Schlagwort-Archive: Tiere

Orthopädisches Pferd

Pferde werden bei diversen Therapien mit Erfolg eingesetzt. Dazu zählt auch die Hippotherapie zur Behandlung schwerer Rückenprobleme. Dietmar Graupner hat nun ein künstliches orthopädisches Pferd erfunden, das die lebenden Therapiepferde bei der Therapie ersetzen könnte.

Schwere Rückenleiden können mit der sogenannten Hippotherapie behandelt werden. Dabei reiten die Patienten auf speziell ausgebildeten Therapiepferden ohne Sattel. So werden bestimmte Muskelgruppen des Rückens gestärkt und stabilisiert, sodass der Schmerz gelindert wird. Auch Dietmar Graupner leidet infolge eines schlimmen Unfalls unter schweren Rückenproblemen. Der ehemalige Rennfahrer bekam aufgrund dessen vom Arzt die Hippotherapie verschrieben und diese erbrachte ihm die erhoffte Linderung. Nach Beendigung der Reittherapie stellten sich bei Dietmar Graupner die Rückenschmerzen wieder ein. Da die Krankenkasse keine weitere Hippotherapie bezahlen wollte, kam der Tüftler auf die Idee seines orthopädischen Pferds.

Zusammen mit einem Mechaniker begann Dietmar Graupner in seiner Garage ein Gerät zu konstruieren, das die Bewegungen des Pferdes in den verschiedenen Gangarten imitiert, die bei der Hippotherapie zum Einsatz kommen. Der Patient macht mit seinem Körper daher auf dem orthopädischen Pferd die gleichen Bewegungen wie auf einem lebenden Therapiepferd. Das Gerät wurde inzwischen mit Unterstützung eines Sportwissenschaftlers aus Zwickau optimiert. Der Erfinder und ehemalige Rennfahrer nutzt das Gerät nun schon seit einiger Zeit und stellt seitdem eine Schmerzlinderung wie zuvor bei der regulären Hippotherapie fest. Auch einige weitere Testpersonen bestätigen die Wirksamkeit des Geräts. Ob es in Zukunft tatsächlich zur Behandlung von Rückenleiden therapeutisch eingesetzt wird, bleibt jedoch noch abzuwarten.

Pups-Pille: Diese Erfindung ist einfach dufte

Ein französischer Erfinder hat jetzt ein Mittel kreiert, mit dem Hunde-Kot und -Blähungen nach Schokolade duften. Gerade zur Weihnachtszeit natürlich ein absoluter Knaller!

Mit der Pups-Pille ist riecht's auch nach dem Abseilen besser...(Foto: Thomas Max Müller  / pixelio.de)

Mit der Pups-Pille ist riecht’s auch nach dem Abseilen besser…(Foto: Thomas Max Müller / pixelio.de)

Die neue Pups-Pille soll unerwünschte miefige Magenstürme, die nach außen gedrungen sind, in Schokoladen-Aroma verwandeln. Das ist eine dufte Erfindung.

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Erfindung für glücklichere Schweine

Herkömmlicherweise sei das Interieur eines Schweinestalls mit Tränken, Trögen, Trenngittern und Buchten überschaubar, schreibt der „Soester Anzeiger“.

Was ist denn das für ein Schweinestall hier...?! (Foto: Bärbel selbst  / pixelio.de)

Was ist denn das für ein Schweinestall hier…?! (Foto: Bärbel selbst / pixelio.de)

Landwirt Klaus Albersmeier vom Hof Albersmeier in Hüttinghausen im Sauerland dachte sich aber, dass es hier noch Verbesserungspotenzial gebe. Deshalb hat der Inhaber eines Schweinemastbetriebes ein neues Tränkesystem erfunden, das seiner Ansicht nach nicht nur tierfreundlicher und artgerechter daherkommt als die gewöhnlichen Systeme, es soll den Tieren darüber hinaus auch noch einen Entertainment-Wert offerieren.

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Tierhaarentfernung einfacher gemacht

Tierbesitzer kennen das Problem: Tierhaare lassen sich nur schwer von Kleidung, Teppichen und Polstermöbeln entfernen. Mit dem innovativen Tierhaarentferner soll dies nun wesentlich einfacher gehen.

Die Erfinderin des innovativen Tierhaarentferners, Frau Liesenfeld, ist selbst passionierte Tierhalterin und kennt das Problem der lästigen Tierhaare aus eigener Erfahrung gut. Egal ob Hund oder Katze – die Haare fressen sich geradezu in Kleidung, Polstermöbel und Teppiche hinein und verhaken sich dort so, dass sie sich nur äußerst schwierig wieder entfernen lassen. Die bisherigen Systeme zur Tierhaarentfernung sind zumeist sehr unhandlich und die Haarentfernung ist trotz allem sehr aufwendig. Darüber hinaus lassen sich die meisten Geräte nur schlecht reinigen. Da Frau Liesenfeld mit den bislang erhältlichen Systemen zur Tierhaarentfernung ebenso unzufrieden war wie fast alle Tierhalter, kam sie auf die Idee ein neues System zu entwickeln, mit dem nicht nur die Entfernung der Haare leichter von der Hand geht, denn der innovative Tierhaarentferner lässt sich auch leichter reinigen.

