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Einklappbarer Fahrradspiegel

Franz Krampe hat bereits mehrere Erfindungen im Werkzeugbereich gemacht. Nun hat der findige Tüftler einen einklappbaren Fahrradspiegel entwickelt, der in dieser Form eine absolute Weltneuheit ist.

Franz Krampe ist ein passionierter Tüftler und Erfinder und hat schon mehrere Abisolierwerkzeuge erfunden, die inzwischen erfolgreich vom Unternehmen des Sohnes produziert und vermarktet werden. Nun hat Krampe mit seiner neuen Erfindung vermutlich wieder ins Schwarze getroffen. Der einklappbare Fahrradspiegel ist eine Weltneuheit und wird wahrscheinlich viele Fahrradfahrer begeistern.

Der Klappmechanismus steck im Fuß des Spiegels und ist so gestaltet, dass der Spiegel durch eine einfache Drehbewegung ein- und ausgeklappt werden kann. Beim Ausklappen des Spiegels bleibt die bisherige Einstellung erhalten, sodass der Spiegel nach dem Ausklappen nicht mühsam wieder nachjustiert werden muss. Der Klappspiegel ist in vielfacher Hinsicht ein praktisches Feature für Fahrradfahrer. Das Ein- und Ausklappen ist in wenigen Sekunden und ohne das die Spiegeleinstellung dadurch verstellt wird möglich. Das ist besonders beim Abstellen des Fahrrads im Fahrradständer ein großer Vorteil, denn mit eingeklapptem Spiegel passen mehrere Räder einfacher nebeneinander. Auch wenn das Rad versehentlich umkippt oder beim Transport des Rades mit dem Auto ist ein eingeklappter Spiegel praktisch und sicherer.

Der Erfinder Franz Krampe hat für seine Idee bereits das Patent erhalten und den klappbaren Spiegel auf der Fahrradmesse im letzten Jahr einem breiteren Publikum vorgestellt. Interessierte Fahrradfahrer erhalten den patentierten Spiegel bisher jedoch nur direkt bei der Firma Krampe.

Daimler Lehrling präsentiert Erfindung bei „Jugend forscht“

Oliver Wodtke hat zugegeben, dass er ein Tüftlertyp sei. Als interessierter Bastler hinterfrage er viele Dinge, ergänzt Ausbilder Sebastian Langer.

Die Jugend-forscht-Jury berät sich (Foto: © Stiftung Jugend forscht e. V.)

Die Jugend-forscht-Jury berät sich (Foto: © Stiftung Jugend forscht e. V.)

Die beiden haben sich ausnahmsweise nicht in Düsseldorf bei der Daimler AG getroffen, dort absolviert der 18-jährige Oliver eine Ausbildung zum Elektroniker Automatisierungstechnik. Ausbilder und Lehrling sahen sich jetzt auch beim Bayer-Konzern in Leverkusen.

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Wild wird mit Blaulichtreflektor gewarnt

Für das Wild und für Autofahrer ist der April eine Zeit, in der es sehr viele Unfälle gibt. Kollisionen sollen jetzt mit einem neuen Reflektor vermieden werden, der an Straßenpfosten befestigt wird. Dieser wird in Feldstetten produziert.

Wild wird mit innovativem Reflektor beim Wechsel gewarnt (Foto: Denise  / pixelio.de)

Wild wird mit innovativem Reflektor beim Wechsel gewarnt (Foto: Denise / pixelio.de)

Die „Südwest Presse“ Ulm/Neu-Ulm berichtete jetzt, dass Günter Stecher oft Besuch von Erfindern bekommt, die ein Hirngespinst mitbringen. Die meisten dieser Ideen haben bislang nicht wirklich Funktionstüchtigkeit erlangt. Der Ingenieur ist also immer mit Skepsis behaftet, wenn ihm neue Erfindungen präsentiert werden. Zuletzt wollte ein Erfinder und Rentner ihn davon überzeugen, einen innovativen Wildschweinreflektor zur Marktreife zu bringen, der an einem Straßenpfosten befestigt wird und gegen Wildunfälle wappnen soll. Der Erfinder hatte sich bei anderen potentiellen Produzenten allerdings schon Absagen eingeholt.

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Bio-Kraftstoff aus Kokosöl – wird das der Kraftstoff der Zukunft?

Öl und Benzin sind teuer, denn die natürlichen Ressourcen sind begrenzt. Forscher aus aller Welt arbeiten daher mit Hochdruck daran, entsprechende Alternativen zu finden. Nun haben indische Forscher erfolgreich einen Bio-Kraftstoff aus Kokosöl entwickelt und dafür auch bereits das Patent angemeldet. Ist das womöglich der Kraftstoff von morgen?

