. Die mechanische Verriegelung sorgt dafür, dass der Stylus aus seinem Aufbewahrungsschacht herausrutscht. Die beiden Magnete arbeiten wechselseitig und sorgen dafür, dass der Stift bei Bedarf herausgefahren wird, verhindern aber gleichzeitig ein komplettes Herausrutschen. Gesteuert wird das ganze System mit einer Software. Dazu tragen zwei Sensoren bei, die die genaue Position des Stylus erkennen. Das System reagiert entweder auf Wischbewegungen oder auf einen Sprachbefehl und dürfte damit für die zukünftigen Nutzer um einiges komfortabler sein als das bisherige Verfahren. Die Präsentation des Galaxy Note 5 auf der IFA vom 4. bis 9. September dürfte damit spannend werden.

Neues Samsung Patent – Smartphone und Laptop in einem

Samsung hat für eine Kombination aus Smartphone und Laptop in der vergangenen Woche ein neues Patent angemeldet. Damit könnten in Zukunft Notebooks mit unterschiedlichen Betriebssystemen via Smartphone betrieben werden. Für die User würde ein solches Konzept die Nutzungsmöglichkeiten enorm erweitern und den gleichzeitigen oder gemeinsamen Gebrauch von Laptop und Smartphone wesentlich erleichtern.

Die neue Samsung Patentanmeldung beschreibt ein Notebook-Gehäuse, welches mit einer Tastatur, einem Bildschirm, einem Trackpad und einer Halterung für das Smartphone ausgestattet ist. Damit könnten die Nutzer in Zukunft bequem zwischen dem Smartphone- und dem Notebook-Betriebssystem wechseln und das Smartphone-Display bei Bedarf als zweiten Bildschirm für das Notebook nutzen. Die Integration von zwei Betriebssystemen bietet den Nutzern nicht nur wesentlich erweiterte Nutzungsmöglichkeiten, sondern weist auch auf eine engere Partnerschaft zwischen Samsung und Microsoft hin. Grundsätzlich könnte die Vernetzung zweier Betriebssysteme zwar auch zwischen anderen Systemen funktionieren, in der Patentschrift wird jedoch ausdrücklich eine Kombination von Android- und Microsoft-Systemen hingewiesen.

Das neue Samsung Patent wird schon jetzt als die Android-Antwort auf ein ähnliches Apple Patent gewertet, welches ein ähnliches Konzept verfolgt, aber eine Vernetzung von Apple- und IBM-Systemen beinhaltet. Ob die im Samsung Patent beschriebene Technologie in Zukunft tatsächlich weiterentwickelt wird und womöglich irgendwann einmal auf den Markt kommen wird, ist selbstverständlich wie bei allen Patentanmeldungen noch nicht sicher. Sollte jedoch Apple eine solche Kombination aus Smartphone und Tablet herausbringen, wird Samsung mit seinem Konzept sicherlich folgen.

Flexibles Handgelenk-Display – neue Patentanmeldung von Samsung

Das südkoreanische Unternehmen Samsung hat ein neues Patent für ein Armband mit einem flexiblen Display angemeldet. Wird das Armband vom Handgelenk abgenommen, lässt es sich versteifen und wie ein herkömmliches Smartphone nutzen.

Das Armband soll aus Metallsegmenten bestehen, an deren Rückseite sich das Display befindet. Die Technik befindet sich im Inneren des Armbandes. Wie das Gliederarmband einer Uhr kann das Samsung-Armband um das Handgelenk getragen und wie ein Smartphone genutzt werden. Wird es vom Handgelenk genommen, kann es mithilfe eingebauter Federn versteift werden und wie jedes herkömmliche Smartphone zum Telefonieren und Surfen in die Hand genommen werden.

Das Samsung Patent ist jedoch noch sehr vage formuliert. Die mechanische Funktionsweise des Armbandes scheint der der bekannten Reflektionsclips für Fahrradfahrer zu ähneln. Diese rollen sich mithilfe einer Feder zusammen, sobald sie geknickt werden. Die technische Funktionsweise des Samsung-Armbandes bleibt hingegen in der Patentschrift unklar. Ob es sich dabei um einen vollwertigen Smartphone-Ersatz oder eher um eine neuartige Smartwatch handelt ist daher nicht bekannt. Denkbar wäre auch ein völlig neues Gerät als Kombination aus Smartphone und Smartwatch.

