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Neues Samsung Patent – Smartphone und Laptop in einem

Samsung hat für eine Kombination aus Smartphone und Laptop in der vergangenen Woche ein neues Patent angemeldet. Damit könnten in Zukunft Notebooks mit unterschiedlichen Betriebssystemen via Smartphone betrieben werden. Für die User würde ein solches Konzept die Nutzungsmöglichkeiten enorm erweitern und den gleichzeitigen oder gemeinsamen Gebrauch von Laptop und Smartphone wesentlich erleichtern.

Die neue Samsung Patentanmeldung beschreibt ein Notebook-Gehäuse, welches mit einer Tastatur, einem Bildschirm, einem Trackpad und einer Halterung für das Smartphone ausgestattet ist. Damit könnten die Nutzer in Zukunft bequem zwischen dem Smartphone- und dem Notebook-Betriebssystem wechseln und das Smartphone-Display bei Bedarf als zweiten Bildschirm für das Notebook nutzen. Die Integration von zwei Betriebssystemen bietet den Nutzern nicht nur wesentlich erweiterte Nutzungsmöglichkeiten, sondern weist auch auf eine engere Partnerschaft zwischen Samsung und Microsoft hin. Grundsätzlich könnte die Vernetzung zweier Betriebssysteme zwar auch zwischen anderen Systemen funktionieren, in der Patentschrift wird jedoch ausdrücklich eine Kombination von Android- und Microsoft-Systemen hingewiesen.

Das neue Samsung Patent wird schon jetzt als die Android-Antwort auf ein ähnliches Apple Patent gewertet, welches ein ähnliches Konzept verfolgt, aber eine Vernetzung von Apple- und IBM-Systemen beinhaltet. Ob die im Samsung Patent beschriebene Technologie in Zukunft tatsächlich weiterentwickelt wird und womöglich irgendwann einmal auf den Markt kommen wird, ist selbstverständlich wie bei allen Patentanmeldungen noch nicht sicher. Sollte jedoch Apple eine solche Kombination aus Smartphone und Tablet herausbringen, wird Samsung mit seinem Konzept sicherlich folgen.

Airbus Patent – interaktives Flugzeugfenster

Airbus hat ein neues Patent angemeldet. Dabei geht es um ein interaktives Flugzeugfenster, das ähnlich wie ein Touchscreen-Tablet funktionieren soll. Laut der Airbus Idee sollen die Passagiere damit einfach und komfortabel interessante und lehrreiche Informationen zu Flugzielen oder Sehenswürdigkeiten auf der Flugroute oder am Flugziel abrufen können.

Bislang erhalten Flugpassagiere interessante Informationen zur Flugroute oder lehrreiche Infos zu Sehenswürdigkeiten allenfalls über entsprechende Durchsagen oder die kleinen Bildschirme am Sitz des Vordermanns. Sollte das neu eingereichte Airbus Patent jemals in die Realität umgesetzt werden, könnte das in Zukunft für die Fluggäste weitaus komfortabler werden, denn das Patent beschreibt ein interaktives Flugzeugfenster, das den Passagieren vielfältige Informationen zur Verfügung stellen soll.

Das High-Tech-Fenster soll ähnlich, wie ein Touchscreen Tablet funktionieren. Mit einem Wisch macht es alle nur denkbaren Informationen sichtbar. Dazu werden die gewünschten Informationen digital auf das Panoramafenster übertragen. Die neue Airbus Idee nennt sich in der Patentschrift „Methode für interaktive Verbildlichung von Informationen in einer Flugzeugkabine“. Ob die Idee jedoch jemals Realität wird, ist fraglich.

Auch Airbus beteiligt sich am Patent-Wettstreit der großen US-Konzerne und reicht jährlich viele Patente beim US-Patentamt und den Patentämtern in Europa ein. Doch die wenigsten Ideen werden tatsächlich umgesetzt, denn es geht Airbus und allen anderen Konzernen in erster Linie darum, die eigenen Ideen zunächst einmal zu sichern. Es bleibt also abzuwarten, ob es das interaktive Flugzeugfenster tatsächlich irgendwann einmal in den Fliegern von Airbus geben wird.

Neu entwickelte Legierung für metallisches Glas

An der Universität des Saarlandes wurde von Professor Ralf Busch in Zusammenarbeit mit Jochen Heinrich eine neue Legierung entwickelt, mit der sich metallisches Glas herstellen lässt. Die Patentverwertungsagentur der Hochschule hat die Neuentwicklung gleich in mehreren Ländern zum Patent angemeldet und der Technologiekonzern Heraeus aus Hessen hat nun die Lizenz erworben.

Glas wird normalerweise aus Quarz hergestellt. Wissenschaftler an der Saarländischen Universität haben nun ein Verfahren entwickelt, das es erlaubt glasartige Materialien auch aus Metall herzustellen. Das sogenannte metallische Glas eignet sich hervorragend als Konstruktionswerkstoff, denn es ist fest wie Stahl, gleichzeitig aber auch formbar, weil es hoch elastisch ist. Das neue Material lässt sich genauso einfach verarbeiten wie Kunststoff oder Silikatschmelzen. Ohne eine notwendige Nachbearbeitung kann es direkt in eine Endform gegossen werden, denn das neue Material ist zähflüssig und kristallisiert nur sehr langsam.

Ralf Busch, Professor für metallische Werkstoffe, fand zusammen mit seinem ehemaligen Doktoranden Jochen Heinrich heraus, dass sich Mischungen aus Metallatomen in verschiedenen Größen bestens zur Glasherstellung eignen. Und so tüftelten sie an der optimalen Zusammensetzung. Heraus kam eine Zirkon-Niob-Legierung, in der auch Kupfer und Aluminium enthalten sind. Die neue Legierung könnte vor allem in Bauteilen von Tablets oder Smartphones zum Einsatz kommen. Doch auch die Verwendung als Getriebezahnrad oder mechanische Feder wäre durchaus denkbar. Die Neuentwicklung scheint schon jetzt für die Wirtschaft interessant zu sein, denn der hessische Technologiekonzern Heraeus erwarb jetzt die Lizenz.