An der Herstellung von Bio-Kraftstoffen arbeiten weltweit zahlreiche Wissenschaftler. Bio-Kraftstoff kann aus verschiedenen biologischen Rohstoffen gewonnen werden, ist umweltfreundlich und hat den großen Vorteil, dass die Rohstoffe immer wieder nachwachsen. Bisher ist die Herstellung von Biokraftstoffen jedoch noch zu aufwendig und viel zu teuer, sodass er zumindest im Moment noch keine vollwertige Alternative zu Diesel und Benzin ist. Nun ist es indischen Forschern gelungen, Biokraftstoff aus Kokosöl herzustellen. Aus 10.000 Kokosnüssen lassen sich 760 Liter Kraftstoff gewinnen. In einem Praxistest wurde ermittelt, dass ein Pick-up-Diesel mit einem Liter Kokos-Kraftstoff rund 22,5 Kilometer fahren kann. Das ist umgerechnet ein Kraftstoffverbrauch von 4,5 Liter pro 100 Kilometer.

Bei der Kraftstoffgewinnung aus rund 10.000 Kokosnüssen blieben 2.500 Kilogramm Kokosnussschalen, 1.250 Liter Kokosnusswasser sowie 70 Liter Glycerin und 1.200 Kilogramm Kuchen übrig. Die völlig natürlichen Abfallprodukte können teilweise sogar weiterverwendet werden. So können beispielsweise die Kuchen nach der Kraftstoffgewinnung noch als Viehfutter genutzt werden.

Das Ergebnis des Praxistests wurde nun in der Fachzeitschrift Fuel veröffentlich und auch das Patent haben die indischen Forscher bereits angemeldet. Es bleibt abzuwarten, ob die Gewinnung von Biokraftstoff aus Kokosnüssen tatsächlich so wirtschaftlich ist, wie die ersten Versuchsergebnisse hoffen lassen.

Sensationelle Erfindung: Weltweit erstes Fahrrad, das man nicht stehlen kann?!

An der Drahteselfront zeichnet sich eine Revolution ab, denn drei Studenten aus Südamerika sind der Meinung, das erste Fahrrad der Welt erfunden zu haben, dass man nicht stehlen kann. Die Erfindung soll genial und einfach sein, den Ganoven den Garaus machen.

In Zukunft sollen Fahrraddiebstähle mit neuer Erfindung verhindert werden (Foto:  Rudolpho Duba  / pixelio.de)

In Zukunft sollen Fahrraddiebstähle mit neuer Erfindung verhindert werden (Foto: Rudolpho Duba / pixelio.de)

Viele Leute kennen das, wenn man aus einem Geschäft kommt, seien Drahtesel aufschließen will und das geliebte Fahrrad plötzlich weg ist. Hier waren Langfinger am Werk. Vor allem in Großstädten wie Berlin oder Hamburg werden tagtäglich hunderte Fahrräder gestohlen. Die Diebe machen auch vor rostigen Drahteseln oder antiquierten Rädern nicht halt. Es gibt auf dem Markt zwar immer bessere Schlösser, trotzdem scheinen die Diebe immer einen Schritt weiter zu sein.

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Wildwarner – gut für Mensch und Tier

Wildunfälle können verheerende Folgen für Autofahrer und Tier haben, ließen sich bislang jedoch in waldreichen Gebieten kaum verhindern. Der Wildwarner könnte in Zukunft viele Unfälle vermeiden und lebensrettend für Mensch und Tier sein.

In Deutschland ereignen sich Jahr für Jahr mehr als 230.000 Wildunfälle. Diese verursachen nicht nur zum Teil erhebliche Sachschäden, sondern enden nicht selten mit schwersten Verletzungen oder gar tödlich für Mensch und Tier. Vor allem nachts und in den frühen Morgenstunden ist die Gefahr eines Wildunfalls in waldreichen Gebieten trotz Warnschildern enorm hoch. Detlef Roggan, selbst Jagdpächter, hat nun einen Wildwarner entwickelt, der in ersten Tests bereits vielversprechende Ergebnisse lieferte.

Der Wildwarner funktioniert, ähnlich wie eine Ampel für Wildtiere, mit Lichtreflexen. Das kleine Gerät sendet das gesamte Farbspektrum aus, das von Wildtieren wahrgenommen werden kann. Weder Autofahrer noch das Wild werden von diesen Lichtreflexen geblendet. Doch die Tiere sind durch die Lichtreflexe irritiert und halten für ein paar Sekunden inne. Zusätzlich enthält der Wildwarner Duftstoffe, die Wildtiere abschrecken. So sollen die Tiere davon abgehalten werden unvermittelt die Straße zu überqueren.

Der Erfinder hat bereits erste Tests mit seinem neuen Wildwarner durchführen lassen und diese verliefen so positiv, dass das Land Brandenburg bereits auf die geniale Erfindung aufmerksam wurde und das System in einem offiziellen Testprojekt erproben will. Dazu soll eine größere Teststrecke eingerichtet werden, auf der das neue System installiert und ausprobiert werden soll. Sollte das Projekt erfolgreich sein, könnten in Zukunft viele Menschenleben und Wildtiere gerettet und hohe Sachschäden vermieden werden.