Mit dem neuen Tierhaarentferner lassen sich die Haare ohne großen Aufwand und komfortabel aus allen textilen Materialien entfernen. Das Gerät erinnert an eine Bürste. Ausgestattet ist der Tierhaarentferner mit speziellen Noppen, mit denen die Tierhaare sozusagen gesammelt werden. Sie können dann anschließend per Hand oder mit dem Staubsauger eingesammelt werden. Der Tierhaarentferner besteht aus einem nicht porösen und wasserfesten Material, sodass er sich leicht reinigen lässt und sich Pilze und Bakterien nicht auf dem Gerät festsetzen können. Der Tierhaarentferner ist im „Erfinderladen“ in zwei Varianten erhältlich. Zur Auswahl stehen Geräte in Form eines hechelnden Hundes oder in Schafform.

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Wildwarner – gut für Mensch und Tier

Wildunfälle können verheerende Folgen für Autofahrer und Tier haben, ließen sich bislang jedoch in waldreichen Gebieten kaum verhindern. Der Wildwarner könnte in Zukunft viele Unfälle vermeiden und lebensrettend für Mensch und Tier sein.

In Deutschland ereignen sich Jahr für Jahr mehr als 230.000 Wildunfälle. Diese verursachen nicht nur zum Teil erhebliche Sachschäden, sondern enden nicht selten mit schwersten Verletzungen oder gar tödlich für Mensch und Tier. Vor allem nachts und in den frühen Morgenstunden ist die Gefahr eines Wildunfalls in waldreichen Gebieten trotz Warnschildern enorm hoch. Detlef Roggan, selbst Jagdpächter, hat nun einen Wildwarner entwickelt, der in ersten Tests bereits vielversprechende Ergebnisse lieferte.

Der Wildwarner funktioniert, ähnlich wie eine Ampel für Wildtiere, mit Lichtreflexen. Das kleine Gerät sendet das gesamte Farbspektrum aus, das von Wildtieren wahrgenommen werden kann. Weder Autofahrer noch das Wild werden von diesen Lichtreflexen geblendet. Doch die Tiere sind durch die Lichtreflexe irritiert und halten für ein paar Sekunden inne. Zusätzlich enthält der Wildwarner Duftstoffe, die Wildtiere abschrecken. So sollen die Tiere davon abgehalten werden unvermittelt die Straße zu überqueren.

Der Erfinder hat bereits erste Tests mit seinem neuen Wildwarner durchführen lassen und diese verliefen so positiv, dass das Land Brandenburg bereits auf die geniale Erfindung aufmerksam wurde und das System in einem offiziellen Testprojekt erproben will. Dazu soll eine größere Teststrecke eingerichtet werden, auf der das neue System installiert und ausprobiert werden soll. Sollte das Projekt erfolgreich sein, könnten in Zukunft viele Menschenleben und Wildtiere gerettet und hohe Sachschäden vermieden werden.

Ausziehbare Hunderampe

Vor allem die Besitzer großer oder alter Hunde kennen die handelsüblichen Hunderampen fürs Auto. Diese entsprachen jedoch nicht den Vorstellungen von Hans-Jürgen Jertz. Er erfand daher eine ausziehbare Hunderampe.

Hans-Jürgen Jertz ist selbst Hundebesitzer und kennt die Problematik des Ein- und Aussteigens der Vierbeiner in den Kofferraum des Autos aus eigener Erfahrung. Ältere Tiere schaffen es oftmals nicht mehr, alleine in den Kofferraum zu springen und müssen daher von ihrem Herrchen hineingehoben werden. Dies ist vor allem bei großen und schweren Hunden meist ein schwieriges und anstrengendes Unterfangen. Doch auch bei jungen Tieren ist das Springen in den Kofferraum nicht ganz unproblematisch. Gelenke und Muskulatur des Hundes werden sehr stark beansprucht. Das kann zu gesundheitlichen Problemen führen, wenn der Hund regelmäßig im Auto transportiert wird.

Der Erfinder war aber mit den handelsüblichen Hunderampen mehr als unzufrieden und konstruierte daher eine neuartige, ausziehbare Hunderampe. Die herkömmlichen Rampen sind sperrig. Vor allem in Fahrzeugen mit relativ kleinem Kofferraum hat der Hund daher kaum mehr Platz im Kofferraum, wenn auch noch die Rampe darin verstaut werden muss. Zudem sind die Rampen sehr steil, sodass viele Hunde nur ungern über die Rampe ins Auto steigen und alte oder kranke Tiere damit gar nicht zurechtkommen.

Hans-Jürgen Jertz konstruierte seine ausziehbare Hunderampe aus einer Teleskopleiter. So lässt sich die Rampe nach dem Gebrauch praktisch zusammenschieben und ist im ausgezogenen Zustand zudem länger und damit für den Hund flacher als die handelsüblichen Rampen. Zusätzlich wurde die ausziehbare Hunderampe mit einer trittsicheren Spezialfolie beschichtet, sodass die Tiere sicheren Halt finden und die Verletzungsgefahr dadurch weitaus geringer ist, als bei den bisherigen Hunderampen.