Wie bei allen Patenten, die laufend von den großen Konzernen beim US-Patentamt eingereicht werden, ist auch im Falle des Samsung-Armbandes noch keinesfalls sicher, ob es jemals ein ähnliches Gerät auf dem Markt zu kaufen geben wird. Die Technologien der meisten Patente werden eher in der Schublade verschwinden, als jemals in einem realen Produkt umgesetzt zu werden.

Samsung Patentanmeldung zur Erstellung von 3D Modellen

Nachdem Intel, Google und Apple schon dem neuesten 3D-Trend gefolgt sind, darf Samsung natürlich nicht fehlen und hat daher nun ebenfalls ein Patent zur Erstellung von 3D Modellen angemeldet.

Das neue Samsung Patent zur Erstellung von 3D Bildern kann als Antwort auf die Vorstöße von Intel, Google und Apple im Bereich der 3D Darstellungen gewertet werden, denn laut Patentbeschreibung wird es in Zukunft auch mit Samsung Smartphones möglich sein 3D Bilder darzustellen. Die Erzeugung von 3D Bildern ist schon länger ein Thema für die entsprechenden Technologie-Konzerne. So stellte HTC bereits 2013 das One M7 mit zwei Kameras vor, woraufhin Intel mit RealSense die entsprechende Software entwickelte. Ähnliche Projekte gibt es auch bei Google unter dem Namen Tango und Apple hat im Jahr 2013 extra den israelischen Entwickler von 3D Sensoren PrimeSense übernommen.

Ähnlich wie bei dem Google Kameraelement Sphere, soll auch beim Samsung Patent der Nutzer vom Programm geführt werden, um 3D Darstellungen herzustellen. Dazu soll es genaue Anweisungen geben, wie der Nutzer das Smartphone halten muss. Im Anschluss daran messen spezielle Sensoren den genauen Abstand zum Objekt sowie dessen Neigung und Höhe. Die so entstehenden Bilder werden dann an einen Samsung Server weitergeleitet, sodass der Nutzer das Endergebnis direkt vom Server erhält. Der Vorteil dieser Methode zu Erstellung von 3D Bildern liegt darin, dass beim Smartphone oder Tablet auf diese Weise der Akku geschont wird. Vermutlich werden für das neue Verfahren zwei Kameras benötigt. Dies ist jedoch nicht genau aus dem Samsung Patent ersichtlich.

Drei neue Samsung Patente für Smartphones von morgen

Schon lange tobt ein wahrer Patentkrieg zwischen den großen Konzernen in der Smartphone-Branche. Apple, Samsung und Co wetteifern mit immer neuen Patenten um die Vorrangstellung bei der Entwicklung von neuen Produkten. Nun hat Samsung mal wieder drei neue Patente angemeldet, die sich alle rund um das Smartphone von morgen drehen.

Patente sind für die großen Herstellerkonzerne geradezu überlebenswichtig. Können sie damit doch verhindern, dass eigene Ideen verwendet oder kopiert werden und so ihre Vorrangstellung auf dem Markt sichern. Apple, Samsung und Co melden daher schon seit Monaten immer wieder neue Patente in atemberaubender Geschwindigkeit an. Alle Patenten sind zwar zukunftsweisend, allerdings handelt es sich dabei meist um wage Ideen, von denen niemand weiß, ob sie sich überhaupt irgendwann einmal verwirklichen lassen. Im Patentwettstreit geht es eben nur darum, sich auch die utopischsten Ideen erst einmal zu sichern und die Konkurrenz so vielleicht einmal abhängen zu können.

Nun wurde bekannt, dass Samsung wieder einmal drei neue Patente angemeldet hat. Sie beziehen sich alle auf Smartphones und Tablets. Beim ersten Patent handelt es sich um ein Tablethüllendesign. Die Tablethülle soll durch einfaches Knicken dem Tablet ohne weitere Hilfsmittel einen sicheren Stand verleihen. Patent Nummer zwei befasst sich mit einem touchsensitiven Rand von Smartphones und Tablets. So sollen bestimmte Steuerungsfunktionen wie etwa das Zoomen in Zukunft mit dem Finger über den Rand des Gerätes ausführbar sein. Das dritte Patent befasst sich mit einer induktiven Ladestation für Smartphones. Anders als bisher soll das Smartphone nicht auf die Ladestation von morgen aufgelegt werden, sondern in sie hinein gesteckt werden.

Auch wenn sich die neuen Samsung Patente interessant und futuristisch anmuten, bleibt abzuwarten, ob die neuen Ideen jemals in die Tat umgesetzt werden können.